Geboren & Gestorben

1949

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Geboren: Geoffrey D. Miller wird in Gallipolis, Ohio geboren. Geoffrey D. Miller ist ein ehemaliger Major General der US Army. Er kommandierte 2002 die Joint Task Force Guantanamo und löste 2004 Brigadier General Janis Karpinski als Kommandeur des Abu-Ghuraib-Gefängnisses ab und übernahm zudem den Posten des stellvertretenden Kommandierenden Generals für Häftlingsoperationen der Multinational Forces Iraq. Damit unterstand ihm nicht nur das Gefängnis in Abu Ghuraib, sondern auch Camp Cropper sowie Camp Bucca.

Tagesgeschehen

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USA, Großbritannien, Irak: US-Präsident Bush und Großbritanniens Premier Tony Blair räumen bei ihrem Washingtoner Treffen Fehler in der Irak-Politik ein. Für die Misshandlungen im US-Militärgefängnis Abu Ghraib „werden wir noch lange zahlen müssen“, sagt Bush. Die Entscheidung zum Sturz Saddam Husseins und für Iraks Demokratisierung sei aber richtig gewesen. Die Truppen würden so lange im Irak bleiben, bis das Land selbst für seine Sicherheit sorgen könne. Die Regierungsbildung sei nach 3 schwierigen Jahren ein guter Weg zu Stabilisierung und nationaler Versöhnung. Das ehrgeizige Programm von Ministerpräsident Nuri al-Maliki verdiene Unterstützung -auch von anderen Staaten.
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Washington D.C./USA: Nach dem Skandal von Abu Ghuraib beschließt der US-Senat ein ausdrückliches Verbot der Misshandlung von Gefangenen durch US-Soldaten. Die Neuregelung, die in einem Gesetz zum Verteidigungsbudget steht, wird mit 90 gegen 9 Stimmen angenommen. Zu den Verfechtern zählen der republikanische Senator John McCain und der frühere Außenminister Colin Powell. Im Weißen Haus und im US-Verteidigungsministerium gibt es Widerstand gegen die Neuregelung, so dass die weiteren parlamentarischen Beratungen zu Änderungen führen könnten.
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Bagdad/Vereinigte Staaten. In der bislang umfangreichsten Gefangenenentlassung hat die US-Armee im Irak rund tausend Häftlinge aus dem berüchtigten Gefängnis Abu Ghraib bei Bagdad auf freien Fuß gesetzt. Die Iraker seien nach gründlicher Überprüfung der einzelnen Fälle zwischen Donnerstag und Samstag entlassen worden, teilte die US-Armee mit. Alle hätten sich zu ihren Taten bekannt, der Gewalt abgeschworen und gelobt, „gute Bürger eines demokratischen Irak zu sein“. Unter den Freigelassenen sei niemand, dem schwere Verbrechen wie „Bombenanschläge, Folter, Entführung oder Mord“ vorgeworfen würden.
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Fort Hood/USA. Ein amerikanisches Militärgericht verurteilt die Soldatin Sabrina Harman wegen Misshandlung von Gefangen im irakischen Gefängnis Abu Ghraib zu einer Haftstrafe von 6 Monaten. Dieses Strafmaß bleibt weit unter den von der Anklage geforderten drei Jahren.

"Abu Ghuraib" in den Nachrichten