Álvaro Uribe Vélez

Alvaro Uribe Vélez
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Álvaro Uribe Vélez [ˈalβaɾo uˈɾiβe ˈbeles] (* 4. Juli 1952 in Medellín) ist ein kolumbianischer Politiker. Von 2002 bis 2010 war er Präsident der Republik Kolumbien.



Leben




Álvaro Uribe Vélez ist der erste von fünf Söhnen des Großgrundbesitzers Alberto Uribe Sierra und seiner Frau Laura Vélez. Er ist verheiratet mit Lina Moreno, mit der er zwei Söhne hat, Tomás und Jerónimo. Sein Vater wurde 1983 unter unerklärten Umständen ermordet. Laut Álvaro Uribes eigenen Angaben wurde sein Vater von der FARC-Guerilla ermordet, als er versuchte, einer drohenden Entführung zu entkommen. Ein Bericht von Mitarbeitern der U.S. Defense Intelligence Agency DIA von 1991 nennt jedoch seine Verbindungen zum Drogenhandel als Grund für seine Ermordung. Der Bericht über „die wichtigsten kolumbianischen Drogenhändler, die von den kolumbianischen Drogenkartellen für Sicherheit, Transport, Vertrieb, Sammlung und Stärkung von Drogenoperationen, angestellt wurden“, führt Álvaro Uribe als Nummer 82. Uribe habe zudem für das Medellín-Kartell gearbeitet und sei ein „enger persönlicher Freund von Pablo Escobar“ gewesen. Er habe Escobar damals bei seiner politischen Kampagne unterstützt, um einen Sitz als stellvertretender Abgeordneter im Parlament zu erlangen. Escobar kandidierte damals auf den Listen der Liberalen in Medellín, für die Álvaro Uribe wiederum als Bürgermeister von Escobars „Geschäftssitz“ Medellín regierte.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Álvaro Uribe Vélez wird in Medellín geboren. Álvaro Uribe Vélez ist ein kolumbianischer Politiker. Von 2002 bis 2010 war er Präsident der Republik Kolumbien.

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Álvaro Uribe Vélez ist heute 64 Jahre alt. Álvaro Uribe Vélez ist im Sternzeichen Krebs geboren.

Politik & Weltgeschehen

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Álvaro Uribe Vélez wird Staatspräsident in Kolumbien

Tagesgeschehen

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Bogotá/Kolumbien: Das Verfassungsgericht untersagt Präsident Álvaro Uribe Vélez eine dritte Kandidatur bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen.
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Parangua/Venezuela: Annäherung zwischen Kolumbien und Venezuela. Die Staatschefs der beiden Andenländer, Hugo Chávez und Álvaro Uribe treffen sich auf einem Raffineriezentrum an der venezolanischen Karibikküste. Dem Gipfel wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt, weil beide Länder noch im März wegen des Angriffs des kolumbianischen Militärs auf Stellungen der FARC-Rebellen am Rande eines Krieges standen. Chávez sieht die FARC als legitime Verhandlungspartei an .

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