Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Karl Wilhelm Struve stirbt in Schleswig. Karl Wilhelm Struve war ein deutscher Vor- und Frühgeschichtler, der sich um die Erforschung der jungsteinzeitlichen und slawischen Vergangenheit Schleswig-Holsteins und insbesondere der von den Wagriern aus dem Stammesverband der Abodriten hinterlassenen Ringwälle in Ostholstein verdient gemacht hat.
thumbnail
Geboren: Karl Wilhelm Struve wird in Elmshorn geboren. Karl Wilhelm Struve war ein deutscher Vor- und Frühgeschichtler, der sich um die Erforschung der jungsteinzeitlichen und slawischen Vergangenheit Schleswig-Holsteins und insbesondere der von den Wagriern aus dem Stammesverband der Abodriten hinterlassenen Ringwälle in Ostholstein verdient gemacht hat.

1160

thumbnail
Gestorben: Niklot, Fürst der Abotriten, Kessiner und Circipaner (Elbslawen), Herr zu Schwerin, Quetzin und Malchow, Stammvater der Herzöge von Mecklenburg (* 1096)
thumbnail
Gestorben: Knud Lavard stirbt in Ringsted, Dänemark. Knud Lavard, auch Knut Laward, war von 1119 bis 1130 Jarl und vielleicht auch erster Herzog im späteren Herzogtum Schleswig sowie von 1129 bis zu seinem Tod letzter Samtherrscher des westslawischen Stammesverbandes der Abodriten.

Frankenreich

794 n. Chr.

thumbnail
Die slawischen Abodriten verbünden sich mit Karl dem Großen gegen die Wilzen und die aufständischen Sachsen.

Skandinavien

1066

thumbnail
Aufstand des westslawischen Stammes der Abodriten, dabei unter anderem Vernichtung der Wikingersiedlung Haithabu; bis dahin wurde ein Großteil des Austauschs zwischen Skandinavien und dem Frankenreich in dieser Wik (Bucht, Handelsort) abgewickelt.

Europa

1139

thumbnail
Die Holsten (Holsteiner, Stormarner und Dithmarscher) erobern das Land der Wagrier (Abodriten).

798 n. Chr.

thumbnail
Schlacht bei Bornhöved: Die mit den Franken verbündeten Abodriten besiegen die Sachsen.

Politik & Weltgeschehen

1032

thumbnail
Unter ihrem Fürsten Gottschalk überfallen die Abotriten erneut Stormarn und Holstein

983 n. Chr.

thumbnail
Wenden unter dem christlichen Abodritenfürsten Mistewoi verwüsten Stormarn und Holstein und brennen Hamburg nieder
thumbnail
In der Schlacht an der Raxa setzt sich Otto der Große gegen die slawischen Abodriten durch. Dem Abodriten-Fürsten Stoignew wird angeblich vom sächsischen Ritter Hosed der Kopf abgeschlagen.

810 n. Chr.

thumbnail
Karl der Große ist zum letzten Mal selbst in Norddeutschland, er rechnet mit einem Angriff des dänischen Königs nach Süden zur Elbe hin. Vermutlich wird bei dieser Gelegenheit eine neue Grenzziehung zwischen Franken und Abotriten vereinbart, der Limes Saxoniae. Damit wird das 804 zunächst an die Abotriten übergebene nordelbische Gebiet in das Frankenreich übernommen.

804 n. Chr.

thumbnail
Karl der Große trifft Gesandte des dänischen Königs Göttrik und wahrscheinlich auch den Fürsten der Abotriten in Hollenstedt südöstlich von Stade, wo er sein Hauptquartier im Kampf gegen die nordelbischen Sachsen aufgeschlagen hat. Er übergibt den Abodriten die überelbischen (nordelbischen) Gaue zur Herrschaft, nachdem er die vorher dort ansässigen, zu den Sachsen gehörenden Nordalbingier (nach Hessen?) deportiert hat.

"Abodriten" in den Nachrichten