Akzent (Aussprache)

Akzent bezeichnet die – meist unbewusste und ungewollte – Übertragung von Aussprachegewohnheiten der Erst- bzw. Muttersprache oder der vorrangig gebrauchten Sprache auf eine später erlernte (Fremdsprache) oder weniger gebrauchte Sprache. Die Abweichungen können die Lautformung, Intonation, Betonungsmuster und Satzrhythmus betreffen.

Fast alle Menschen, die eine Fremdsprache erst als Jugendliche oder Erwachsene erlernen, sprechen diese mit Akzent. Beispielsweise erkennt ein deutscher Muttersprachler deutsch sprechende Franzosen oder Italiener meist an ihrem Akzent. Man spricht von Deutsch mit französischem Akzent, Deutsch mit italienischem Akzent, Englisch mit deutschem Akzent usw. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Unfähigkeit, bestimmte Laute (z. B. die Umlaute „ö“ und „ü“, Nasalvokale oder das englische „th“), die es in der Muttersprache eines Sprechers nicht gibt, lautrein zu produzieren, als Folge mangelnder Benutzung der dafür erforderlichen Muskeln (Dyslalie).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Tennessee Williams stirbt in New York City, New York. Tennessee Williams, eigentlich Thomas Lanier Williams III, war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Den Spitznamen „Tennessee“ erhielt er von Collegefreunden an der University of Missouri, weil er den im Bundesstaat Tennessee verbreiteten Akzent sprach: Seine Großeltern, die er oft und gern besuchte, lebten immer noch dort, was für seinen Akzent prägend war. 1944 führte das in Hollywood zunächst abgelehnte Script für Die Glasmenagerie in Chicago zu Williams’ erstem Bühnenerfolg. Das Stück Die tätowierte Rose (seinem Lebensgefährten Frank Merlo gewidmet) erhielt den Tony Award als bestes Schauspiel. Es wurde 1950 ebenfalls in Chicago uraufgeführt. Kritiker definieren den Stil seiner Schauspiele als „Southern Gothic“ („Südstaatengotik“). 1948 und 1955 wurde Williams für seine Stücke Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire) und Die Katze auf dem heißen Blechdach (Cat On a Hot Tin Roof) mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.
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Geboren: Rob Green wird in Mexborough geboren. Robert Edward „Rob“ Green ist ein ehemaliger britischer Radio- und Fernsehmoderator sowie DJ. Seine Markenzeichen sind sein englischerAkzent und seine Kopfbedeckungen.
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Geboren: Rufus Beck wird in Heidelberg geboren. Rufus Beck ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler sowie Hörbuch- und Synchronsprecher. Er ist als Vorleser der Harry-Potter- und Burg Schreckenstein-Bücher bekannt. Er verleiht jeder der vielen Rowling-Figuren eine eigene Stimme und verwendet dafür verschiedene, teils erfundene Dialekte oder Akzente. Berühmt wurde er in der Rolle als Waltraud in dem Film Der bewegte Mann.
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Geboren: Tennessee Williams wird in Columbus, Bundesstaat Mississippi geboren. Tennessee Williams war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Den Spitznamen „Tennessee“ erhielt er von Collegefreunden an der University of Missouri, weil er den Akzent, der im Bundesstaat Tennessee gesprochen wird, sprach. Seine Großeltern, bei denen er oft und gern zu Besuch war, lebten immer noch dort, was für seinen Akzent prägend war. Das in Hollywood zunächst abgelehnte Script für Die Glasmenagerie markierte 1944 in Chicago Williams’ ersten Bühnenerfolg. Das Stück Die tätowierte Rose (seinem Lebensgefährten Frank Merlo gewidmet) erhielt den Tony Award als bestes Schauspiel. Es wurde 1950 ebenfalls in Chicago uraufgeführt. Kritiker definieren den Stil seiner Schauspiele als „Southern Gothic“ („Südstaatengotik“). 1948 und 1955 wurde Williams für seine Stücke Endstation Sehnsucht („A Streetcar Named Desire“) und Die Katze auf dem heißen Blechdach („Cat On a Hot Tin Roof“) mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.

Anmerkungen

1931

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Der Film arbeitet mit vielen Hinweisen auf die Dracula-Verfilmung von William Tuttle, der Make-up-Designer des Films, wirkte schon damals mit. George Hamilton gibt dem Vampirfürsten den ungarischenAkzent, mit dem bereits Bela Lugosi arbeitete. Arte Johnson ahmt in seiner Rolle als Renfield die Darstellung von Dwight Frye aus der damaligen Version nach. Zudem erschien der Film im selben Jahr wie eine weitere „reguläre“ Verfilmung des Romans, Dracula von John Badham. Dieser Film war wiederum eine Neuverfilmung der Version von (Liebe auf den ersten Biss (Film))

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