Albertustaler

Der Albertusthaler ist ein Typ von Talermünzen, der an der Wende zum 17. Jahrhundert erstmals in den spanischen Niederlanden zur Prägung kam. Der Name stammt vom damaligen Statthalter in den Niederlanden, Albrecht VII. von Habsburg (franz. Albert). Der Albertustaler wurde etwas leichter als nach dem offiziellen deutschen Reichsmünzfuß für den Taler ausgebracht.

Die Münze, die etwa 24,65 g Feinsilber enthält (etwa 9½ Taler pro Gewichtsmark), war im niederländischen Osteehandel sehr beliebt und Haupthandelsmünze im Ostseeraum im 17. Jahrhundert. Ihre Beliebtheit führte zu einer Bewertung on par mit Talern, die nach dem 9-Taler-Reichsfuß (25,98 g Feinsilber) geprägt wurden. Es kam daher zu einer starken Verdrängung vollwertiger Reichstaler durch Albertustaler (siehe Greshamsches Gesetz). Weil sich der Wechselkurs in Norddeutschland allgemein nach diesen sogenannten Bankotalern richtete, beschlossen die niedersächsischen Stände am 16. Juli 1695 in Hamburg, selbst nach dem Burgundischen Fuß zu prägen.

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Ausbreitung

1780

1768

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Preußen, Friedrich II. , Friedrich Wilhelm II. (1797);

1767

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Preußen, Friedrich II. , Friedrich Wilhelm II. (1797);

1753

1752

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Ungarn, Maria Theresia

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