Albertus Magnus

Albertus Magnus (auch Albertus Theutonicus; Albertus Coloniensis; Albert der Große, Albert der Deutsche, Albert von Lauingen, oft auch fälschlich Albert Graf von Bollstädt genannt; * um 1200 in oder bei Lauingen an der Donau; † 15. November 1280 in Köln) war ein deutscher Gelehrter und Bischof, der wegbereitend für den christlichen Aristotelismus des hohen Mittelalters war. Im Jahr 1622 wurde er selig- und am 16. Dezember 1931 von Papst Pius XI. heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erklärt.

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Wissenschaft & Technik

1267

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um 1267: Albertus Magnus weist in seinem Traktat De unitate intellectus (contra Averroem) Thesen des Averroes zurück (s. Averroismus).

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Albertus Magnus, Philosoph und Naturwissenschaftler, Bischof von Regensburg (* 1200)

1200

Geboren:
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Albertus Magnus, dominikanischer Theologe, Philosoph und Naturforscher (+ 1280)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1962

Übersetzungen:
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Von Falken, Hunden und Pferden. Deutsche Albertus-Magnus-Übersetzung aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Eingeleitet und hrsg. von Kurt Lindner. (Originaltitel: Liber de animalibus). Quellen und Studien zur Geschichte der Jagd, Band 7 und 8. de Gruyter, Berlin

Religion

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Papst Pius XI. spricht in Rom Albertus Magnusheilig und erklärt ihn zugleich zum Kirchenlehrer.
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Albertus Magnus wird Bischof von Regensburg. Er folgt Albert I. von Pietengau, der im Herbst des Vorjahres abgedankt hat.

1259

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Auf dem Generalkapitel der Dominikaner in Valenciennes (Flandern) werden die u.a. von Albertus Magnus mit erarbeiteten neuen Studienbedingungen beschlossen. Damit wird erstmals das Studium der Artes liberales erlaubt und von einem Studium solemne als Partikularstudium gesprochen. Für die Frauenklöster wird eine strenge Klausur vorgesehen (siehe stabilitas loci).

1254

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September: Albertus Magnus wird Provinzial der dominikanischen Ordensprovinz Teutonia (bis 1257). In dieser Eigenschaft ist er in Belgien und Deutschland (mit einem Abstecher nach Riga), Norditalien und nach Paris zu Fuß unterwegs (eine Karte der von ihm besuchten Orte unter Weblinks). In dieser Zeit schreibt er seinen Kommentar zu Aristoteles’ ‚De anima‘.

1248

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Als erster Orden richten die Dominikaner ein Studium generale in Deutschland im Kölner Konvent ein (140 Jahre später wird die Universität zu Köln gegründet). Zum ersten Leiter wird Albertus Magnus gewählt. Zusammen mit ihm kommen Thomas von Aquin (als Schüler -bis 1252) und Ambrosius Sansedonia von Siena (als Lektor) nach Köln.

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