Académie française

Die Académie française (deutsch „Französische Akademie“) ist eine französische Gelehrtengesellschaft mit Sitz in Paris. Sie zählt zu den ältesten und prestigereichsten Institutionen im geistigen Leben Frankreichs.

Das Ziel dieser 1635 unter Ludwig XIII. auf Betreiben des französischen Ministers und Kardinals Richelieu begründeten Gesellschaft, deren 40 auf Lebenszeit berufene Mitglieder sich die „Unsterblichen“ nennen, ist die „Vereinheitlichung und Pflege der französischen Sprache“. Seit 1801 (oder 1805) tagt sie im Collège des Quatre-Nations („Kolleg der vier Nationen“), das dem jenseits der Seine befindlichen Louvre gegenüberliegt (6. Arrondissement). Dieses beherbergt ferner den Sitz des Institut de France, der Dachorganisation der staatlichen französischen Akademien und die Amtswohnung des auf Lebenszeit gewählten Secrétaire perpétuel.

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Sonstiges

1875

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Mitglied der Académie française (Jean-Baptiste Dumas)

1832

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Mitglied der Académie française , ständiger Sekretär der physikalischen Wissenschaften, sciences physiques con 1868 bis zu seinem Tode 1884 (Jean-Baptiste Dumas)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Michel Mohrt stirbt in Paris. Michel Mohrt war ein französischer Schriftsteller und Mitglied der Académie française.
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Gestorben: Alain Robbe-Grillet stirbt in Caen. Alain Robbe-Grillet war ein französischer Agraringenieur, Filmemacher, Schriftsteller und Mitglied der Académie française.
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Gestorben: Jean-François Deniau stirbt in Paris. Jean-François Deniau war ein französischer Politiker der UDF, Diplomat und Schriftsteller. 1992 wurde er zum Mitglied der Académie française gewählt.
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Gestorben: Robert-Ambroise-Marie Carré stirbt in Ancourt, Département Seine-Maritime. Robert-Ambroise-Marie Carré OP war ein katholischer Geistlicher der Dominikaner, der 1975 Mitglied der Académie française wurde.
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Gestorben: Georges Vedel stirbt. Georges Vedel war ein französischer Jurist, der 1998 Mitglied der Académie française wurde.

Wissenschaft & Technik

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Louis Daguerre beschreibt das Prinzip der Daguerreotypie vor der französischen Akademie der Wissenschaften.
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Ereignisse > Wissenschaft und Technik: König Gustav III. gründet in Stockholm die Svenska Akademien zur Förderung der schwedischen Sprache und Literatur nach dem Vorbild der Académie française. (20. März)

1678

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Christiaan Huygens legt der Académie française seine Traité de la lumière vor, in der er die Wellentheorie des Lichts begründet. Das Werk wird erst 1690 publiziert.
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Gründung der Académie française durch Minister Kardinal Richelieu

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2011

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Literatur: Grand Prix de la Francophonie de l’Académie Française: Abdellatif Laabi

2010

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Literatur: Grand Prix de la Francophonie de l’Académie Française: Jean Métellus

1999

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Werk: ? : La Séparation des biens, Prix La Bruyère de l'Académie française (Bruno Racine)
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Literatur: Der französische Militär und Lyriker Jacques-Louis de Valon, Marquis de Mimeure wird auf Initiative von François Louis de Bourbon, prince de Conti, Marquise de Montespan und nicht insbesondere von Nicolas Boileau-Despréaux als Mitglied der Académie française aufgenommen.

Kunst & Kultur

Kultur:
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Die Schriftstellerin Marguerite Yourcenar wird als erste Frau in die Académie Française aufgenommen.
Ereignisse > Kultur:
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Die Autorin Marguerite Yourcenar wird als erste Frau in die Académie française aufgenommen. (6. März)

1980

Kultur:
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6. März: Die Autorin Marguerite Yourcenar wird als erste Frau in die Académie française aufgenommen.
Kultur:
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Der französische Kardinal François-Désiré Mathieu wird Vorsitzender der Académie française.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

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Ehrungen: Wahl in die Académie Française (Dany Laferrière)

2009

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Ehrung: Silberne Medaille der Société Arts-Sciences-Lettres in Paris aufgrund seiner Verdienste um die französische Orgelmusik (Hayo Boerema)

2009

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Ehrung: – Grand Prix de Philosophie für sein Werk Le Prix de la Vérité. Le don, l’argent, la philosophie. (Marcel Hénaff)

2009

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Ehrung: Guizot-Preis der Académie française für L'Allemagne au temps du réalisme. De l'espoir au désenchantement (1848-1890) (Albin Michel) (Jacques Le Rider)

2009

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Ehrung: Guizot-Preis der Académie française (Jacques Le Rider)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2010

1951

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Film: Tagebuch eines Landpfarrers (Originaltitel: Journal d′un Curé de Campagne) ist ein französisches Filmdrama unter der Regie von Robert Bresson aus dem Jahr 1951. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von Georges Bernanos. Viele Textstellen des Buches wurden wörtlich übernommen. 1936 erhielt Bernanos Werk den Grand Prix du Roman der Académie française. Der Film wurde auf den Filmfestspielen in Venedig 1951 mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet.

Stab:
Regie: Robert Bresson
Drehbuch: Robert Bresson
Produktion: Léon Carré
Musik: Jean-Jacques Grunenwald
Kamera: Léonce-Henri Burel Robert Juillard
Schnitt: Paulette Robert

Besetzung: Claude Laydu, Jean Riveyre, Jean Danet, Adrien Borel, Antoine Balpêtré, Nicole Ladmiral, Martine Lemaire, Nicole Maurey, Rachel Bérendt, Gaston Séverin, Yvette Etiévant, Bernard Hubrenne, Serge Bento

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