Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung

Die deutsche Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung (AEP) hat 1994 die Agrarstrukturelle Vorplanung (AVP) abgelöst. Sie wird als landwirtschaftliche Fachplanung mit Querschnittscharakter bezeichnet und gilt als Vorplanung gemäß § 1 Abs. 2 GAK-Gesetz. Ihre Durchführung wird mit Mitteln der Bund-Länder GemeinschaftsaufgabeVerbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) gefördert.

Inhaltlich trägt die AEP als informelles Instrument dazu bei, auf kleinregionaler Ebene die Bedeutung der Landwirtschaft für den ländlichen Raum zu sichern und ihre Flächenansprüche mit anderen raumbedeutsamen Vorhaben (z. B. Siedlungsentwicklung) abzustimmen. Ihre Wirksamkeit entsteht aus der konsensorientierten Zusammenarbeit der Akteure (Netzwerkbildung) und aus ihrer Funktion als Argumentationsgrundlage bei der Integration der Ergebnisse in formelle Planwerke (insb. Regionalpläne und Flächennutzungspläne).

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