Alfons II. (Asturien)

Alfons II., genannt der Keusche (el Casto) (* zwischen 761 und 768 in Oviedo; † 842), war von 791 bis 842 König von Asturien.

Alfons war Sohn des Königs Fruela I. (757-768) und der Königin Munia, die aus Álava stammte. Nach dem Tode seines Vaters war er wegen seiner Minderjährigkeit bei der Thronfolge übergangen worden. Im Jahre 783 wollte ihn seine Tante, die Königin Adosinda (Witwe des Königs Silo), auf den Thron setzen, doch konnte sich stattdessen Mauregato, ein Halbbruder Adosindas, durchsetzen. Doch 790 erhob König Bermudo I. Alfons zum Mitherrscher, und als Bermudo im folgenden Jahr abdankte, kam Alfons an die Macht und wurde zum König gesalbt. Es handelt sich um die erste bezeugte kirchliche Königsweihe im asturischen Reich.

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Europa

791 n. Chr.

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Bermudo I. von Asturien tritt als König zugunsten seines Neffen Alfons II., dem Keuschen, zurück.

Frankenreich

800 n. Chr.

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Gemeinsamer Feldzug Asturiens (unter Alfons II.) und des Frankenreiches (Heerführer: Ludwig der Fromme) gegen die Mauren. Lleida und Huesca werden erobert, Barcelona belagert und 803 eingenommen; die Eroberungen bilden die Grundlage für die Spanische Mark.

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