Agnes Bernauer

Agnes Bernauer (* um 1410 wohl in Augsburg; † 12. Oktober 1435 bei Straubing) war die Geliebte und vielleicht auch die erste Ehefrau des bayerischen Herzogs Albrecht III. Durch diese nicht standesgemäße Verbindung geriet Albrecht in Konflikt mit seinem Vater Ernst, der Agnes Bernauer 1435 in der Donau ertränken ließ. Ihr Leben und Sterben wurde in zahlreichen literarischen Werken verarbeitet, zu den bekanntesten zählen Friedrich Hebbels gleichnamiges Trauerspiel Agnes Bernauer und Die Bernauerin von Carl Orff. Alle vier Jahre finden in Straubing und in Vohburg Agnes-Bernauer-Festspiele statt, bei denen die Geschichte von Laienschauspielern in Szene gesetzt wird.

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Politik & Weltgeschehen

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Herzog Ernst von Bayern-München lässt die Geliebte seines Sohnes Albrecht, die BaderstochterAgnes Bernauer, verhaften und bei Straubing in der Donau ertränken. Er befürchtet, dass die Mesalliance die Erbfolge gefährden kann.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1852

Literatur:
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Friedrich Hebbels Trauerspiel Agnes Bernauer hat seine Uraufführung in München. Es ist von Anfang an bei der Kritik umstritten, wird jedoch ein Publikumserfolg.

Anmerkungen

2007

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? Ulli Scharrer: Agnes Bernauer Festspiele. Auf, hinter und rund um die Bühne. Attenkofer, Straubing

2003

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? Werner Schäfer, Hubert Fischer: Agnes Bernauer in Straubing. Das Festspiel – der Festspielverein. Attenkofer, Straubing

2002

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? Monika Schattenhofer: „Senke scheu die feile Feder“. Die Uraufführung von Friedrich Hebbels „Agnes Bernauer“ geriet zum Skandal. Bayerischer Rundfunk, München

2001

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? Lenz Prütting: Agnes Bernauer. Historienspiel in dreizehn Bildern nach Martin Greif. Vohburg

1999

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? Richard Wunderer: Agnes Bernauer und ihr Herzog. Roman. Rosenheimer, Rosenheim

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