Al-Hīra

Al-Hīra (arabisch الحيرة, DMGal-Ḥīra) war die Hauptstadt der Lachmiden. Sie wurde 602 von den Sassaniden unter Chosrau II. und 633 von den Arabern unter Chālid ibn al-Walīd, einem Heerführer Mohammeds, erobert. Al-Hīra lag südlich der heutigen Städte Nadschaf und Kufa im Irak.

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Politik & Weltgeschehen

529 n. Chr.

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Einfall des zentralarabischen Stammes der Kinda ins mesopotamische Lachmidenreich, dessen Hauptstadt Hira sie erobern können, doch werden sie noch im selben Jahr wieder vertrieben.

Asien

633 n. Chr.

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Der muslimische Feldherr Chalid ibn al-Walid schlägt einen Aufstand der arabischen Stämme nieder und verhindert deren Abfall vom Islam nach dem Tod des Propheten Mohammed. Ihm gelingt in diesem Jahr auch die Unterwerfung der Lachmiden mit ihrer Hauptstadt Hira im heutigen Süd-Irak.

Geboren & Gestorben

808 n. Chr.

Geboren:
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Hunayn ibn Ishaq wird in al-Hīra geboren. Abū Zayd Hunayn ibn Ishāq al-ʿIbādī war ein christlich-arabischer Gelehrter und Übersetzer. Sein latinisierter Name lautet Johannitius.

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