14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten

Der 14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten wurde infolge des Amerikanischen Bürgerkrieges verabschiedet. Er enthält die Gleichbehandlungsklausel, das Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren in den Bundesstaaten und die Grundlagen des Staatsbürgerschaftsrechts (Ius Soli). Er wurde am 13. Juni 1866 zur Verabschiedung vorgeschlagen und am 28. Juli 1868 ratifiziert.

Der Verfassungszusatz liefert eine weitreichende Definition der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft. Er stellt allen Personen (und nicht nur Staatsbürgern) den gleichen Schutz der Gesetze der Vereinigten Staaten, die in den Zuständigkeiten der verschiedenen Bundesstaaten liegen, in Aussicht. Das Hauptanliegen der Verfasser war, dass ein gleichwertiger Schutz ungeachtet der Rasse hergestellt wird.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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John Bingham wird in Mercer, Mercer County, Pennsylvania geboren. John Armor Bingham war ein US-amerikanischer Politiker der Opposition Party und der Republikanischen Partei. Von 1855 bis 1863 und von 1865 bis 1873 war er Mitglied des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten für den 16.? und den 21.? Kongressdistrikt des Bundesstaates Ohio. Er gilt als Initiator des 14. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten.

Vorschlag und Ratifizierung

1959

Relevante Gerichtsverfahren

1974

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Goss v. Lopez

1972

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Board of Regents v. Roth

1972

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New Orleans v. Dukes

Amerika

1795

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Im zweiten Naturalization Act wird bestätigt, dass nur „freie Weiße“ die amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten können. Das im Januar 1795 verabschiedete Gesetz bleibt in Kraft, bis 1868 der 14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten ratifiziert wird.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1908

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Leben > Richter am US Supreme Court > Bedeutende Entscheidungen: In dem Verfahren Muller v. Oregon hatte der Oberste Gerichtshof über ein Arbeitszeitgesetz von Oregon zu entscheiden und die darin enthaltenen Bestimmungen zur Arbeitszeit von Frauen. Dabei kam das Gericht zu dem Urteil, dass die in dem Arbeitszeitgesetz Oregons enthaltenen Bestimmungen zur Beschränkung der Arbeitszeit von Frauen nicht gegen den 14. Zusatzartikel zur US-Verfassung verstoßen würde, weil die Einschränkung durch das starke staatliche Interesse am Schutz der weiblichen Gesundheit gerechtfertigt sei, und damit das Urteil des Supreme Court of Oregon bestätigt. (David Josiah Brewer)

1905

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Leben > Richter am US Supreme Court: In dem Verfahren Lochner v. New York ging es um die Verfassungsmäßigkeit einer Arbeitszeitregelung für Bäcker im Bundesstaat New York auf sechzig Wochenarbeitsstunden. In einer knappen 5? zu? 4–Entscheidung entschied der Supreme Court, dass die New York Regelung der Arbeitsstunden eine ungerechtfertigte Beschränkung des Rechts auf freien Vertragsschluss darstellen würde und somit gegen den 14. Zusatzartikel zur US-Verfassung verstoßen würde. Brown schloss sich der Mehrheitsmeinung an, die von Rufus Wheeler Peckham formuliert wurde. Drei Jahre später und damit zwei Jahre nach Browns Ausscheiden entschied das Gericht in dem Verfahren Muller v. Oregon (1908), dass die in dem Arbeitszeitgesetz Oregons enthaltenen Bestimmungen zur Beschränkung der Arbeitszeit von Frauen nicht gegen den 14. Zusatzartikel zur US-Verfassung verstoßen würde, weil die Einschränkung durch das starke staatliche Interesse am Schutz der weiblichen Gesundheit gerechtfertigt sei. (Henry Billings Brown)
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Vereinigte Staaten von Amerika: Der 14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten tritt in Kraft, der männlichen Afroamerikanern und Indianern unter gewissen Bedingungen das Wahlrecht zugesteht.

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