Aachener Printen

Aachener Printen sind eine spezielle Sorte brauner Lebkuchen, die etwa seit dem Jahr 1820 in Aachen gebacken wird. Die Bezeichnung „Printe“ existierte dagegen schon wesentlich früher und entwickelte sich aus dem englischen „print“ und dem niederländischen „prent“, einer Bezeichnung, die ebenso im Öcher Platt verwendet wird und für „Werkzeug zum Drücken“ bzw. „eingedrückte Abbildung“ oder „Auf- Abdruck“ steht. Der Name bezieht sich auf die Verwendung von kunstvoll geschnitzten und bedruckten Holzmodeln, in die bei der Herstellung des im 15. Jahrhundert eingeführten damaligen Gebildbrotes der Teig eingelassen und gedrückt wurde.

Als original Aachener Printen gelten ausschließlich die ab circa 1820 in der Stadt Aachen selbst sowie in den Nachbarorten Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Stolberg und Würselen nach neuer Rezeptur produzierten Printen; sie sind als Produkt mit geschützter geografischer Angabe zertifiziert. Aachener Printen zählen gemäß ihrer ursprünglichen Verwendung eigentlich zur Gruppe der Saisongebäcke für die Herbst- und Winterzeit, werden aber auf Grund ihrer Beliebtheit und aus touristischen Gründen mittlerweile als Ganzjahresgebäck angeboten. Dabei finden sie nicht nur als Gebäck Verwendung, sondern auch als Zutat zu deftiger Saisonküche und als Beimischung zu unterschiedlichen Lebensmitteln.

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Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1858

Gründung:
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Nobis Printen ist ein seit 1858 bestehendes, familiengeführtes Bäckereiunternehmen mit 29 Bäckereien und Bäckerei-Cafés in und um Aachen. Das Sortiment umfasst Brot, Brötchen, Feinbackwaren wie Kuchen und Teilchen sowie Snacks. Zu den Hausspezialitäten gehören der Butter-Poschweck, Aachener Printen und weiteres Weihnachtsgebäck wie Christstollen, Spekulatius und Zimtsterne.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1985

Werk:
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Printenmädchen, Büchel - Ecke Körbergasse, Aachen (Hubert Löneke)

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