Al-Qaida

Al-Qaida, auch al-Kaida (arabisch القاعدة, DMGal-qāʿida ‚die Basis, das Fundament‘ alˈqaːʕɪda, in Verlautbarungen auch Tanzīm Qāʿidat al-Dschihād / تنظيم قاعدة الجهاد / tanẓīm qāʿidat al-ǧihād / ‚Organisation der Dschihad-Basis‘), ist ein loses, weltweit operierendes Terrornetzwerk meist sunnitisch-islamistischer Organisationen, das seit 1993, meist in Verbindung mit Bekennerschreiben, zahlreiche Terroranschläge in mehreren Staaten verübt hat und mit zahlreichen weltpolitischen Ereignissen im Zusammenhang steht. Viele der von dem Netzwerk verübten Anschläge gelten als terroristischer Massenmord an Zivilisten.

In der Weltöffentlichkeit wurde die Organisation erstmals nach dem Bombenanschlag auf das World Trade Center 1993 und dem als Operation Bojinka bekannten vereitelten Massenmord während des Weltjugendtags in Manila 1995 wahrgenommen. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bestimmt sie als eine permanente islamistische Bedrohung das Weltgeschehen mit. Erklärtes Ziel von al-Qaida ist die Errichtung eines alle islamischen Länder und Gebiete sowie weitere Territorien umspannenden Gottesstaats für alle „Rechtgläubigen“. Zwischenzeitliche Ziele bestehen darin, die westlichen Staaten zu bekriegen, von denen sie annimmt, dass diese eine weltweite antiislamische Verschwörung anführen, sowie die Vernichtung Israels herbeizuführen.

mehr zu "Al-Qaida" in der Wikipedia: Al-Qaida

thumbnail
Bagdad/Irak: Bei einem Autobombenanschlag der Al-Qaida werden im schiitischen Stadtviertel Shula 14 Menschen getötet.
thumbnail
Mir Ali/Pakistan: Bei einem US-Drohnenangriff in Nord-Waziristan wurde Al-Qaida-Anführer Abu Kasha al-Iraqi und fünf weitere Terroristen getötet.
thumbnail
Ma'rib/Schabwat/Jemen: Bei erneuten US-amerikanischen Drohnenangriffen und einer Offensive der jemenitischen Streitkräfte sind mehr als 20 mutmaßliche al-Qaida-Kämpfer getötet worden.
thumbnail
Schabwa/Jemen: Bei einem US-Drohnenagriff wird das al-Qaida-Führungsmitglied Fahd al-Quso getötet, der im Mai 2003 von den USA wegen des Terrorangriffs auf die USS Cole angeklagt wurde.
thumbnail
New York City/Vereinigte Staaten: Ein Bundesbezirksgericht macht al-Qaida, die Taliban und den Iran für die Terroranschläge am 11. September 2001 verantwortlich.
thumbnail
Peschawar/Pakistan: Das Terrornetzwerk al-Qaida gibt bekannt, dass der Ägypter Aiman az-Zawahiri als Nachfolger des am 2. Mai getöteten Osama bin Laden künftig als Kopf der Vereinigung fungieren wird.
thumbnail
Abbottabad/Pakistan: Bei der Operation Neptune’s Spear der United States Navy SEALs wird der Terrorist und Kopf des Terrornetzwerkes al-QaidaOsama bin Laden bei einem Feuergefecht getötet.
thumbnail
Tikrit/Irak: Bei einer gemeinsamen Militäraktion der United States Army und des irakischen Geheimdienstes gegen das Terrornetzwerk al-Qaida wird dessen Anführer im Irak, Abu Ayyub al-Masri, getötet.
thumbnail
Detroit/Vereinigte Staaten: Ein 23-jähriger Nigerianer versucht während des Landeanfluges von Northwest-Airlines-Flug 253 mit 289 Menschen an Bord einen Sprengsatz zu zünden, wobei er von einem anderen Passagier überwältigt wird. Später bekennt sich die Al-Qaida zu dem versuchten Terroranschlag.
thumbnail
Sanaa/Jemen: Bei einem Luftangriff auf das Dorf El Maadschala im Südosten des Landes kommen 49 Menschen ums Leben. Die Streitkräfte vermuteten in dem Dorf Al-Qaida-Mitglieder.
thumbnail
Swat/Pakistan: Bei einer Militäroperation töten Regierungstruppen vier Kämpfer der radikal-islamischen Taliban, darunter den ranghohen Kommandeur der al-Qaida Gul Mola.
thumbnail
Gaza/Israel: Bei schweren Kämpfen zwischen Anhängern eines radikalen islamischen Predigers und der Hamas werden 16 Menschen getötet und 120 weitere verletzt. Die Kämpfe in Rafah brechen aus, nachdem der radikale Kleriker Abdel Latif Mussa beim Freitagsgebet ein „islamisches Emirat“ im Gazastreifen ausruft. Seine Palästinensergruppe Dschihad al-Salafi steht dem Terrornetz Al-Qaida nahe.
thumbnail
Sanaa/Jemen: Bei einem Anschlag auf die US-Botschaft in Jemen sterben 16 Menschen. Am Tag darauf werden 25 Verdächtige festgenommen, die erklärten al-Qaida anzugehören.
thumbnail
Algier/Algerien: Bei der Explosion zweier Sprengsätze sterben 26 Menschen. Zu den Anschlägen bekennt sich das Netzwerk al-Qaida.
thumbnail
Österreich: Am Vormittag werden 3 Mitglieder der Globalen Islamischen Medienfront (GIMF), darunter auch der Kopf der Organisation, durch das Einsatzkommando Cobra verhaftet. Laut Innenminister Platter bestand aber keine Gefahr auf einen Anschlag in Österreich. Die GIMF unterhält Verbindungen zur Al-Qaida.
thumbnail
Naher Osten: Der al-Qaida-Anführer Osama bin Laden veröffentlicht eine Videobotschaft, in der er den Irakkrieg kritisiert. Es ist das erste al-Qaida Video seit drei Jahren, droht aber nicht mit einem Anschlag.
thumbnail
Bargaal/Somalia: Ein US-Kriegsschiff hat mutmaßliche al-Qaida-Ziele in der Ortschaft Bargaal in der nordostsomalischen Region Bari unter Beschuss genommen.
thumbnail
Mogadischu/Somalia: Nach der Aussage des Präsidenten der Übergangsregierung, Ali Mohamed Gedi, sind mit der Eroberung der islamischen Hochburgen die Kämpfe „gegen die Aufständischen von Al-Qaida“ in Mogadischu beendet. Bei den Auseinandersetzungen sollen bis zu 300 Menschen getötet worden sein. Laut Angaben der UNO sind seit Beginn der Kämpfe 400.000 Einwohner aus der Stadt geflohen.
thumbnail
Algier/Algerien: Bei einer Serie von Selbstmordanschlägen werden in Algier 27 Personen getötet und mehr als 200 verletzt. Al-Qaida hat sich zu dem Anschlag bekannt.
thumbnail
London/Vereinigtes Königreich: Laut der Sun hat der britische Generalmajor David Walker zu deren Entsetzen Kampfpiloten bei einer Ausbildungsveranstaltung gefragt, was sie tun würden, wenn bei einem Antiterroreinsatz ihre Waffensysteme versagen würden: „Denken Sie, dass es unzumutbar wäre, wenn ich die Anweisung gäbe, Ihr Flugzeug abstürzen zu lassen, um ein Fahrzeug mit einem Taliban- oder Al-Qaida-Befehlshaber zu zerstören?“ Das Verteidigungsministerium versucht vergeblich die Anleitung zum Kamikazeeinsatz als theoretische Vorbereitung zu einem worst case scenario abzuschwächen.
thumbnail
Balad/Irak: Bei Kämpfen zwischen irakischen Truppen und Einheiten des al-Qaida-Terrornetzwerks wird deren Führer Abu Ayyub al-Masri verletzt, sein Stellvertreter Abu Abdullah al-Madschamiai ist nach Angaben des staatlichen Fernsehens und des Radiosenders al-Dschasiras getötet worden. Das irakische Innenministerium hat sich bisher zum Vorfall nicht geäußert.
thumbnail
Istanbul/Türkei: Türkische Sicherheitskräfte erzielen einen Erfolg gegen das weltweite Terror-NetzwerkAl-Qaida: Bei landesweiten Razzien werden insgesamt 46 Verdächtige verhaftet. Die Aktion erfolgt zeitgleich in Konya, Istanbul, Izmir, İzmit und Mardin.
thumbnail
Somalia: Im Kampf zwischen der Übergangsregierung und den Rebellentruppen der Islamisten greift die Armee Äthiopiens ein und erobert nach einigen Bombardierungen die somalische Hauptstadt Mogadischu. Die Rebellen - zu denen laut westlichen Berichten auch Kämpfer der Al-Qaida und anderer Terrorgruppen gehören - ziehen sich in den Süden zurück, während die international v. a. von den USA gestützte Übergangsregierung ihren Sitz wieder in die Hauptstadt verlegt. Sie kontrolliert formal wieder über die Hälfte der Landesfläche, während die nordöstlich gelegenen sezessionistischen Gebiete der Ogaden und in den Händen der anderen Bürgerkriegsparteien bleiben. In Mogadischu versuchen allerdings einige Clanchefs, sich wieder ihre früheren Machtbereiche zu sichern (siehe auch Siad Barre; dpa, orf).
thumbnail
Irak: Das US-Militär hat Berichte dementiert, wonach der Anführer des irakischen Arms der Extremistenorganisation Al-Qaida, Abu Ajjub al-Masri, getötet worden sei.
thumbnail
Irak: Nach Informationen des Spiegel wird der Anführer der Al-Qaida im Irak, Abu Musab az-Zarqawi, bei einem gezielten Luftangriff auf ein Haus in Bagdad getötet. Am Donnerstag bestätigt Regierungschef Nuri al-Maliki diese Nachricht.
thumbnail
Kairo: Mit einer Videobotschaft an die Muslime und US-Präsident George W. Bush meldet sich erstmals der Anführer der Al-Qaida-Terroristen im Irak, Abu Musab az-Zarqawi zu Wort. Der Jordanier meint, Bush hätte das «Waffenstillstandsangebot» von Osama bin Laden annehmen sollen; seine Arroganz habe ihn daran gehindert. Sarkawis Gruppe hat sich zu einigen der grausamsten Anschläge und Entführungen im Irak bekannt. An der Authentizität des Videobandes bestehen kaum Zweifel. SPIEGEL ONLINE
thumbnail
Jemen. Jamal al-Bedawi, der den Anschlag auf die USS Cole leitete, und Fawaz Al-Rabeiee, der für den Anschlag auf den Tanker Limburg verantwortlich war, entkommen mit 22 anderen Gefangenen aus einem Gefängnis im Jemen. 12 von ihnen waren überführte Mitglieder der Al-Qaida.
thumbnail
Hamburg: Das CIA-Programm zur Überstellung von Terrorverdächtigen an für Foltermethoden bekannte Länder läuft nach Angaben eines ehemaligen US-Topagenten schon seit gut zehn Jahren. Der frühere US-Präsident Bill Clinton, dessen Sicherheitsberater Sandy Berger und Terrorismusberater Richard Clarke hätten den US-Geheimdienst CIA im Herbst 1995 beauftragt, das TerrornetzwerkAl-Qaida „zu zerstören”, sagte der frühere CIA-Agent Michael Scheuer der WochenzeitungDie Zeit”. Dazu seien auch so genannte „Sonderüberstellungen“ (engl. „extraordinary renditions“) eingeführt worden, bei denen Verdächtige entführt und per Geheimflug in andere Länder geflogen worden seien. Nach Angaben der „Zeit” entwickelte und leitete Scheuer das Programm über Jahre.
thumbnail
Spanien: Die spanische Polizei hat im Süden des Landes sieben Männer festgenommen. Ihnen wird die Unterstützung von algerischen Moslem-Extremisten mit Verbindung zur Al-Qaida zur Last gelegt. Über geplante Attentate in Spanien gäbe es zur Zeit keine Hinweise, so die Polizei.
thumbnail
Irak. Die US-Armee hat in der westirakischen Provinz al Anbar an der Grenze zu Syrien eine neue Offensive gestartet. An dem Einsatz, der unter dem Namen „Operation Eiserner Vorhang“ läuft und seinen Schwerpunkt der Stadt Hussaibah hat, seien 2.500 amerikanische und 1.000 irakische Soldaten beteiligt, so die US-Armee in einer Erklärung. Ziel des Einsatzes sei die Wiederherstellung der Sicherheit an der irakisch-syrischen Grenze sowie das regionale Netzwerk der Extremistenorganisation Al-Qaida zu zerstören.
thumbnail
Bagdad, Washington D.C.: Die US-Armee hat ihren Militäreinsatz „Eiserne Faust“ im westlichen Irak beendet. Sie teilt mit, dass in Sadah nahe der Grenze zu Syrien neue Kontrollposten errichtet wurden, um die „Präsenz in dem Gebiet aufrechtzuerhalten“. Damit solle besser als bisher das Eindringen von Al-Qaida-Terroristen aus Syrien über das Euphrat-Tal in den Irak verhindert werden. Der Einsatz mit rund tausend US-Soldaten dauerte 7 Tage; über 50 Aufständische und ein US-Soldat wurden getötet. Seit Ende September haben die US-Streitkräfte bereits drei weitere Einsätze im Euphrattal geführt. Die sunnitische Provinz al Anbar ist eine der Hochburgen der Rebellen.
thumbnail
Bagdad, Washington D.C.: Die US-Armee weitet ihre Einsätze gegen Aufständische im Westen des Irak aus. Unterstützt von der irakischen Armee startet sie eine neue Offensive gegen Stellungen des Terror-Netzwerks Al-Qaida in drei Ortschaften im Euphrat-Tal, wie die US-Streitkräfte in Bagdad mitteilen. Rund 2.500 US-Soldaten seien daran beteiligt.
thumbnail
Bagdad/Irak: Die US-Luftwaffe greift erneut eine vermutete Al-Qaida-Stellung im irakischen Grenzgebiet zu Syrien an. Laut einer Mitteilung hätten F-18-Kampfflugzeuge einen Bahnhof in Husaiba unter Beschuss genommen, wo man rund 50 mutmaßliche Al-Qaida-Kämpfer beim Bunkern von Waffen beobachtete. Über die Zahl der Getöteten war zunächst nichts bekannt. Erst am Dienstag waren durch Luftangriffe auf islamistische Extremisten in derselben Region 56 Menschen getötet.
thumbnail
Medina/Saudi-Arabien. Der meistgesuchte Terrorist Saudi-Arabiens, der mutmaßliche Al-Qaida-Chef Saleh al-Aufi, wird in der heiligen Stadt Medina von Polizeikräften erschossen. Dies gibt der arabische Fernsehsender Al-Arabiya bekannt (mehr).
thumbnail
Mardan/Pakistan. Nach einem Schusswechsel wird das Al-Qaida-Mitglied Abu Faradsch al-Liby festgenommen. Er gilt als Nummer drei des Terror-Netzwerks, doch wird eine Verwechslung mit einer anderen Person nicht ausgeschlossen.
thumbnail
Dschidda/Saudi-Arabien. Fünf Terroristen dringen mit Schusswaffen und Handgranaten in das Gelände des US-amerikanischen Konsulats ein und nehmen 18 örtliche Angestellte als Geiseln. Beim Sturm durch eine Anti-Terror-Einheit sterben fünf der Geiseln. Vier Sicherheitskräfte und drei Terroristen werden getötet, zwei Terroristen verletzt festgenommen. Zahlreiche Menschen werden verletzt. US-Staatsbürger sind nicht betroffen. Die TerrororganisationAl-Qaida bekennt sich zu dem Anschlag.
thumbnail
Bagdad/Irak. Selbstmordattentäter haben es zum ersten Mal geschafft, innerhalb des stark gesicherten Regierungs- und Botschaftsviertels der irakischen Hauptstadt Bombenattentate zu verüben. Bei den beiden Explosionen in der so genannten "Grünen Zone" starben mindestens fünf Menschen, darunter drei US-Zivilisten, und 18 Menschen wurden verletzt. Eine Gruppe um den Al-Qaida-Verbündeten Abu Musab al-Zarqawi bekannte sich zu den Anschlägen.
thumbnail
New York/USA. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld räumt vor dem Rat für Auslandsbeziehungen ein, dass vor dem Einmarsch der USA in den Irak "keine harten Beweise" für eine Verbindung zwischen Al-Qaida und Saddam Hussein gegeben habe, zieht die Aussage aber wenig später zurück mit der Bemerkung, er sei missverstanden worden. Im Gegensatz zu seinen Aussagen zu Beginn des Irakkrieges, für den einer der Hauptgründe die Existenz von Massenvernichtungswaffen war, sagte Rumsfeld nun auch, es sei wichtig gewesen zu verhindern, dass Saddam Hussein an solche gelange.
thumbnail
Russland. Der tschetschenische Terrorist Schamil Bassajew übernimmt die Verantwortung für die Geiselnahme von Beslan und auch für die Flugzeuganschläge Ende August, die von Brigaden der von ihm geführten Gruppe "Rijadus-Salichin" verübt wurden. Bassajew weist jedoch Verbindungen zur Al-Qaida zurück.
thumbnail
Washington D.C./USA. Die Washington Post und die New York Times berichteten unabhängig voneinander, dass die jüngsten vom Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten ausgesprochenen Warnungen vor Terroranschlägen auf Informationen aus den Jahren 2000 und 2001 stammen. Dies wurde inzwischen von offizieller Regierungsseite bestätigt. Der Minister für innere Sicherheit Tom Ridge rechtfertigte dennoch die zuvor erfolgte Erhöhung der Alarmstufe, indem er darauf hinwies, die Terrororganisation Al-Qaida plane langfristig.
thumbnail
Kabul/Afghanistan. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) stellt nach 24 Jahren ihre Tätigkeit in Afghanistan ein. MSF wirft der Koalition unter US-amerikanischer Führung die Gefährdung der Helfer durch Instrumentalisierung und Missbrauch humanitärer Hilfe vor. So wurden z. B. Afghanen mittels Flugblättern dazu aufgefordert, Informationen über die Taliban und Al-Qaida zu liefern um weiterhin humanitäre Hilfe zu erhalten. Erst im Juni wurden in Afghanistan fünf MSF-Mitarbeiter in einem Hinterhalt getötet.
thumbnail
Washington, D.C./USA. Der designierte demokratische US-Präsidentschaftskandidat John Kerry wirft Amtsinhaber George W. Bush mit bisher nie dagewesener Deutlichkeit in der Irak-Politik Täuschung und Wortbruch vor. In der Frage angeblicher irakischer Massenvernichtungswaffen und der Verbindungen Iraks zur Al-Qaida habe Bush die amerikanische Öffentlichkeit in die Irre geführt.
thumbnail
Saudi-Arabien. Der von radikalen Moslems der TerrorgruppeAl-Qaida als Geisel genommene US-Bürger Paul M. Johnson ist enthauptet worden. Die Entführer hatten die Freilassung aller in Saudi-Arabien festgehaltenen Al-Qaida-Kämpfer verlangt. Johnson war Mitarbeiter des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin. Später am Tag kam der für die Tat verdächtige Al-Qaida-Chef in Saudi-Arabien Abdulasis Issa Abdul Mohsin al-Mokrin bei einem Feuergefecht mit Sicherheitskräften ums Leben. Mit ihm wurden drei weitere Personen getötet.
thumbnail
Kabul/Afghanistan. Fünf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) wurde auf einer Fahrt zwischen Khairkhana und Qala-I-Naw in der Provinz Badghis in einem Hinterhalt ermordet. MSF sieht als eine der Ursachen für diesen Angriff die bereits mehrfach verurteilte Instrumentalisierung humanitärer Hilfe durch die Koalitionstruppen unter US-amerikanischer Führung, so wurden z. B. Flugblätter verteilt, die Afghanen auffordern, Informationen über die Taliban und Al-Qaida zu liefern, um weiterhin humanitäre Hilfe zu erhalten.
thumbnail
Chobar/Saudi-Arabien. Bei einer Geiselnahme in der saudi-arabischen Hafenstadt Chobar sind 22 Menschen getötet worden. Eine saudische Sondereinheit hat die Geiselnahme am Morgen blutig beendet. Zur Geiselnahme bekannt hat sich die TerrororganisationAl-Qaida. Der Angriff habe sich gegen US-Erdölfirmen gerichtet, die muslimische Bodenschätze stehlen würden, hieß es auf einer Webseite, auf der sich die Terrorgruppe in der Vergangenheit mehrfach zu Wort gemeldet hatte.
thumbnail
USA. Der Dokumentarfilmer und Autor Michael Moore besitzt nach eigenen Angaben ein auf Video aufgenommenes Interview mit dem von mutmaßlichen Al-Qaida-Terroristen vor laufender Kamera enthaupteten Nicholas Berg. Er interviewte Berg im Zusammenhang mit seinem neusten Film Fahrenheit 9/11. Das Interview kommt darin jedoch nicht vor. Moore möchte das Interview nicht veröffentlichen, sondern nur der Familie Bergs zugänglich machen.
thumbnail
Bursa/Türkei. Mit der Festnahme von mindestens 16 mutmaßlichen Mitgliedern der Terrorgruppe Ansar al-Islam (Unterstützer des Islam) vereitelt die türkischen Polizei vermutlich einen Anschlag auf den NATO-Gipfel, der am 28. und 29. Juni 2004 stattfinden soll. Zu dem Treffen werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs erwartet. Die Gruppe steht offenbar in Verbindung mit dem Terrornetzwerk Al-Qaida von Osama bin Laden. Die Verhaftungen stehen im Zusammenhang mit Razzien, bei denen Sprengstoff, Waffen, Computer, falsche Reisepässe sowie CDs sichergestellt wurden. Dabei wurden laut Medienangaben auch Privatwohnungen und Geschäftsräume in Istanbul durchsucht.
thumbnail
Washington (D.C.)/USA. Ein Soldat der US-Nationalgarde ist wegen versuchter Spionage für das Terrornetzwerk al-Qaida festgenommen worden. Wie die Militärbehörden in Washington am Freitag bestätigten, habe der 26 Jahre alte Soldat - allerdings vergeblich - versucht, über das Internet Kontakt zu der Terrororganisation aufzunehmen, um Geheimnisse über die Ausrüstung gepanzerter Fahrzeuge zu verraten. Seine Panzerbrigade sollte in Kürze aus Fort Lewis (Bundesstaat Washington) in den Irak verlegt werden, hieß es. Neben der Armee seien auch die Bundeskriminalbehörde FBI und das Justizministerium an den Ermittlungen beteiligt. Der Nachrichtensender CNN hatte berichtet, der Soldat sei vor fünf Jahren zum Islam übergetreten.
thumbnail
Istanbul/Türkei. Bei zwei Anschlägen mit Autobomben auf das britische Konsulat und eine britische Bank wurden mindestens 27 Menschen getötet und über 450 verletzt. Unter den Getöteten befand sich auch der britische Generalkonsul Roger Short. Obwohl sich die Front der Kämpfer für den Islamischen Großen Osten zu den Anschlägen bekannte, vermuten die Behörden die al-Qaida als Urheber.
thumbnail
Istanbul/Türkei. Bei zwei Anschlägen mit Autobomben auf Synagogen im Zentrum der Stadt sind 22 Menschen getötet worden. Über 300 Menschen wurden verletzt. Zu den Anschlägen bekannte sich die Front der Kämpfer für den Islamischen Großen Osten. Behörden vermuten allerdings Al-Qaida hinter den Anschlägen.
thumbnail
Riad/Saudi-Arabien. In der saudi-arabischen Hauptstadt Riad wurde in der Nacht zum Sonntag ein schwerer Sprengstoffanschlag in einem Wohngebiet verübt. 122 Menschen wurden verletzt 11 getötet. Der Anschlag wurde von einem Selbstmordattentäter in einem Auto ausgeführt. Die Regierungen in Saudi-Arabien und den USA vermuten die Terrororganisation Al-Qaida hinter den Anschlägen.
thumbnail
USA. Die Terrorwarnstufe wird auf „Hoch“ angehoben, da es Hinweise auf geplante Attentate der Terrorgruppe Al-Qaida gibt.
thumbnail
Georgien: Entdeckung von Beweisen für ein Geheimlabor des internationalen TerrornetzwerksAl-Qaida zur Herstellung von Rizin.
thumbnail
Djerba/Tunesien: Islamistische Terroristen verüben einen Anschlag auf die al-Ghriba-Synagoge und töten 21 Touristen. 14 davon stammten aus Deutschland. Obwohl die tunesische Regierung zunächst von einem Unfall spricht, gehen internationale Experten schnell von einem Anschlag aus. Im Juni bekennt sich al-Qaida zu der Tat.

"Al-Qaida" in den Nachrichten