Al-Haddschādsch ibn Yūsuf

Al-Haddschādsch ibn Yūsuf (الحجاج بن يوسف, DMGal-Ḥaǧǧāǧ ibn Yūsuf * 661; † 14. Juni 714) war ein bedeutender Feldherr und eine der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten im Reich der Umayyaden. 692 besiegte er ʿAbdallāh ibn az-Zubair, den wichtigsten Gegner des Umayyadenkalifats, von 694 bis zu seinem Tod diente er den Kalifen ʿAbd al-Malik ibn Marwān und al-Walid I. als Statthalter im Irak, ab 697 war er zusätzlich Statthalter von Chorasan und Sistan und damit quasi Herrscher über den gesamten Ostteil des Reiches.

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Asien

698 n. Chr.

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Die Azraqiten, ein extremer Zweig der Charidschiten, werden im Süden Persiens durch den umayyadischen Statthalter Al-Haddschādsch vernichtet.

694 n. Chr.

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Al-Haddschādsch wird Statthalter im heutigen Irak.

692 n. Chr.

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Islamische Expansion: Mit der Eroberung von Mekka durch den umayyadischen Feldherren Al-Haddschādsch beenden die Umayyaden den Bürgerkrieg (seit 683) und stellen die Reichseinheit des Kalifats wieder her.

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