A Harlot’s Progress

A Harlot’s Progress (dt.: Der Lebenslauf einer Prostituierten) ist eine Serie von sechs Gemälden und sechs Kupferstichen des englischen Künstlers William Hogarth, die er 1730/1731 und 1732 schuf. Die Gemälde fielen 1755, also noch zu Hogarths Lebzeiten, einem Brand zum Opfer. Erhalten haben sich nur die Kupferstiche.

Die Serie zeigt den Lebenslauf einer jungen Frau namens M. (Moll oder Mary) Hackabout, die aus der Provinz nach London kommt und zur Prostituierten wird. In der ersten Szene erkennt eine alte Kupplerin die Schönheit des unschuldig wirkenden Mädchens und hält sie für geeignet, mit Männern wie dem Lüstling, der hinter ihr im Bild gezeigt wird, bezahlten Sex zu haben. Im zweiten Bild ist sie die Geliebte eines reichen Kaufmanns, im dritten Bild eine gemeine Prostituierte, die vom Westminster-Richter Sir John Gonson verhaftet wird. In der vierten Szene sieht man sie Hanf klopfend beim Strafdienst im Bridewell-Gefängnis. In Bild 5 stirbt sie in einer Bruchbude an einer Geschlechtskrankheit. Szene 6 zeigt die feiernden Trauergäste kurz vor der Beerdigung der jung verstorbenen Dirne.

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Ur- und Erstaufführungen (unvollständige Liste)

2013

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– A Harlot’s Progress, Oper von Iain Bell und Peter Ackroyd, Uraufführung (Theater an der Wien)

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