24-Stunden-Rennen von Le Mans

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist ein Langstreckenrennen für Sportwagen, das vom Automobile Club de l’Ouest (ACO) in der Nähe der französischen Stadt Le Mans veranstaltet wird.

Die sogenannten 24 Heures du Mans für Automobile werden seit 1923 (damals mit einer Rundenlänge von circa 17,3 km) auf dem ab 1932 etwa 13,5 km langen Circuit des 24 Heures südlich der Stadt ausgetragen, dessen Abschnitte außerhalb der Rennveranstaltungen als Landstraßen genutzt werden. Motorradfahrer hingegen fahren ihr 24 Heures du Mans moto genanntes Rennen auf der wesentlich kürzeren permanenten Rennstrecke Circuit Bugatti. 1955 kam es bei den 24h du Mans zur größten Katastrophe des Motorsports, als durch den tödlichen Unfall eines Teilnehmers weitere 83 Menschen ums Leben kamen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Chris Amon stirbt in Rotorua. Christopher Arthur „Chris“ Amon war ein neuseeländischer Automobilrennfahrer. Er startete zwischen 1963 und 1976 bei 96 Grands Prix in der Automobil-Weltmeisterschaft. Darüber hinaus nahm er auch an Sport- und Tourenwagenrennen teil und gewann 1966 gemeinsam mit seinem Landsmann Bruce McLaren das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Amon gilt als der beste Rennfahrer, der nie ein Formel-1-Rennen gewann.
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Gestorben: José Froilán González stirbt in Buenos Aires. José Froilán González war ein argentinischer Automobilrennfahrer, Formel-1-Vize-Weltmeister von 1954 und Le-Mans-Sieger.
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Gestorben: Jean-Louis Rosier stirbt. Jean-Louis Rosier war ein französischer Autorennfahrer. Er war der Sohn des französischen Rennfahrers Louis Rosier und gewann 1950 gemeinsam mit seinem Vater das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
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Gestorben: Pierre Louis-Dreyfus stirbt in Neuilly-sur-Seine. Pierre Louis-Dreyfus war ein französischer Bankier, Widerstandskämpfer der Résistance im Zweiten Weltkrieg, langjähriger Vize-Präsident der Louis-Dreyfus-Gruppe, Großvater der Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus und bis zu seinem Tod der älteste noch lebende Rennfahrer der 24 Stunden von Le Mans.
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Gestorben: Ed Hugus stirbt in Pebble Beach. Ed Hugus war ein US-amerikanischer Automobilrennfahrer. Nach eigenen Angaben fuhr auch er als Ersatzfahrer auf dem Siegerwagen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans 1965, ohne in den Ergebnislisten verzeichnet zu sein.

Ausgewählte Rennen

1952

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24-Stunden-Rennen von Le Mans, Ausfall wegen defekter Lichtmaschine (Hans Klenk (Rennfahrer))

Geschichte in Stichpunkten

1957

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Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans belegt ein Ace Bristol den zehnten Gesamtrang. (AC Cobra)

Corvette Racing

1960

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Klassensieg 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit der Corvette Sting Ray in der Klasse Big Bore GT

Rundfunk, Film & Fernsehen

1971

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Film: Le Mans ist ein Film über das 24-Stunden-Rennen von Le Mans von 1970, nach einer Idee von Hauptdarsteller und Co-Produzent Steve McQueen. Die Uraufführung des Films von Regisseur Lee H. Katzin fand erst am 9. Oktober 1971 statt, er gilt neben Grand Prix von 1966 als einer der bekanntesten Rennsportfilme und ist ein Dokument des Motorsports jener Epoche.

Stab:
Regie: Lee H. Katzin
Drehbuch: Harry Kleiner
Produktion: Jack N. ReddishSteve McQueen
Musik: Michel Legrand
Kamera: René Guissart Jr.
Robert B. Hauser
Schnitt: Ghislaine Desjonquères Donald W. Ernst John Woodcock

Besetzung: Steve McQueen, Siegfried Rauch, Elga Andersen, Ronald Leigh-Hunt, Fred Haltiner, Luc Merenda, Christopher Waite, Louise Edlind

365 GTB/4, 365 GTS/4 > 365 GTB/4 Competizione > Competizione Serie III (1973)

1973

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Ähnlich wie 14437 ein Competizione mit sehr interessanter, weil prominenter Historie. Ausgeliefert wurde das Fahrzeug an Luigi Chinetti, der ihn dreimal in Le Mans einsetzte. Danach verkaufte Chinetti ihn an den Schauspieler David Carradine, der ihn 1977 bis 1979 (davon zwei Jahre zusammen mit seinem Bruder Robert) einsetzte und 1979 mit den Fahrern John Korton und Tony Adamowicz sogar den zweiten Platz in Daytona erreichte. (Ferrari 365)

1973

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erreichte dieser Daytona unter Charles Pozzi in Le Mans den Klassensieg. Pilotiert wurde der Wagen dabei von Claude Ballot-Léna und Vic Elford. Er steht heute ebenfalls in Großbritannien, wird aber im Gegensatz beispielsweise zu 15373 regelmäßig in historischen Rennen eingesetzt. (Ferrari 365)

365 GTB/4, 365 GTS/4 > 365 GTB/4 Competizione > Private Rennversionen

1975

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von der „Ecurie Francorchamps“ umgebaut und in Le Mans eingesetzt. Platz zwölf. (Ferrari 365)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1990

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Gründung: 4 to the bar ist eine Lounge-Musik-Band aus Frankfurt am Main, die 1990 von Andreas Stroh gegründet wurde. Die musikalische Stilrichtung der Band ist eine Kombination aus Lounge-Music, Jazz, Swing und Soul. Im eigenen Tonstudio werden die CDs produziert, die sowohl aus neu arrangierten Coversongs als auch aus eigenen Kompositionen bestehen. Die Frankfurter Band absolvierte bereits überregionale Auftritte u. a. im Café Einstein in Koblenz, Eröffnungsfeier des Hotels Adlon in Berlin, 50-Jahr-Feier des Spiegel, 50-Jahr-Feier des Stern, „Ball des Sports“ in Frankfurt, Formel-1-Rennen in Monaco, 24-Stunden-Rennen in Le Mans, Weltwirtschaftsforum in Davos.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2002

Karrierestation:
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ASCAR (Meister); 24-Stunden-Rennen von Le Mans, LMP 900 (Platz 6) (Nicolas Minassian)

1999

Karriere:
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24-Stunden-Rennen von Le Mans mit Mercedes-Benz CLR (Marcel Tiemann)

1999

Karriereüberblick:
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5. Platz 24 Stunden von Le Mans (Steve Soper)

Sport

2009

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Automobilsport: 13./14. Juni - 77. Austragung des 24-Stunden-Rennens von Le Mans. David Brabham, Marc Gené und Alexander Wurz vom Team Peugeot Sport Total gewinnen mit einer Runde Vorsprung vor den Peugeot-Fahrern Franck Montagny, Sébastien Bourdais und Stéphane Sarrazin. Beide Teams fahren in einem Peugeot 908 HDi FAP.
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F. Biela (D)/E. Pirro (I)/Marco Werner (D) gewinnen das 24-Stunden-Rennen von Le Mans (24 Heures du Mans) auf Audi R10 TDI LMP1
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Jacky Ickx gewinnt zum fünften Mal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
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Beim schwersten Unfall in der Geschichte des Motorsports sterben beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 84 Menschen, als der Mercedes-Rennwagen (Silberpfeil) des Franzosen Pierre Levegh inmitten der Zuschauer explodiert: Unfall beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955. Mercedes zieht sich daraufhin vorerst aus dem Rennsport zurück.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

Erfolg:
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Gesamtsieg 24-Stunden-Rennen von Le Mans (Timo Bernhard)

2007

Statistik > Erfolg:
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Jüngster Fahrer auf dem Podest beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (Colin Braun)

2004

Statistik > Erfolgsliste:
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1. Platz 24-Stunden-Rennen von Le Mans (GT-Klasse) (Jörg Bergmeister)

2002

Erfolg:
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1. Platz 24 Stunden von Le Mans (GT) (Timo Bernhard)

1999

Sportlicher Erfolg > Als Teamchef:
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1. Platz GT-Klasse 24 Stunden von Le Mans mit Porsche 911 GT3-R (Olaf Manthey)

Le-Mans-Rennserien > Liste der Le-Mans-Rennserien

2013

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American Le Mans Series (ALMS) von 1999 bis

2011

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Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) von 2010 bis

Musik

2014

Diskografie:
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Siamo tutti assolti (Tiziano Motti)

Tagesgeschehen

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Le Mans/Frankreich: Audi Motorsport gewinnt mit dem Audi R18 e-tron quattro zum elften Mal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
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Le Mans/Frankreich: 24-Stunden-Rennen von Le Mans
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Le Mans/Frankreich: Das französische Team Peugeot Sport Total gewinnt das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, die Fahrer des Teams sind David Brabham, Marc Gené und Alexander Wurz, das mit dem Peugeot 908 HDi FAP den Doppelsieg holte. In der Klasse LMP2 gewinnt das Team Essex um die Fahrer Casper Elgaard, Kristian Poulsen und der Franzose Emmanuel Collard in einem Porsche RS Spyder. In der LMGT 1 Klasse gewinnt das Team Corvette Racing mit den Fahrern Johnny O’Connell, Jan Magnussen und Antonio García in einer Chevrolet Corvette C6.R und in der LMGT2 Klasse holt das amerikanische Team Risi Competizione den Sieg, am Steuer des Ferrari F430 GT 2 sind der Brasilianer Jaime Melo, der deutsche Pierre Kaffer und der ehemalige finnische Formel 1 Fahrer Mika Salo.
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Le Mans/Frankreich: Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewinnen Frank Biela, Emanuele Pirro und Marco Werner erneut mit einem dieselbetriebenen Audi R10 TDI LMP1 vor dem einheimischen Herausforderer Peugeot, die dieses Jahr erstmals dasselbe Antriebsprinzip verfolgten. Das Rennen wurde geprägt von starken Regenfällen und vielen mechanischen Defekten.

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