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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Der Internationale Währungsfonds gibt bekannt, dass weitere finanzielle Hilfen vom IWF für Griechenland nicht mehr mitgetragen werden.
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Paris/Frankreich: Bradley Wiggins gewinnt die 99. Tour de France.
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Oslo/Norwegen: Bei zwei Anschlägen in Norwegen kommen mindestens 77 Menschen ums Leben und Dutzende weitere werden verletzt oder vermisst. Im Regierungsviertel ereignete sich ein Bombenanschlag, auf der Insel Utøya ein Attentat in einem Feriencamp der norwegischen Jungsozialisten.
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Den Haag/Niederlande: Der Internationale Gerichtshof stellt in einem rechtlich nicht bindenden Gutachten fest, dass die vom Kosovo erklärte Unabhängigkeit von Serbien nicht gegen das Völkerrecht verstößt.
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Caracas/Venezuela: Präsident Hugo Chávez bricht die diplomatischen Beziehungen seines Landes zu Kolumbien ab und reagiert damit auf Vorwürfe aus dem Nachbarland, sein Land dulde den Aufenthalt regierungsfeindlicher kolumbianischer Guerilleros.
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Ntutele/Kenia: Bei einem Busunglück sterben mindestens 22 Menschen und 51 weitere werden verletzt.
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Ostasien: In Teilen Ostasiens und über dem Pazifischen Ozean ereignet sich die längste Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts.
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Vescovato/Frankreich: Im Norden der französischen Urlauberinsel Korsika verüben Unbekannte einen Autobomben-Anschlag auf eine Polizeiwache.
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Saint-Alban-du-Rhône/Frankreich: Bei einem Atomunfall werden 15 Mitarbeiter des Atomkraftwerkes Saint-Alban kontaminiert.
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Indien: Das indische Parlament befürwortet das Atomabkommen mit den Vereinigten Staaten.
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Lyon/Frankreich: Bei einem Busunglück in den französischen Alpen sterben 27 polnische Pilger
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Ankara/Türkei: Die Parlamentswahlen in der Türkei gewinnt die konservative AKP mit knapp 50 Prozent der Stimmen. Recep Tayyip Erdoğan kann allein weiterregieren.
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Berlin/Deutschland: Der Verbraucherschutzminister Horst Seehofer kündigt für 2007 ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen an.
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Hamburg. Die Welternährungsorganisation der UNO schlägt Alarm: In der Sahelzone Westafrikas droht nach Ernteausfällen 3,6 Millionen Menschen, davon allein 800.000 Kleinkindern, der Hungertod in den nächsten Wochen. Im Niger, in Mali und Burkina Faso sterben bereits tausende Menschen an akutem Nahrungsmangel. Rechtzeitige Warnungen der Hilfsorganisationen seit November 2004 wurden von der Tsunami-Katastrophe überschattet und von den Medien weitgehend ignoriert. Die Geberländer gaben erst 3,6 Millionen Dollar von geforderten 30 Millionen an die UNO. Die Welternährungsorganisation plant ein Programm für 1,2 Millionen Menschen, das auf Soforthilfe der Geberländer angewiesen ist, wenn es das Schlimmste noch verhüten soll. Die jetzige Zuspitzung der Not-Situation war nach einhelliger Meinung der Hilfsorganisationen vermeidbar, rechtzeitige Hilfe hätte nur einen Bruchteil der jetzt nötig gewordenen Kosten beansprucht. Nun seien Sofortspenden in Millionenhöhe unumgänglich.
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Berlin. Vor dem Reichstagsgebäude (auf dem Platz der Republik) stürzt ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Platzer Kiebitz mit einer maximalen Abflugmasse von 400 kg einer Privatperson ab. Die Sicherheit wird innenpolitisch heftig diskutiert. Man geht von einem Selbstmord aus.
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Straßburg/Frankreich. Das Europäische Parlament hat den früheren portugiesischen Premierminister José Manuel Barroso mit deutlicher Mehrheit als neuen EU-Kommissionspräsidenten bestätigt. Barroso erhielt in der geheimen Wahl 413 der 723 Stimmen, 251 Abgeordnete stimmten gegen ihn, 44 enthielten sich der Stimme. Er hat nun eine 25-köpfige Kommission zu bilden, welche vor ihrem Amtsantritt am 1. November 2004 nochmals vom EU-Parlament und den EU-Regierungen bestätigt werden muss.
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Türkei. Bei einem Zugunglück nahe der anatolischen Stadt Sakarya, 150 km östlich von Istanbul, sind am Abend etwa 36 Menschen ums Leben gekommen, 79 Menschen wurden verletzt. Vier Waggons überschlugen sich auf freier Strecke. Es waren 230 Passagiere an Bord. Der Hochgeschwindigkeitszug ist erst im Juni in Betrieb genommen worden. Er soll die Reisezeit auf der knapp 600 Kilometer langen Strecke auf nur fünf Stunden verkürzen. Fachleute warnten, dass die Strecke dafür noch nicht ausgebaut sei.
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Stuttgart/Deutschland. Die baden-württembergische Justizministerin Corinna Werwigk-Hertneck tritt zurück, nachdem zuvor die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen sie aufgenommen hat. Werwigk-Hertneck hatte ihren Parteikollegen Walter Döring von laufenden Ermittlungen gegen ihn in Kenntnis gesetzt und damit rechtswidrig gehandelt.
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Mallorca/Spanien. Wegen Überlastung des Stromnetzes brach gestern Abend die Stromversorgung auf Mallorca zusammen. Erst nach 12 Stunden war wieder Elektrizität verfügbar. Die Feuerwehren mussten mehrere in Aufzügen eingeschlossene Personen befreien.
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Costa Blanca/Spanien. Bei der Explosion von zwei Bomben sind 13 Personen verletzt worden, darunter auch ein 24-jähriger Deutscher. Die Bomben waren von der baskischen Untergrundorganisation ETA in zwei Hotels platziert worden.
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Wiesbaden/Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wurden im Mai 2003 im Straßenverkehr 576 Verkehrstote) registriert; es starben auf den Straßen also im Durchschnitt täglich 18 Menschen.
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Paris/Frankreich. Wegen eines Brandes wurde der Eiffelturm am Abend gesperrt. Auf der höchsten Etage war wegen eines Kurzschlusses ein Brand entstanden, den die Feuerwehr nach ungefähr einer Stunde gelöscht hatte.
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Mossul/Irak. Bei einem Feuergefecht wurden die beiden Söhne Saddam Husseins, Udai und Qusai Hussein, erschossen. Nach einem Tipp aus der Bevölkerung wurde eine Villa in Mossul gestürmt in der sich die beiden aufhielten.
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Das US-amerikanische Unternehmen MCI WorldCom meldet Konkurs an und löst damit einen der größten Börsenskandale der Geschichte aus.
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China: Nachdem die chinesische Regierung schon zwei Tage zuvor tausend Falun-Gong-Praktizierende verhaftete, wird jetzt ein offizielles Verbot ausgesprochen und über 10.000 Anhänger der neuen religiöse Bewegung, die nach Peking gingen, in Fußballstadien interniert, und im ganzen Land wurden bei Hausdurchsuchungen viele hunderttausend Falun-Gong-Bücher beschlagnahmt und vernichtet.
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Mongolei: Frau Njam-Osoryn Tujaa übernimmt das Amt des Premierministers der Mongolei von Dschanlawyn Narantsatsralt. Dieser musste wegen einem kontrovers diskutierten Schreiben an den Ersten Stellvertretenden Premierminister Russlands über das mongolisch-russische Kupfer-Molybdän-Erzanreicherungswerk zurücktreten.

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