Absenktunnel

Ein Absenktunnel ist ein am Grund von Gewässern verlaufender Tunnel, bei dem die Tunnelröhre aus einzelnen Röhrenelementen besteht, die wie Senkkästen, an Land gefertigt, an ihrer Zielposition versenkt und dann verbunden werden.

Die Tunnelelemente, die über 100 Meter lang sein können, bestehen in der Regel aus Beton und Stahl und werden in einem Trockendock gefertigt. Die offenen Enden werden mit Stahlschotten wasserdicht verschweißt. Das Dock wird geflutet und das Element an seinen Bestimmungsort geschleppt. Hier wird es an ein Spezialschiff gehängt, das wie ein Portalkran fungiert. Indem im Tunnelelement befindliche Ballasttanks langsam mit Wasser gefüllt werden, wird das Bauteil kontrolliert abgesenkt. Dabei dient der Schwimmkran hauptsächlich zur Sicherung und zum Halten der Position. Grenzt das Teil passgenau an das benachbarte Röhrenstück, wird es zunächst von außen verschweißt oder anders abgedichtet, bevor innen das Schott geöffnet wird.

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Beispiele für Absenktunnel

2000

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Drogdentunnel (als Teil der Öresundverbindung zwischen Schweden und Dänemark)

1988

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Guldborgsundtunnelen als Verbindung der dänischen Inseln Lolland und Falster

1975

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Neuer Elbtunnel Hamburg (1.-3. Röhre) im Verlauf der Bundesautobahn 7

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