Abt

Ein Abt (von spätlat.abbas, aus aram.abba „Vater“, aus hebr.ab) war ursprünglich ein allgemeiner Ehrenname und ist seit dem 5./6. Jahrhundert den Vorstehern eines Klosters vorbehalten; die weibliche Entsprechung ist die Äbtissin. Das Amt, die Amtszeit oder die Würde eines Abtes werden als Abbatiat bezeichnet.

Vor allem monastische Orden der katholischen Kirche wie die Benediktiner und Zisterzienser haben Äbte beziehungsweise Äbtissinnen. Diese sind Souveräne über die Abtei und direkt dem Papst unterstellt. Im Mittelalter hatten manche Äbte als Fürstäbte auch weltliche Gewalt und Gerichtsbarkeit in den Besitzungen der Abtei. Dies gilt auch für einen Teil der Augustiner-Chorherren und die Prämonstratenserchorherren, die sowohl Äbte als auch Pröpste kennen. Äbte sind Prälaten. Die Entsprechung in den orthodoxen Kirchen oder im byzantinischen Ritus ist Hegumen bzw. Archimandrit.

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Politik & Weltgeschehen

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Otto III. schenkt seiner Schwester Adelheid, der Äbtissin von Quedlinburg, das Gebiet Gera.

Religion

1456

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Jean de Bourbon wird zum Abt von Cluny ernannt.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Bernard Kälin, Schweizer Benediktiner und 55. Abt der Abtei Muri-Gries bei Bozen (* 1887)

1887

Geboren:
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22. März: Bernard Kälin, Schweizer Benediktiner und 55. Abt der Abtei Muri-Gries bei Bozen (+ 1962)

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