Alfonso Sastre

Alfonso Sastre Salvador (* 20. Februar 1926 in Madrid) ist ein spanischer Dramenautor, Regisseur, Schauspieler, Übersetzer, Hörspiel- und Drehbuchautor.



Leben




Alfonso Sastre stammt aus einer typischen bürgerlichen Familie und wuchs mit drei Geschwistern (Aurora, Ana und José) zusammen auf. Als Kind erlebte er die Bombardements und den Hunger im Spanischen Bürgerkrieg. Er besuchte eine katholische Grundschule, Nuestra Señora de los Ángeles, sowie das Gymnasium am Instituto Cardenal Cisneros in Madrid und begann 1943 eine Ausbildung zum Luftfahrtingenieur, die er jedoch nach zwei Wochen abbrach. 1945 gründete er zusammen mit anderen jungen Autoren die Gruppe „Arte Nuevo“, die sich zum Ziel setzte, das bisher in Spanien übliche bürgerliche Theater im Stil eines Jacinto Benavente durch ein neues, sozialkritisches zu ersetzen. Dieser Gruppe gehörten außer Sastre folgende Autoren an: Medardo Fraile, Carlos J. Costas, José Franco, José Gordón, José María Palacio und Alfonso Paso. 1946 inskribierte er an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universidad Central de Madrid und gründete zusammen mit Juan Guerrero Zamora die Zeitschrift Raíz; darin veröffentlichte er diverse Artikel und seine Übersetzung von Das Urteil von Franz Kafka. Als Schauspieler trat er in L'annonce faite à Marie von Paul Claudel in einer Aufführung des Teatro Universitario de Ensayo, einer studentischen Experimentierbühne, auf. Daneben leistete er von 1948 bis 1949 seinen Grundwehrdienst in La Granja ab. 1950 beendete er die Arbeiten an seinem Stück Prólogo patético, das jedoch von der Zensur verboten wurde....

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Alfonso Sastre wird in Madrid geboren. Alfonso Sastre Salvador ist ein spanischer Dramenautor, Regisseur, Schauspieler, Übersetzer, Hörspiel- und Drehbuchautor.

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Alfonso Sastre ist heute 91 Jahre alt. Alfonso Sastre ist im Sternzeichen Fische geboren.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1991

Ehrung:
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Premio Euskadi de Literatura für Demasiado tarde para Filoctetes

1989

Ehrung:
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Premio Ciudad de Segovia für Los últimos días de Emmanuel Kant

1985

Ehrung:
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Premio Nacional de Teatro

1985

Ehrung:
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Premio El Espectador y la Crítica de Valladolid

1978

Ehrung:
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Premio Reseña

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2004

Werk > Essays und Artikel:
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El retorno de los intelectuales (Koautor), Fuenterrabía, Ed. Hiru

2004

Werk > Lyrik:
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Obra lírica y doméstica. Poemas completos. Fuenterrabía, Ed. Hiru

2003

Werk > Essays und Artikel:
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Cuatro dramas en la brecha. La Habana, Ed. Alarcos.

2003

Werk > Essays und Artikel:
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La batalla de los intelectuales, Cuba

2003

Werk > Essays und Artikel:
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Manifiesto contra el pensamiento débil, Fuenterrabía, Hiru

Rundfunk, Film & Fernsehen

1960

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Film: Brot und Blut (A los cincos de la tarde)

1958

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Film: Keiner hört ihn beten (Un hecho violento)

1957

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Filmografie: Der Tag der Verdammten (Original: Amanecer a Puerta Oscura) ist ein spanisch-italienischer Abenteuerfilm mit deutlichen religiösen Untertönen, der 1957 von José Maria Forqué inszeniert wurde. Er wurde auch unter dem Alternativtitel Wem Gott vergibt und im Fernsehen als Die Verdammten der Sierra gezeigt.

Stab:
Regie: José Maria Forqué
Drehbuch: José Maria ForquéAlfonso Sastre
Produktion: Ángel Monís
Musik: Regino Sainz de la Maza
Kamera: Cecilia Paniagua

Besetzung: Francisco Rabal, Luis Peña, Alberto Farnese, Isabel de Pomés, Luisella Boni

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