Alexandrine Tinné

Alexandrine Pieternella (Petronella) Françoise Tinné (* 17. Oktober 1835 in Den Haag; † 1. August 1869 in der libyschen Sahara) war eine niederländische Abenteurerin, Afrikaforscherin und Fotografin.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Alexandrine Tinné stirbt in der libyschen Sahara. Alexandrine Pieternella (Petronella) Françoise Tinné war eine niederländische Abenteurerin, Afrikaforscherin und Fotografin.
Geboren:
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Alexandrine Tinné wird in Den Haag geboren. Alexandrine Pieternella (Petronella) Françoise Tinné war eine niederländische Abenteurerin, Afrikaforscherin und Fotografin.

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Alexandrine Tinné starb im Alter von 33 Jahren. Alexandrine Tinné war im Sternzeichen Waage geboren.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2005

Film:
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Spuren in der Sahara, Dokumentarfilm von Dietrich Schubert

Wissenschaft & Technik

1863

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Gleich nach ihrer Rückkehr von ihrer Reise in den Kongo im Vorjahr beginnt Alexandrine Tinné die Erforschung des Gazellenflusses zu planen. Begleitet von dem deutschen Forscher Baron Theodor von Heuglin, dem Botaniker und Arzt Hermann Steudner, 65 Leibwächtern und 40 Maultieren, beladen mit Geschenken für die Einheimischen (Glasperlen, Spielzeug und Kleidung), macht sie sich bereits am 2. Februar auf den Weg. Gemeinsam mit ihrer Mutter und Tante beobachtet sie die Natur und schreibt ihre Beobachtungen nieder. Pflanzen werden gesammelt, gezeichnet und in Herbarien abgelegt. Auch auf dieser Reise kauft Tinné Menschen aus der Sklaverei frei. Beim weiteren Vorgehen nach Westen über den Djurfluss erliegt Steudner am 10. April in dem Dorf Wau jedoch einer Malaria-Erkrankung. Als auch Heuglin erkrankt und Tinnés Mutter an einem plötzlichen Fieber verstirbt, bricht Alexandrine die Forschungsreise ab und begibt sich auf die Rückreise nach Khartum.

1862

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Januar: Alexandrine Tinné macht sich von Kairo aus nilaufwärts auf den Weg, um John Hanning Speke zu treffen. Gemeinsam wollen sie sich dann auf die Suche nach der Quelle des Nils machen. Als Speke nicht am vereinbarten Treffpunkt eintrifft, macht Tinné sich mit ihren Leuten alleine auf den Weg. Auf dem Landweg stößt sie in die kaum erforschten Regionen im Kongo vor und gelangt am 30. September nach Gondokoro. Der Expedition fehlt es jedoch an Trägern und Lebensmitteln und nach mehreren Malariaanfällen bricht Tinné die Reise ab und macht sich bald auf den Rückweg. Auf dieser Reise begegnet sie erstmals unmittelbar Sklaven-Karawanen, dokumentiert dies, schreckt auch nicht davor zurück, sich mit den Sklavenhändlern anzulegen und kauft etliche Menschen frei, denen sie anbietet, sich ihrem Gefolge anzuschließen. Gleich nach ihrer Rückkehr nach Kairo beginnt sie die Erforschung des Gazellenflusses zu planen.

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