Akademie der Wissenschaften der DDR

Die Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW), bis 1972 als Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW) bezeichnet, war die bedeutendste Forschungsinstitution der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Sie wurde 1946 offiziell eröffnet und setzte zumindest teilweise die Tradition der Preußischen Akademie der Wissenschaften fort. Die Akademie war sowohl eine Gelehrtengesellschaft, bei der die Verleihung der Mitgliedschaft durch Zuwahl eine Anerkennung darstellte, als auch, im Unterschied zu vielen anderen Akademien der Wissenschaften, Trägerorganisation einer Forschungsgemeinschaft außeruniversitärer Forschungsinstitute.

Mit der Deutschen Wiedervereinigung wurde die Gelehrtensozietät von den Forschungsinstituten und sonstigen Einrichtungen getrennt. In personeller Kontinuität zur AdW werden ihre Aktivitäten seit 1993 von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin weitergeführt. Die Forschungsvorhaben und Bestände der AdW übernahm die 1992 gegründete Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Die Akademie-Institute wurden zum 31. Dezember 1991 aufgelöst und teilweise in Trägerschaft anderer Organisationen wie der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Max-Planck-Gesellschaft neugegründet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Klaus Müntz stirbt. Klaus Müntz war ein deutscher Pflanzenphysiologe und Züchtungsforscher. Er leitete von Mai 1989 bis Mai 1990 das Institut für Biochemie der Pflanzen in Halle und anschließend bis Ende 1991 das Zentralinstitut für Genetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben, zwei zur Forschungsgemeinschaft der Akademie der Wissenschaften der DDR gehörende außeruniversitäre Akademieinstitute. Von 1992 bis 1997 wirkte er als Abteilungsleiter am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, der Nachfolgeeinrichtung des Gaterslebener Zentralinstituts.
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Gestorben: Horst Heine stirbt. Horst Heine war ein deutscher Arzt und Kardiologe. Von 1978 bis 1990 war er Direktor des Zentralinstituts für Herz-Kreislaufforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR.
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Gestorben: Udo Taubeneck stirbt in Rudolstadt. Udo Taubeneck war ein deutscher Mikrobiologe. Er leitete von 1976 bis 1984 das Zentralinstitut für Mikrobiologie und experimentelle Therapie der Akademie der Wissenschaften der DDR sowie von 1976 bis 1986 die Gruppe Biologie im Forschungsrat der DDR. Darüber hinaus war er ab 1968 Professor für Mikrobiologie an der Universität Jena.
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Gestorben: Helmut Böhme (Agrarwissenschaftler) stirbt in Aschersleben. Helmut Böhme war ein deutscher Agrarwissenschaftler und Genetiker. Er wirkte ab 1967 als Professor für Genetik an der Universität Halle-Wittenberg und darüber hinaus von 1969 bis 1983 als Direktor des Zentralinstituts für Genetik und Kulturpflanzenforschung, einem außeruniversitären Forschungsinstitut, das zur Forschungsgemeinschaft der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin beziehungsweise der Akademie der Wissenschaften der DDR gehörte. In Anerkennung seines wissenschaftlichen Wirkens wurde er unter anderem in die Leopoldina aufgenommen und mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet.
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Gestorben: Siegfried Nowak stirbt. Siegfried Nowak war ein deutscher Chemiker. Er war von 1974 bis 1987 Direktor des Zentralinstituts für organische Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR. Von 1987 bis 1990 leitete er den Forschungsbereich Chemie der Akademie, deren Vizepräsident er von 1990 bis 1992 war.

Mühlen im Seidewitztal

1871

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Schneckenmühle: 1555 erstmals erwähnte Mahlmühle; nach dem Bau der Seidewitztalstrasse Entwicklung zum Landgasthof; während des Zweiten Weltkrieges Erholungsheim; zu DDR-Zeiten Betriebsferienheim des VEB Maschinenfabrik Heidenau (bis 1960), ab 1961 Kinderferienlager „Fritz Schulze“ der Akademie der Wissenschaften der DDR; seit 1991 bis heute „Kinderdorf Schneckenmühle“. (Seidewitz (Fluss))

Rundfunk, Film & Fernsehen

1949

Film:
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Tödliche Grenze (Border Incident) (George Murphy)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1975

Veröffentlichungen:
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Beitrag in: Jahrbuch der Wirtschaftsgeschichte der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Berlin (Holger Michaelis)

1953

Leben:
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der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin ab (Franz Hein (Chemiker))

1922

Werk:
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Streichsextett (Franz Ippisch)

Mitgliedschaften

1977

Mitgliedschaften und Positionen:
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korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR (Wolfgang Böhme (Meteorologe))

1967

Mitgliedschaft und Ernennungen:
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1969? : korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR (Innokenti Petrowitsch Gerassimow)

1965

Mitgliedschaften und Funktionen:
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Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR (Artur Lösche)

1962

Mitgliedschaft:
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Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR (Nikolai Nikolajewitsch Anitschkow)

Wörterbücher zur deutschen Sprache > Wörterbücher des 20. Jahrhunderts

1984

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Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache, 6 Bände, herausgegeben 1961–1977 von der Akademie der Wissenschaften der DDR unter Leitung von Ruth Klappenbach. Digitalisiert: http://www.dwds.de/wdg/. Hiervon abgeleitet wurde das Handwörterbuch der deutschen Gegenwartssprache in 2 Bänden , bearbeitet von Günter Kempcke. (Liste bedeutender Wörterbücher)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1988

Ehrung:
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Leibniz-Medaille der Akademie der Wissenschaften der DDR (Georg Piltz)

1987

Ehrung:
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Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR (Gerhard Uhlenbruck)

1985

Ehrung:
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Leibniz-Medaille der Akademie der Wissenschaften der DDR (Heinz Meynhardt)

1985

Ehrung:
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Auswärtiges Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR (Max Ferdinand Perutz)

1982

Ehrung/Mitgliedschaft:
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Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR (Lothar Rathmann)

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