Alfred Döblin

Alfred Döblin, ca. 1930
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Bruno Alfred Döblin (* 10. August 1878 in Stettin; † 26. Juni 1957 in Emmendingen) war ein deutscher Psychiater und Schriftsteller. Sein episches Werk umfasst mehrere Romane, Novellen und Erzählungen, daneben verfasste er unter dem Pseudonym Linke Poot satirische Essays und Polemiken. Als führender Expressionist und Wegbereiter der literarischen Moderne in Deutschland integrierte Döblin früh das Hörspiel und Drehbuch in seinem Werk. 1920 veröffentlichte er den historischen Roman Wallenstein. Weiterhin setzte Döblin als avantgardistischer Romantheoretiker mit den Schriften An Romanautoren und ihre Kritiker. Berliner Programm, Bemerkungen zum Roman und Der Bau des epischen Werks zahlreiche Impulse in der erzählenden Prosa frei. Sein weitaus am stärksten rezipierter Roman ist Berlin Alexanderplatz.

Alfred Döblin stammte aus einer Familie assimilierter Juden. In seinem zehnten Lebensjahr trennte sich der Vater von seiner Frau und ließ die Familie mittellos zurück. Das plötzliche Verschwinden des Vaters traumatisierte den Jungen nachhaltig. Bereits in seinem letzten Schuljahr verfasste Döblin mehrere Erzählungen und einen Kurzroman. Nach dem Abitur studierte er Medizin und wurde 1905 promoviert. Ein Jahr darauf eröffnete er eine kassenärztliche Praxis und heiratete die Medizinstudentin Erna Reiss.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Alfred Döblin stirbt in Emmendingen. Bruno Alfred Döblin war ein deutscher Psychiater und Schriftsteller. Sein episches Werk umfasst mehrere Romane, Novellen und Erzählungen, daneben verfasste er unter dem Pseudonym Linke Poot satirische Essays und Polemiken. Als führender Expressionist und Wegbereiter der literarischen Moderne in Deutschland integrierte Döblin früh das Hörspiel und Drehbuch in seinem Werk. 1920 veröffentlichte er den historischen Roman Wallenstein. Weiterhin setzte Döblin als avantgardistischer Romantheoretiker mit den Schriften An Romanautoren und ihre Kritiker. Berliner Programm, Bemerkungen zum Roman und Der Bau des epischen Werks zahlreiche Impulse in der erzählenden Prosa frei. Sein weitaus am stärksten rezipierter Roman ist Berlin Alexanderplatz.
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Geboren: Alfred Döblin wird in Stettin geboren. Bruno Alfred Döblin war ein deutscher Psychiater und Schriftsteller. Sein episches Werk umfasst mehrere Romane, Novellen und Erzählungen, daneben verfasste er unter dem Pseudonym Linke Poot satirische Essays und Polemiken. Als führender Expressionist und Wegbereiter der literarischen Moderne in Deutschland integrierte Döblin früh das Hörspiel und Drehbuch in seinem Werk. 1920 veröffentlichte er den historischen Roman Wallenstein. Weiterhin setzte Döblin als avantgardistischer Romantheoretiker mit den Schriften An Romanautoren und ihre Kritiker. Berliner Programm, Bemerkungen zum Roman und Der Bau des epischen Werks zahlreiche Impulse in der erzählenden Prosa frei. Sein weitaus am stärksten rezipierter Roman ist Berlin Alexanderplatz.

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Alfred Döblin starb im Alter von 78 Jahren. Alfred Döblin war im Sternzeichen Löwe geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1988

Werkausgabe:
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Amazonas, 2. Der blaue Tiger. Hrsg. des Bandes: Werner Stauffacher.

1988

Werkausgabe:
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Amazonas, 3. Der neue Urwald. Hrsg. des Bandes: Werner Stauffacher.

1956

Werk > Roman:
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– Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende. Roman.

1950

Werkausgabe:
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3. Karl und Rosa? : nach dem Text der Erstausgabe , 1991.

1950

Werkausgabe:
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3. Karl und Rosa. Nach dem Text der Erstausgabe , 1991.

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Rundfunk: Der erste Teil der unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder entstandenen und vom WDR produzierten insgesamt 13-teiligen Verfilmung des Romans von Alfred Döblin, Berlin Alexanderplatz wird ausgestrahlt. Es handelt sich nicht nur um eines der Hauptwerke Fassbinders, sondern auch um die bis dahin aufwändigste Serienproduktion des WDR.

1931

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Film: Berlin -Alexanderplatz ist eine deutsche Filmproduktion aus dem Jahre 1931. Sie basiert auf dem 1929 erschienenen Roman Berlin Alexanderplatz des Autors Alfred Döblin. Die Uraufführung erfolgte am 8. Oktober 1931.

Stab:
Regie: Piel Jutzi
Drehbuch: Alfred DöblinHans Wilhelm Karlheinz Martin
Produktion: Arnold Pressburger
Musik: Allan Gray
Kamera: Nikolaus Farkas
Erich Giese

Besetzung: Heinrich George, Maria Bard, Bernhard Minetti, Margarete Schlegel, Gerhard Bienert, Albert Florath, Paul Westermeier, Jakob Tiedtke, Hans Deppe, Julius Falkenstein, Käthe Haack, Oskar Höcker, Karl Stepanek, Ernst Behmer, Paul Rehkopf, Anna Müller-Lincke, Heinrich Schroth, Heinrich Gretler, Willi Schur, Walter Werner, Karl Harbacher, Franz Weber, Paul Kemp, Holmes Zimmermann

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