Alt St. Alban

Restaurierte Straßenfront, April 2010
Bild: Raymond - Raimond Spekking

Alt St. Alban ist eines der ältesten romanischen Kirchengebäude Kölns.



Geschichte




Urkundlich wurde St. Alban erstmals 1172 erwähnt. Sie wurde im Mittelalter wiederholt umgebaut und 1668–72 durch Baumeister Arnold Gülich als Hallenkirche neu gestaltet. Der Turm, worin sich die St.-Bruder-Konrad-Kapelle befindet, stammt aus dem Jahr 1494, die Fassade aus dem Jahr 1896.Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf den Turm stark zerstört. Danach wurde sie lediglich gesichert, aber nicht wieder aufgebaut. Sichtbar sind noch die Pfeiler und Joche der Halle und Apsiden mit den Fensteröffnungen; Fenster und Dächer fehlen. Die einzige und St. Alban gewidmete Bronzeglocke des Johann von Andernach von 1507 des ursprünglich vierstimmigen Geläutes blieb von der Beschlagnahme 1943 verschont und ist erhalten. Nach verschiedenen Verwendungen in Kölner Kirchen tut sie seit 2008 ihren Dienst als Angelusglocke in St. Gereon.Am 23. Dezember 1954 erteilte Kardinal Frings die Genehmigung zur Profanierungzu profanen aber nicht schmutzigen Zwecken, so dass in den Ruinen eine Gedenkstätte für die Toten der Weltkriege errichtet werden konnte.Die Bruder-Konrad-Kapelle im Erdgeschoss des Turms wurde im Oktober 1960 fertiggestellt und 1964 geweiht, Ausmalungen sind von Peter Hecker, Glasfenster von Will Thonett. Die Mondsichelmadonna aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, die zwischenzeitlich im Dom stand, hat seit 2007 wieder ihren Platz in der von der Stadt mit Hilfe der Imhoff-Stiftung und des Landes bis 2007 restaurierten Kapelle in St. Alban.Für eine neue Pfarrkirche wurde der Gemeinde ein Grundstück in Köln-Neustadt-Nord angeboten, auf dem nach Plänen von Hans Schilling aus Trümmerziegeln 1957–1959 Neu St. Alban gebaut wurde.Da noch keine Ausgrabungen in und um St. Alban durchgeführt wurden, kann nicht viel zur Baugeschichte gesagt werden.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1932

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Werk: Selbstbildnis Trauerndes Elternpaar auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Vladslo. Es erinnert an ihren gefallenen Sohn und entstand in den Jahren 1914 bis. Eine um 10 Prozent vergrößerte Kopie steht seit 1959 in der Kirchenruine (Gedenkstätte) der St.-Alban-Kirche in Köln. (Käthe Kollwitz)

1932

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Werk: Selbstbildnis Trauerndes Elternpaar auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Vladslo. Es erinnert an ihren im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohn Peter und entstand in den Jahren 1914 bis. Eine um 10? Prozent vergrößerte Kopie steht seit 1959 in der Kirchenruine (Gedenkstätte) der St.-Alban-Kirche in Köln. Ein Abguss wurde am 20.? September 2014 in der Deutschen Kriegsgräberstätte Rshew aufgestellt zur Erinnerung an ihren 1942 bei Rshew im Zweiten Weltkrieg gefallenen Enkel mit ebenfalls dem Vornamen Peter. (Käthe Kollwitz)

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