AEG

Die AEG Aktiengesellschaft war einer der weltweit größten Elektrokonzerne. Das 1883 in Berlin als Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität gegründete und wenige Jahre später in Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft umfirmierte Unternehmen stellte neben Produkten für die Elektrische Energietechnik und den Haushaltsbedarf („Weiße Ware“), Geräte zur Elektrogebäudeheizung, Straßenbahnen, Elektro- und Dampflokomotiven sowie im Tochterunternehmen NAG auch Kraftfahrzeuge her.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Walter Niens stirbt. Walter Niens war Professor an der TU Berlin und Mitglied des Vorstandes der AEG.
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Gestorben: Hans Molis stirbt in Sengscheid, Saarland. Hans Molis war ein deutscher Jurist bei der AEG.
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Gestorben: Hans Heyne stirbt in Lindenberg im Allgäu. Hans Heyne war ein deutscher Wirtschaftsmanager in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik Deutschland. Er leitete von 1951 bis 1964 die Telefunken GmbH/AG und war in Personalunion von Oktober 1962 bis Dezember 1964 auch Vorstandsvorsitzender der Telefunken-Muttergesellschaft AEG.
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Gestorben: Friedrich Spennrath stirbt in Berlin. Friedrich Spennrath war ein deutscher Regierungsbeamter. Er war von 1947 bis 1955 Vorstandsvorsitzender der AEG, Vorsitzender des Gemeinschaftsausschusses der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft sowie Präsident der IHK Berlin.
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Gestorben: Hidde Klaas Schrage stirbt in Zürich. Hidde Klaas Schrage war ein Niederländischer Maschinenbau-Ingenieur bei AEG in Berlin, Stockholm, Paris und Baden.

Zeittafel

1883

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Emil Rathenau gründet die “Deutsche Edison Gesellschaft”, später AEG (Geschichte der Beleuchtung)

Sonstige Ereignisse

1894

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Das erste Markenzeichen für die AEG (Ludwig Sütterlin (Grafiker))

Technische Entwicklung > Anfänge des elektrischen Betriebes

1899

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schließen sich Siemens? &? Halske, die AEG, mehrere Banken, die preußische Administration und weitere Firmen in der Studiengesellschaft für Elektrische Schnellbahnen (St.E.S.) zusammen, um den elektrischen Bahnbetrieb bei hoher Geschwindigkeit zu erforschen. Für die praktischen Versuche wurde der 33? km lange Abschnitt Marienfelde–Zossen auf der Militär-Eisenbahn Marienfelde–Zossen–Jüterbog bei Berlin mit einer dreipoligen Drehstrom-Oberleitung versehen. Im Jahr 1903 erreichten mehrere Versuchsfahrzeuge Geschwindigkeiten über 200? km/h, davon je ein Drehstrom-Triebwagen von AEG und Siemens 210? km/h. (Geschichte der Eisenbahn in Deutschland)

Technische Entwicklung > Schnellverkehr und Hochgeschwindigkeitsverkehr > Geschwindigkeitssteigerungen bis 1914

1903

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Die AEG und Siemens & Halske führen bei Berlin Schnellfahrversuche mit Drehstrom-Schnelltriebwagen durch, die erreichte Spitzengeschwindigkeit beträgt 210? km/h. (Geschichte der Eisenbahn in Deutschland)

Wissenschaft & Technik

1903

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In Berlin gründet Emil Rathenau die Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft (AEG)

Entwicklungen bis heute > Hochgeschwindigkeits-Systeme

1903

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Deutschland, Siemens- und AEG-Triebwagen mit Drehstromantrieb, 210? km/h (Geschichte des elektrischen Antriebs von Schienenfahrzeugen)

Landfahrzeuge > Schnellste Schienenfahrzeuge

1903

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Deutschland, AEG-Triebwagen mit Drehstromantrieb, 210? km/h (Liste technischer Rekorde)

Geschichtlicher Überblick

1904

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die Wiener Ingenieure Gabriel Winter und Friedrich Eichberg entwickeln in Berlin bei der Firma AEG eine Kombination aus Repulsionsmotor mit einem Reihenschlussmotor, den “Winter-Eichberg-Motor“

Liste der Ausgaben und Motive > Blockausgaben

Tabellarische Chronik > Gebäude

1909

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Turbinenfabrik
Berlin-Moabit, Huttenstraße 12–16

Geschichte

1920

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– nach den allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde das Werk in Schöneweide an die AEG für 4,35? Mio.? Mark verkauft. Die AG wurde in Deutsche Niles Werke AG zurück benannt und nach Berlin-Weißensee verlegt. Dort wurde in der ehemaligen Kugellagerfabrik August Riebe GmbH eine neue Produktionsstrecke errichtet. In der Folge wurde die Produktion von Einzel- und Spezialanfertigungen auf Serienproduktion umgestellt. (Niles Werkzeugmaschinen)

Geschichte > 1924–1959 – Vom Röhrenbildschirm zu Stereotechnik und Fernsehen

1928

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Die Firmen AEG und BASF beginnen sich für das Magnetbandverfahren von Fritz Pfleumer zu interessieren. Sie entwickeln neue Geräte und Bänder, bei denen Zelluloid statt Papier als Trägermaterial dient. (Unterhaltungselektronik)

Produktionsbereiche > Energietechnik

1970

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Hochleistungs-Freischalter Typ II

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1941

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Tabellarische Chronik > Gründungsjahre bis 1945: AEG kaufte Siemens & Halske deren Telefunken-Anteile ab und führte das Unternehmen als 100? %ige Tochtergesellschaft weiter. Siemens? &? Halske bekam die Erlaubnis, bis Kriegsende die Telefunken-Patente weiter zu nutzen.

1941

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Tabellarische Chronik > Gründungsjahre bis 1945: AEG kaufte Siemens & Halske deren Telefunken-Anteile ab und führte das Unternehmen als 100? %ige Tochtergesellschaft weiter. Siemens & Halske bekam die Erlaubnis, bis Kriegsende die Telefunken-Patente weiter zu nutzen.

1938

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Tabellarische Chronik > Gründungsjahre bis 1945: Nach der Einstellung ihrer Automobilsparte richtete die AEG im Gebäude der ehemaligen N.A.G. in der Ostendstraße von Oberschöneweide die Röhrenfabrik Oberspree (RFO) ein, die u.? a. spezielle Elektronenröhren für die von der GEMA in Köpenick entwickelten Radargeräte der Wehrmacht herstellte. Die Fabrik wurde 1946 als Oberspreewerk (OSW) weiter betrieben, 1951 zum Werk für Fernmeldewesen (HF) umbenannt und 1960 schließlich zum RFT Werk für Fernsehelektronik (WF).

1938

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Tabellarische Chronik > Gründungsjahre bis 1945: Nach der Einstellung ihrer Automobilfertigung richtete die AEG im ehemaligen N.A.G.-Gebäude in der Ostendstraße die Röhrenfabrik Oberspree (RFO) ein, die u.? a. spezielle Elektronenröhren für die von der GEMA in Köpenick entwickelten Radargeräte der Wehrmacht herstellte. Die Fabrik wurde 1946 als Oberspreewerk (OSW) weiter betrieben, 1951 zum Werk für Fernmeldewesen (HF) umbenannt und 1960 schließlich zum RFT Werk für Fernsehelektronik (WF).

1935

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Tabellarische Chronik > Gründungsjahre bis 1945: Vorstellung des weltweit ersten Tonbandgerätes Magnetophon K1 auf der Großen Deutschen Funk-Ausstellung Berlin.

Politik & Weltgeschehen

1966

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Tabellarische Chronik > Nachkriegsjahre: In Berlin wurde im Bezirk Wedding die Größtmaschinenhalle auf dem Areal Brunnenstraße fertiggestellt. Sie galt zu dieser Zeit als größte Halle der Branche in Europa (175? m lang, 45? m breit und 26? m hoch) und gestattete mit vier koppelbaren Kranbahnen den Bau von Motoren und Generatoren größter Leistungen und mit Einzelgewichten bis 400? t für den Weltmarkt. Zur Grundsteinlegung war der damalige Justizminister der USA, Robert F. Kennedy, anwesend. Die Halle wurde nach Schließung der Betriebsstätte Brunnenstraße 1986 abgerissen. An der Brunnenstraße wurden von Siemens Nixdorf neue Gebäude errichtet, die heute auch nicht mehr vorhanden sind.

1962

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Tabellarische Chronik > Nachkriegsjahre: Der AEG-Konzern umfasste in der Bundesrepublik 127.000 Beschäftigte und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 3,1? Milliarden? DM. In Springe eröffnete die AEG im Februar eine neue Fabrik zur Herstellung von Regel- und Steuergeräten mit 200 Beschäftigten.

1962

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Tabellarische Chronik > Nachkriegsjahre: Patenterteilung für das von Walter Bruch bei Telefunken in Hannover entwickelte PAL-Farbfernsehsystem.

1960

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Tabellarische Chronik > Nachkriegsjahre: wurde in Berlin das Telefunken-Hochhaus als Firmenzentrale von der AEG-Tochterfirma Telefunken errichtet. Nach der Fusion beider Unternehmen zur AEG-Telefunken AG wurde es von dieser weiter genutzt und schließlich 1975 an den Berliner Senat verkauft, der es der TU Berlin überließ.

1958

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Tabellarische Chronik > Nachkriegsjahre: Das Unternehmen stellt mit dem „Lavamat" seinen ersten Waschvollautomaten vor. In der Werbung für AEG-Hausgeräte wird erstmals der SloganAEG – Aus Erfahrung Gut verwendet, woraus der Volksmund alsbald „Alles Ein Gammel – Aber Es Geht“ macht oder: „Auspacken, Einschalten, Garantiefall bzw. Geht nicht“, oder auf Fränkisch: „Allmächd, Edz Gäihds“ oder auch "Alteisen-Gesellschaft".

Rundfunk, Film & Fernsehen

1973

Produktionsbereiche > Rundfunk- und Phonotechnik:
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"Telefunken" -Tonbandgerät 3000hifi

1970

Rundfunk:
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AEG-Telefunken stellt die Bildplatte vor. Wegen ihrer hohen Empfindlichkeit und kurzen Spieldauer von nur 10 Minuten verschwindet das System aber schon Mitte der 1970er-Jahre vom Markt.

Geschichte > Übernahme anderer Unternehmen

1985

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AEG 1985 (Daimler AG)

Wirtschaft

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Der schwedische Electrolux-Konzern teilt mit, dass er das ehemalige AEG-Werk in Nürnberg bis Ende 2007 schließen werde.

Tabellarische Chronik > Untergang

1995

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Die AEG Schienenfahrzeuge GmbH ging nach der Verlagerung der Spandauer Betriebsstätte nach Hennigsdorf in die ABB Daimler-Benz Transportation (Adtranz) und mit dieser am 1.? Mai 2001 in die Bombardier Transportation über, blieb aber noch unter HRB 2889 beim Registergericht Potsdam mit Sitz in Hennigsdorf eingetragen (Stand Aug. 2008).

1994

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Verkauf der Abteilung für Automatisierungstechnik (Modicon) an Schneider Electric und der AEG Hausgeräte GmbH an Electrolux.

1992

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Die schwedische Atlas Copco-Gruppe erwirbt die AEG Elektrowerkzeuge GmbH.

1992

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Fusion des Bahnbereiches mit dem Lokomotivbau Elektrotechnische Werke Hennigsdorf, woraus die „AEG Schienenfahrzeuge GmbH“ entstand.

1990

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kooperierte der Bahnbereich als AEG Westinghouse Transport-Systeme GmbH (Sitz Berlin) kurzzeitig mit der Westinghouse Transportation Systems Inc. in Pittsburgh, USA.

Tagesgeschehen

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Deutschland: Bundesweit gehen die Streiks im Öffentlichen Dienst trotz Verhandlungen weiter. Hingegen gibt es erste Annäherungen im Konflikt zwischen AEG/Electrolux und der IG Metall.

Kunst & Kultur

Kultur & Gesellschaft:
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125. Geburtstag von AEG

Life Ball Crystal of Hope

2014

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Alie Eleveld für das Safe Water and AIDS Project (SWAP) – überreicht von Marcia Cross und Billy Zane (Life Ball)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

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Tabellarische Chronik > Nachleben der Marke und der Unternehmensteile: vergab Electrolux eine Markenlizenz für LED-Leuchtmittel an Elec Tech International. aus Hongkong.

2009

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Tabellarische Chronik > Nachleben der Marke und der Unternehmensteile: erwarb die Special Purpose Acquisition Company (SPAC) Germany1 Acquisition Limited die Mehrheit an dem Hersteller von Stromversorgungsgeräten AEG Power Solutions von dem Finanzinvestor Ripplewood. AEG Power Solutions mit Sitz in den Niederlanden ist hervorgegangen aus der Saft Power Systems (ehemals eine Tochter von Alcatel), die 1998 die AEG SVS Power Supply Systems GmbH erwarb; seit 2008 firmiert die Gruppe unter dem Namen AEG Power Solutions, soll aber bis Sommer 2010 in 3W Power Holdings umbenannt werden.

2008

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Tabellarische Chronik > Nachleben der Marke und der Unternehmensteile: Electrolux reaktiviert den unternehmerischen Mantel im August , sodass der Name AEG als neuer Bestandteil des Konzerns auftritt.

2007

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Tabellarische Chronik > Nachleben der Marke und der Unternehmensteile: Die letzte AEG-Waschmaschine lief am 9. März im Electrolux-Werk Nürnberg vom Band; am 16. März wurde das Werk geschlossen.

2005

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Tabellarische Chronik > Nachleben der Marke und der Unternehmensteile: Bekanntgabe der Schließung des Nürnberger AEG-Werkes und Verlagerung der Produktion nach Polen und Italien. Somit werden zukünftig alle AEG-Haushaltsgeräte, bis auf die im AEG-Werk Rothenburg ob der Tauber produzierten Backöfen, Herde und Kochmulden, außerhalb Deutschlands (in erster Linie in Polen, Ungarn und Italien) produziert. Die Schließung führte zu einem sechswöchigen Streik der Belegschaft und einem Boykottaufruf der Gewerkschaft (Konsumentenboykott).

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