Afrikanische Union

Die Afrikanische Union (arabisch الاتحاد الأفريقي, DMGal-Ittiḥād al-Ifrīqī, englischAfrican Union, französischUnion africaine, portugiesischUnião Africana) ist eine Internationale Organisation, die 2002 die Nachfolge der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) angetreten hat und sich für Kooperation auf allen Gebieten einsetzen soll. Sie ist ein Zusammenschluss von anfangs 53 afrikanischen Staaten (Westsahara ist Mitglied der Afrikanischen Union, sein völkerrechtlicher Status allerdings umstritten).

Hauptsitz der Organisation ist Addis Abeba (Äthiopien), das Panafrikanische Parlament befindet sich in Johannesburg (Südafrika). Mitgliedstaaten der AU sind alle international allgemein anerkannten Staaten Afrikas, einschließlich Westsaharas. Geplant ist in der AU unter anderem ein Afrikanischer Gerichtshof. Marokko wurde am 30. Januar 2017 nach 33 Jahren Abwesenheit wieder in die Afrikanische Staatengemeinschaft aufgenommen.

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Geboren & Gestorben

1956

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Geboren: Amina Salum Ali wird auf Sansibar geboren. Amina Salum Ali ist eine Botschafterin der afrikanischen Union.
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Geboren: Boni Yayi wird in Tchaourou geboren. Thomas Boni Yayi ist ein beninischer Ökonom und Politiker. Er war von 2006 bis April 2016 Präsident von Benin. Von 2012 bis 2013 war er Vorsitzender der Afrikanischen Union. Er bekennt sich zum Protestantismus.
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Geboren: Ramtane Lamamara wird geboren. Ramtane Lamamara ist ein algerischer Diplomat und Politiker. Er ist seit 2007 (derzeit Dezember 2010) Kommissar für Frieden und Sicherheit in der Afrikanischen Union.

1952

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Geboren: Boni Yayi wird in Tchaourou, Benin geboren. Thomas Boni Yayi ist Ökonom, amtierender Präsident von Benin und Vorsitzender der Afrikanischen Union. Er bekennt sich zum Protestantismus.
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Geboren: Elham Ibrahim wird in Assuan, Ägypten geboren. Elham Mahmoud Ahmed Ibrahim ist Kommissarin für Infrastruktur und Energie bei der Afrikanischen Union.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

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Film: Die Todesreiter von Darfur (USA 2007) von Ricki Stern und Anne Sundberg ist der deutsche Titel des amerikanischen Dokumentarfilms The Devil Came On Horseback. Der Film informiert über den noch anhaltenden Darfur-Konflikt im Sudan. Er basiert auf dem gleichnamigen Buch des ehemaligen U.S.-Marine-Captains Brian Steidle und dessen Erfahrungen als unbewaffneter Militärbeobachter in Darfur für die Afrikanische Union. Die Filmpremiere war Mitte 2007. Der Dokumentarfilm ist eine Break-Thru-Films-Produktion in Zusammenarbeit mit Global Grassroots und Three Generations.

Stab:
Regie: Ricki Stern Anne Sundberg
Drehbuch: Ricki Stern
Anne Sundberg
Produktion: Jane Wells Gretchen Wallace
Musik: Paul Brill
Schnitt: Joey Grossfield

Politik & Weltgeschehen

2008

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Januar: 10. Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba, Äthiopien

Tagesgeschehen

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Addis Abeba/Äthiopien: Die südafrikanische Innenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma hat als erste Frau den Kommissionsvorsitz der Afrikanischen Union übernommen.
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Addis Abeba/Äthiopien: Der Präsident Benins, Boni Yayi, wird für ein Jahr zum Präsidenten der Afrikanischen Union gewählt.
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Addis Abeba/Äthiopien: Der Südsudan tritt als 54. Staat der Afrikanischen Union bei.
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Addis Abeba/Äthiopien: Der äquatorialguineasche Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo wird für ein Jahr zum Präsidenten der Afrikanischen Union gewählt.
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Addis Abeba/Äthiopien: Die Afrikanische Union gibt die Aufstockung ihrer Mission in Somalia von 8.000 auf 20.000 Soldaten bekannt.

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