17-Artikel-Verfassung

Die 17-Artikel-Verfassung (jap.十七条憲法, Jūshichijō kenpō) gilt als das erste staatsrechtliche Dokument Japans. Prinz Shōtoku soll den Text im Jahr 604 verfasst haben. Es handelt sich um ein von konfuzianischen und buddhistischen Ideen geprägtes Traktat zum Wesen der gerechten Herrschaft. Der Text ist heute nur noch aus der über hundert Jahre nach seiner angeblichen Entstehung abgefassten Chronik Nihon Shoki (720) bekannt. Insbesondere wegen Artikel 12, der das Amt des kuni no tsukasa erwähnt, das erst Anfang des 8. Jahrhunderts eingeführt wurde, ist es fraglich dass es sich um den Originalwortlaut Shotoku Taishis handelt.

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Japan

604 n. Chr.

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Der japanische Prinzregent Shōtoku Taishi verbindet in seiner 17-Artikel-Verfassung (憲法十七条 Kenpō-jūshichi-jō) den Buddhismus mit der konfuzianischen Ethik, fordert Harmonie in den menschlichen Beziehungen, lässt Poststraßen bauen und bedeutende Chroniken niederschreiben.

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604 n. Chr.

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Der japanische Prinzregent Sh?toku Taishi erließ die 17-Artikel-Verfassung (????? Kenp?-j?shichi-j?). (7. Jahrhundert)

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