Äthiopien

Äthiopien [ʔɛˈtʰi̯oːpʰi̯ən] (amharischኢትዮጵያItyop̣p̣əya, aus altgriechischΑἰθιοπίαAithiopia) ist ein Binnenstaat im Nordosten Afrikas. Zur Zeit des Kaiserreichs Abessinien war das Land auch als Abessinien (seltener auch Abyssinien) bekannt. Das Land grenzt an Eritrea, den Sudan, den Südsudan, Kenia, Somalia und Dschibuti.

Äthiopien ist der bevölkerungsreichste Binnenstaat der Welt sowie ein Vielvölkerstaat. Beim Index der menschlichen Entwicklung rangiert Äthiopien auf Platz 174 (Stand 2016; von insgesamt 188 bewerteten Ländern). Ein großes Entwicklungshindernis ist das sehr hohe Bevölkerungswachstum (2,5–3,0 Prozent jährlich) in einem traditionell ländlich geprägten Umfeld, in dem es oft an elementarer Infrastruktur mangelt. Die Hauptstadt Addis Abeba zählt hingegen zu den größten Metropolen Afrikas. Durch Urbanisierung wachsen auch weitere Städte wie Gonder, Mek’ele, Adama, Awassa, Bahir Dar und Dire Dawa.

mehr zu "Äthiopien" in der Wikipedia: Äthiopien

thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Hailemariam Desalegn wird neuer Ministerpräsident des Landes, nach dem Tod des Amtsinhabers Meles Zenawi.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Die südafrikanische Innenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma hat als erste Frau den Kommissionsvorsitz der Afrikanischen Union übernommen.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Der Präsident Benins, Boni Yayi, wird für ein Jahr zum Präsidenten der Afrikanischen Union gewählt.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Der Südsudan tritt als 54. Staat der Afrikanischen Union bei.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Der äquatorialguineasche Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo wird für ein Jahr zum Präsidenten der Afrikanischen Union gewählt.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Die Afrikanische Union gibt die Aufstockung ihrer Mission in Somalia von 8.000 auf 20.000 Soldaten bekannt.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Bei den Parlamentswahlen erlangt das Parteienbündnis Revolutionäre Demokratische Front der Äthiopischen Völker unter Leitung von Ministerpräsident Meles Zenawi die Mehrheit der Wählerstimmen.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Infolge des Putsches in Niger suspendiert die Afrikanische Union die Mitgliedschaft des Landes.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Der malawische Präsident Bingu wa Mutharika wird für ein Jahr zum Präsidenten der Afrikanischen Union gewählt Gleichzeitig nimmt die Afrikanische Union eine neue Flagge an
thumbnail
Äthiopien: Millennium Teil II. Das Ostafrikanische Land, das immer noch den Julianischen Kalender benutzt, feiert den Beginn des Jahres 2000. Enkutatasch, wie es in Amharisch genannt wird, fällt sonst auf den 11. September, doch 1999 war ein Schaltjahr. Man feiert und jubelt trotz Regen-Matsch, politischer Unterdrückung, hoher Inflation und Arbeitslosigkeit -denn das neue Millennium soll eine Äthiopische Renaissance einläuten.
thumbnail
Äthiopien: Nach dem IKRK wirft auch Ärzte ohne Grenzen der Regierung Äthiopiens vor, im Kampf gegen die ONLF-Rebellen humanitäre Hilfe und Handel für die Somali-Region zu blockieren.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien: Der Präsident Somalias Abdullahi Yusuf Ahmed kündigt zum Ende des Gipfels der Afrikanischen Union eine nationale Versöhnungskonferenz bei einem Treffen mit EU-Entwicklungskommissar Louis Michel an. Außerdem beschließt der Gipfel die Schaffung eines Weisenrats.
thumbnail
Somalia: Im Kampf zwischen der Übergangsregierung und den Rebellentruppen der Islamisten greift die Armee Äthiopiens ein und erobert nach einigen Bombardierungen die somalische Hauptstadt Mogadischu. Die Rebellen - zu denen laut westlichen Berichten auch Kämpfer der Al-Qaida und anderer Terrorgruppen gehören - ziehen sich in den Süden zurück, während die international v. a. von den USA gestützte Übergangsregierung ihren Sitz wieder in die Hauptstadt verlegt. Sie kontrolliert formal wieder über die Hälfte der Landesfläche, während die nordöstlich gelegenen sezessionistischen Gebiete der Ogaden und in den Händen der anderen Bürgerkriegsparteien bleiben. In Mogadischu versuchen allerdings einige Clanchefs, sich wieder ihre früheren Machtbereiche zu sichern (siehe auch Siad Barre; dpa, orf).
thumbnail
Somalia: Die monatelangen Kämpfe zwischen den moslemisch-fundamentalistischen Rebellen und der Übergangsregierung, die international vor allem von den USA unterstützt wird, nehmen wieder zu. Um Grenzkonflikten vorzubeugen, greift Äthiopien mit seiner Armee ein. Nach der Kriegserklärung wird der Flughafen der Hauptstadt Mogadischu beschossen.
thumbnail
Kismayo/Somalia: Die schwache somalische Übergangsregierung verliert nach der Einnahme der drittgrößten Stadt Somalias durch islamische Rebellen weiter an Einfluss. Daraufhin rücken nach Augenzeugenberichtenäthiopische Truppen in die Stadt Baidoa vor, um die dortige Übergangsregierung zu schützen. Regierungssprecher Abduraman Dinari bezeichnet die Berichte über äthiopische Truppen in Baidoa als „Lügen“. Damit wollten die Islamisten nur von der „unverhüllten Invasion“ in Kismayo ablenken. Die Einnahme Kismayos ist ein schwerer Verlust für die fast machtlose Übergangsregierung und ihre Hoffnungen auf die Stationierung einer multinationalen Friedenstruppe der Ostafrikanischen Zwischenstaatlichen Entwicklungsbehörde (IGAD)
thumbnail
Die Armee von Äthiopien greift im Nachbarstaat Somalia ein.
thumbnail
Äthiopien. Im ostafrikanischen Staat spitzt sich die Lage weiter zu. Mittlerweile kommt es den dritten Tag in Folge zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Diese Unruhen richten sich gegen einen angeblichen Wahlbetrug der Regierung von Ministerpräsident Meles Zenawi bei der Parlamentswahl im Mai. Zu den Demonstrationen hatte die oppositionelle Koalition für Demokratie und Einheit (Qinijit) aufgerufen. Dutzende Menschen starben bereits. Währenddessen eskalieren die Spannungen an der äthiopisch-eritreischen Grenze, wo beide Staaten zwei Jahre lang bis 2000 einen erbitterten Krieg geführt hatten. Nach Angaben von UNO-Beobachtern ziehen sie derzeit wieder Truppen, Panzer und andere schwere Waffen zusammen. UNO-Generalsekretär Kofi Annan rief deswegen zu großer Vorsicht auf, denn jede Handlung könne missverstanden werden. Auch das österreichische Außenministerium hat sich zu den Vorfällen geäußert und gab eine Reisewarnung aus.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien. Bei heftigen Protesten gegen die Regierung kommen über 20 Menschen ums Leben, als die Polizei das Feuer auf steinewerfende Demonstranten eröffnet.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien. Nach massiven Protesten wegen mutmaßlichen Wahlbetrugs bei den Wahlen zum äthiopischen Parlament Ende Mai werden hunderte Studenten festgenommen.
thumbnail
Addis Abeba/Äthiopien. Das zweite von drei Teilen eines 1.700 Jahre alten Obelisken und äthiopischen Nationalsymbols wird von Italien an Äthiopien zurückgegeben.
thumbnail
Afrika. Bundeskanzler Gerhard Schröder beginnt eine einwöchige diplomatische Reise durch den Kontinent in Äthiopien.
thumbnail
Äthiopien und Eritrea: Beide Länder schließen den Friedensvertrag von Algier.
thumbnail
Äthiopien: Unterzeichnung des Cotonou-Abkommens mit der EU.

"Äthiopien" in den Nachrichten