Aegidius Romanus

Aegidius RomanusOESA (Aegidius von Rom, Beiname „doctor fundatissimus“; * um 1243 in Rom; † 22. Dezember 1316 in Avignon) war ein Augustiner-Eremit und ein bedeutender Schüler des Thomas von Aquin.

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1295

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Aegidius Romanus wird Erzbischof von Bourges (bis zu seinem Tod 1316).

1292

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Aegidius Romanus wird Generalprior der Augustiner-Eremiten (bis 1295).

1281

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In der Sache ‚Kirche‘ gegen Petrus Johannes Olivi (s. Spiritualen) werden dessen Schriften durchforstet mit dem Ergebnis zu inkriminierender Artikel, die dann u. a. von Aegidius Romanus in einem Gutachten festgestellt und von Papst Johannes XXII. schließlich am 8. Februar 1326 „wegen einer These verurteilt“ werden (30 Jahre nach dessen Tod).

1277

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Ägidius von Rom (Schüler des Thomas von Aquin in Paris bis 1272) erlangt dort wegen seines Eintretens für den Aristotelismus gegenüber dessen Verurteilung erst 1285 einen Lehrstuhl.

1269

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Thomas von Aquin erhält eine zweite Berufung auf einen der beiden Lehrstühle für Nichtfranzosen an der Universität Paris (bis 1272). Zu seinen Schülern gehören u. a. Petrus von Dacien (s. 1268), der das Studium generale am Konvent der Dominikaner in Köln verlässt und für ein Studienjahr nach Paris kommt, sowie der Augustiner-Eremit Aegidius Romanus (ebenfalls bis 1272). Aufgrund der im Jahr zuvor (1267) von Gerhard von Abbeville veröffentlichten Streitschrift gegen die Bettelorden schreiben Thomas von dominikanischer und Bonaventura und Johannes Peckham von franziskanischer Seite Widerlegungen, auf die Gerhard wiederum mit Repliken antwortet, was sich bis 1271 hinziehen wird.

1258

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um 1258: Aegidius Romanus tritt den Augustiner-Eremiten bei.

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