Almansor

Abu Amir Muhammad ibn Abdallah ibn Abi Amir (arabisch أبو عامر محمد بن عبد الله بن أبي عامر, DMGAbū ʿĀmir Muḥammad b. ʿAbd Allāh b. Abī ʿĀmir), genannt al-Mansur bi-llah / المنصور بالله / al-Manṣūr bi-llāh / ‚der mit Gott Siegreiche‘, im Deutschen bekannt als Almansor (* um 938 vermutlich bei Algeciras; † 10. August 1002 in Medinaceli) war faktischer Alleinherrscher von 978 bis 1002 für den Umayyaden-Kalifen im Kalifat von Córdoba.

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Europa

998 n. Chr.

Europa & nördliches Afrika:
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Abd al-Malik wird von seinem Vater Almansor, dem eigentlichen Herrscher des Kalifat von Córdoba in Fès als Statthalter im nördlichen Marokko eingesetzt.

988 n. Chr.

Westeuropa:
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Almansor plündert die Stadt León und lässt die Stadt niederbrennen. Danach plündert er Zamora, und Sahagún und lässt die Klöster von Eslonza und Sahagún zerstören.

985 n. Chr.

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Almansor greift mehrmals christliche Gebiete an und plündert Barcelona.

976 n. Chr.

Mittel- & Westeuropa:
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Almansor plündert Barcelona.

Iberische Halbinsel

1002

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Almansor stirbt nach einem siegreichen Feldzug in Medinaceli. Christliche Chronisten dichten ihm postum eine Niederlage in der angeblichen Schlacht von Calatañazor an.

987 n. Chr.

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Almansor zerstört Coimbra, erobert mehrere Burgen, nördlich des Douro und erreicht Santiago de Compostela. Die Stadt wird evakuiert und die Mauren brennen sie bis auf die Grundmauern nieder. Al-Mansur lässt die Türen und Glocken des Heiligtums nach Córdoba bringen und die Kirche des Heiligtums zerstören.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Almansor, Regent im Kalifat von Córdoba (* 939)

Politik & Weltgeschehen

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Abi Amir al-Mansur, Wesir von Córdoba, greift Santiago de Compostela an.

981 n. Chr.

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Ramiro III. von León wird von Almansor bei Rueda besiegt und muss Tribut entrichten.

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