Abschließung Japans

Die Abschließung Japans (jap.鎖国, sakoku, wörtlich: „Landesabschließung“) gilt als Schlüsselbegriff für die Außenpolitik des Tokugawa-Shōgunates von den 1630er Jahren bis zur erzwungenen Öffnung des Landes durch Matthew Calbraith Perry im Jahre 1853.

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Asien

1837

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Beim Morrison-Zwischenfall wird auf Basis des Ediktes zur Vertreibung fremder Schiffe von 1825 im Rahmen der japanischen Isolationspolitik das US-amerikanische Handelsschiff Morrison beschossen und an der Einfahrt in den Hafen von Kagoshima gehindert. Nachdem bekannt wird, dass die Morrison versucht hat, schiffbrüchige Japaner nach Japan zurückzubringen, wird Kritik an dem Edikt laut.

1825

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Das Tokugawa-Shogunat in Japan erlässt das Edikt zur Vertreibung fremder Schiffe zur Stärkung der Abschließungspolitik.

1639

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Abschließung Japans: Ausweisung der letzten Spanier und Portugiesen aus Japan durch Edikt von Tokugawa Iemitsu, Ende des Nanban-Handels

Japan

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Der amerikanische Admiral Matthew C. Perry läuft mit einem Flottenverband Schwarzer Schiffe in den Hafen von Uraga in Japan ein und fordert die Öffnung des seit zweihundert Jahren in Isolation befindlichen Landes.

1635

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Durch den dritten Erlass zur Abschließung Japans wird es Japanern, die das Land verlassen, verboten zurückzukehren. Der Außenhandel wird auf den Hafen von Nagasaki beschränkt.

1633

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Unter Shōgun Tokugawa Iemitsu beginnt Sakoku, die Abschließung Japans nach außen.

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