Äquinoktium

Äquinoktium (von lat.aequus „gleich“ und nox „Nacht“, Plural Äquinoktien) oder Tagundnachtgleiche (auch Tag-und-Nacht-Gleiche) werden die beiden Tage im Jahr genannt, an denen der lichte Tag und die Nacht gleich lange dauern. Die Tagundnachtgleichen fallen auf den 19., 20. oder 21. März und den 22., 23. oder 24. September. Sie markieren den kalendarischen Anfang der astronomisch definierten Jahreszeiten Frühling und Herbst.

In der Astronomie wird das Datum eines Äquinoktiums über die Einheit Tag hinaus näher bestimmt und als sekundengenauer Zeitpunkt angegeben. Dabei handelt es sich um jenen Moment, zu dem die Sonne den Himmelsäquator im Frühlings- beziehungsweise im Herbstpunkt passiert, womit der Beginn dieser Jahreszeiten astronomisch definiert ist.

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Gregorianische Kalenderreform

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Gregor XIII. unterschreibt die Päpstliche Bulle Inter gravissimas zur Einführung des Gregorianischen Kalenders. Die Bulle dekretiert, dass die Tage vom 5. bis 14. Oktober 1582 zu entfallen haben und der 15. in diesem Jahr direkt auf Donnerstag, den 4. Oktober folgt. Auf diese Weise werde erreicht, dass im Jahre 1583 das Frühjahrsäquinoktium wieder auf den 21. März fällt. Zum anderen legte die Bulle fest, dass das Jahr 1600 wie üblich ein Schaltjahr ist, die Säkularjahre 1700, 1800 und 1900 jedoch nicht, dafür aber das Jahr 2000 wieder, und so weiter. So werde erreicht, dass es in den folgenden Jahrhunderten zu keiner weiteren systematischen Verschiebung des Frühjahrsäquinoktiums kommt. Der Kalenderstreit mit den Protestanten beginnt.

Musik

1987

Album:
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?? ???????????? (Tagundnachtgleiche/Äquinoktium) (Boris Borissowitsch Grebenschtschikow)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1987

Werk > Lyrik:
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1877

Veröffentlichungen:
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Das Äquinoktium für 1865. (Magnus Nyrén)

Tagesgeschehen

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Erdbahn: Um 6 Uhr ist astronomischer Herbstbeginn - siehe Tag-und-Nacht-Gleiche.

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