400-Meter-Lauf

Der 400-Meter-Lauf ist die längste Sprintdisziplin in der Leichtathletik und wird sowohl bei Freiluft- als auch bei Hallenwettkämpfen ausgetragen. Außerdem ist er die fünfte Teildisziplin des Zehnkampfes der Männer und wird auch als Staffelwettbewerb durchgeführt, siehe 4-mal-400-Meter-Staffel.

Bei Freiluftwettkämpfen legt jeder Läufer die gesamte Distanz in einer eigenen Bahn zurück, wobei diese nicht verlassen werden darf. Bei Hallenwettkämpfen wird nur bis nach der zweiten Kurve (etwa 150 m) in eigenen Bahnen zurückgelegt. Danach dürfen alle Läufer auf die Innenbahn einschneiden und diese bis zum Ziel nutzen. Bei Staffelwettkämpfen läuft nur der Startläufer komplett in einer eigenen Bahn. Der zweite Läufer darf auf der Gegengeraden auf die Innenbahn einschneiden.



Geschichte




Der 400-Meter-Lauf ist von der Viertelmeile (440-Yards = 402,34 m) abgeleitet - einer Strecke, die zu Beginn der modernen Leichtathletik Ende des 19. Jahrhunderts in den englischsprachigen Ländern üblich war. Der erste 400-Meter-Lauf in Deutschland wurde 1892 in Berlin ausgetragen.Rekorde werden seit 1960 nur anerkannt, wenn auf einer 400-Meter-Bahn gelaufen wurde. Bis dahin wurden auch Rekorde auf 500- und 600-Meter-Bahnen registriert, die durch die kürzeren Kurvenstrecken Vorteile brachten. Frauen-Rekorde werden seit 1957 geführt.Die erste 400-Meter-Bahn in Deutschland wurde am 28. August 1905 in Ricklingen bei Hannover eingeweiht, allerdings wegen ihrer ungünstigen Lage kaum genutzt.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

1926

Film:
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Der Sohn des Scheichs ('The Son of the Sheik) (George Fitzmaurice)

Sonstige Ereignisse

1959

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400 m: 1962 lief sie diese Strecke als erste Frau der Erde unter 52 Sekunden. Bis dahin war die Weißrussin Marija Itkina mit 53,4? s am schnellsten gewesen. Am 21. Oktober 1964 gelang ihr in Shanghai sogar eine Verbesserung auf 51,2? s. (Shin Kim-dan)

Starts bei internationalen Höhepunkten

1983

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Junioren-Europameisterschaften: Platz 3 im 400-Meter-Lauf (46,44? s) (Klaus Just)

Meilensteine

1983

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Erste Läuferin unter 48 Sekunden: 47,99 s Tschechoslowakei? Jarmila Kratochvílová

1978

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Erste Läuferin unter 49 Sekunden: 48,94 s, Deutschland Demokratische Republik 1949? Marita Koch

1974

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Erste Läuferin unter 51/50 Sekunden: 49,9 s, Polen? Irena Szewi?ska

1974

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Erste Läuferin unter 51/50 Sekunden: 49,9 s, Polen 1944? Irena Szewi?ska

1968

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Erster Läufer unter 44 Sekunden: 43,86 s, Vereinigte Staaten? Lee Evans

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2000

Erfolgreichste Sportler:
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Vereinigte Staaten? Michael Johnson: Zwei Olympiasiege und vier Weltmeistertitel (1993, 1995, 1997, 1999)

1999

Erfolgreichste Sportler:
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Australien? Cathy Freeman: Zwei Weltmeistertitel , Olympiasiegerin 2000, Olympiazweite 1996

1997

Erfolgreichste Sportler:
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Australien? Cathy Freeman: Zwei Weltmeistertitel , Olympiasiegerin 2000, Olympiazweite 1996

1996

Erfolgreichste Sportler:
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Vereinigte Staaten? Michael Johnson: Zwei Olympiasiege und vier Weltmeistertitel (1993, 1995, 1997, 1999)

1996

Erfolgreichste Sportler:
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Frankreich? Marie-José Perec: Zwei Olympiasiege und zwei Weltmeistertitel (1991 und 1995)

Musik

2001

Diskografie > Compilation:
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The Best of (Shakatak)

Sport

2009

Persönliche Bestleistungen:
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400-Meter-Lauf: 55,12 s (Sabrina Altermatt)

2009

Persönliche Bestzeiten:
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400-Meter-Lauf - 45,85 s, Canberra (Tristan Thomas)

2009

Persönliche Bestleistungen:
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400 Meter: 47,62 s , in der Halle: 47,74? s (2010) (Robin Schembera)

2007

Persönliche Bestleistungen:
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400 m: 52,40 Sekunden (Ruky Abdulai)

2005

Persönliche Bestzeiten:
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400 m: 48,76 s (Andreas Totsås)

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