Ölpest im Golf von Mexiko 2010

Die Ölpest im Golf von Mexiko 2010 wurde durch die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon am 20. April 2010 ausgelöst und ist eine der schwersten Umweltkatastrophen dieser Art. Die vom 20. April bis zum 16. Juli 2010 aus dem Bohrloch im Macondo-Ölfeld in den Golf von Mexiko ausgetretene Ölmenge wird auf 800 Millionen Liter geschätzt. Ähnlich große Rohölmengen traten im Jahr 1979/80 beim Blowout der Ixtoc-I-Bohrung aus. Mitte 2015 einigte sich BP mit der US-Regierung auf Schadensersatzzahlungen in Höhe von insgesamt 18,7 Milliarden Dollar, was der höchste Wert in der US-Geschichte ist.

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Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Bei einer Explosion auf der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko kommen vermutlich elf Menschen ums Leben. In der Folge sinkt die Bohrinsel, und es kommt zur Ölpest im Golf von Mexiko

Tagesgeschehen

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London/Vereinigtes Königreich: Der Energiekonzern BP teilt den Rücktritt seines Vorstandsvorsitzenden Tony Hayward zum 1. Oktober mit und reagiert damit auf die anhaltende Kritik an dessen Krisenmanagement bei der Ölpest im Golf von Mexiko. Nachfolger wird der Amerikaner Bob Dudley.

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