Abwehr (Nachrichtendienst)

Abwehr ist im deutschen Sprachgebrauch seit 1920 die verbreitete Bezeichnung für den deutschen militärischen Geheimdienst in Reichswehr und Wehrmacht mit seinen Sparten (Geheimer Meldedienst, Diversion und (im Krieg) Kommandounternehmen sowie die eigentliche Abwehr von Spionage und Sabotage).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Erich Vermehren stirbt in Bonn. Erich Barward Julius Vermehren, nach 1945 Erich Vermeeren de Saventhem oder Eric Maria de Saventhem, war ein deutscher Jurist und 1943/44 Agent der Abwehr in Istanbul, dessen Desertion zu den Engländern 1944 den Anlass und Vorwand zur Zerschlagung der Abwehr bot. Später wirkte er als Versicherungsmakler und war Gründungspräsident von Una Voce.
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Gestorben: Dorothee Fliess stirbt in Basel. Dorothee Fliess war eine deutsche Verfolgte des Nationalsozialismus. Sie konnte 1942 kurz vor der bevorstehenden Deportation dank einer Rettungsaktion von Angehörigen des Widerstandes im Nachrichtendienst der Wehrmacht mit ihren Eltern in die Schweiz fliehen. Später wurde sie durch ihre Aufzeichnungen und ihr Engagement in der Öffentlichkeit zu einer wichtigen Zeitzeugin für diese Vorgänge und für die Beurteilung des deutschen Widerstandes.
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Gestorben: Johannes Eppler stirbt in Hövelhof, Nordrhein-Westfalen. Johannes Willi Eppler war ein deutscher Offizier im Dienste der Abwehr, der durch die Geheimdienstoperationen Salaam und Kondor während des Afrikafeldzugs im Zweiten Weltkrieg bekannt wurde.
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Gestorben: Eduard Waetjen stirbt in Ascona. Eduard Waetjen, auch: Eduard Wätjen oder Eddie Waetjen war ein deutscher Jurist und Mitarbeiter der Abwehr (Canaris). Er war Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Mitglied der des Kreisauer Kreises.
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Gestorben: Oscar Reile stirbt in Mölln. Oscar Max Arthur Reile (Rufname auch in der Schreibweise Oskar) war ein deutscher Geheimdienstmitarbeiter der Abwehr, der Organisation Gehlen und des Bundesnachrichtendienstes.

Leiter der Abwehr

1930

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1930 bis Mitte 1932: Oberstleutnant Ferdinand von Bredow

1927

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1927 bis 1929: Oberstleutnant Günther Schwantes

1920

Rundfunk, Film & Fernsehen

1954

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Film: Canaris ist eine deutsche Filmbiographie aus dem Jahr 1954. Im Mittelpunkt steht Admiral Wilhelm Canaris, der Leiter des deutschen Militär-Geheimdienstes während des Zweiten Weltkriegs.

Stab:
Regie: Alfred Weidenmann
Drehbuch: Erich Ebermayer Herbert Reinecker
Produktion: Fama-Film (Friedrich A. Mainz )
Musik: Siegfried Franz
Kamera: Franz Weihmayr
Schnitt: Ilse Voigt

Besetzung: O. E. Hasse, Adrian Hoven, Barbara Rütting, Martin Held, Wolfgang Preiss, Peter Mosbacher, Arthur Schröder, Charles Regnier, Franz Essel, Herbert Wilk, Klaus Miedel, Alice Treff, Ilse Fürstenberg, Oskar Lindner, Nora Hagist, Friedrich Steig, Otto Braml, Joseph Offenbach, Arno Paulsen, Arthur Wiesner

Europa

1978

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Vorstellungen für ein nationalsozialistisches Europa in der Nachkriegsbelletristik: SS-GB von Len Deighton spielt im nationalsozialistischen Großbritannien des Jahres 1941 (mit abgedruckter Kapitulationserklärung). Die Hauptperson ist der Kriminalbeamte Douglas Archer, der den Mord an einem Physiker aufklären soll. Wie sich herausstellt, war dieser Physiker an dem Bau der Atombombe beteiligt und Archer wird immer mehr in Intrigen zwischen SS, Wehrmacht, der britischen Widerstandsbewegung und der Abwehr hineingezogen. Giordano erwähnt dieses Buch lobend und erläutert, dass es im Sonderstab England des Wirtschafts- und Rüstungsamtes im OKW bereits detaillierte Pläne zur Verwaltung Großbritanniens gab. SS- und SD-Einheiten waren bereits bereitgestellt, und auch die I.G. Farben hatte schon einen „Wunschzettel“ zur Übernahme von Unternehmen produziert. (Nationalsozialistische Europapläne)

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