Altes Ägypten

Das Alte gypten
Totenmaske des Tutanchamun
Zeitleiste
Vorgeschichte:vor 4000 v. Chr.
Prdynastische Zeit:ca. 4000?3032 v. Chr.
0. Dynastie
Frhdynastische Zeit:ca. 3032?2707 v. Chr.
1. bis 2. Dynastie
Altes Reich:ca. 2707?2216 v. Chr.
3. bis 6. Dynastie
Erste Zwischenzeit:ca. 2216?2137 v. Chr.
7. bis 11. Dynastie
Mittleres Reich:ca. 2137?1781 v. Chr.
11. bis 12. Dynastie
Zweite Zwischenzeit:ca. 1648?1550 v. Chr.
13. bis 17. Dynastie
Neues Reich:ca. 1550?1070 v. Chr.
18. bis 20. Dynastie
Dritte Zwischenzeit:ca. 1070?664 v. Chr.
21. bis 25. Dynastie
Sptzeit:ca. 664?332 v. Chr.
26. bis 31. Dynastie
Griechisch-rmische Zeit:332 v. Chr. bis 395 n. Chr.
Daten nach Stan Hendrickx und Jrgen von Beckerath
Zusammenfassung
Geschichte des Alten gypten
Weiterfhrendes
Portal gyptologie

Altes Ägypten ist die allgemeine Bezeichnung für das Land Ägypten im Altertum. Der ägyptische Name lautete Kemet und bedeutet „schwarzes Land“. Kemet bezeichnet das Delta des Nils und geht auf den schwarzen Schlamm zurück, der nach der jährlichen Nilschwemme zurückblieb und eine fruchtbare Ernte garantierte. Eine andere Bezeichnung für das Land des Altertums war Ta meri (T3 mrj), was mit „geliebtes Land“ übersetzt wird.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ägyptische Geschichte, soweit sie durch materielle Zeugnisse für die Geschichtsschreibung fassbar ist, umfasst die Perioden von der Frühzeit bis zur Eroberung durch das Römische Reich. Sie wird in zahlreiche Epochen unterteilt.

Die Entstehung der ägyptischen Kultur liegt in fernen Urzeiten. Die als Hochkultur bekannte Kultur begann in der Frühdynastischen Periode, als in Oberägypten ein erstes Reich entstand. Militärische Expansionen Richtung Nildelta vergrößerten dieses Reich. Dort wurde das heutige Unterägypten erobert – damit vollzog sich der erste Schritt der Reichseinigung.

Zur Datierung der einzelnen Epochen siehe auch:



Politik und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knigtum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König mit Doppelkrone und Zeremonialbart
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Das Land wurde zentral vom ägyptischen König (Pharao) regiert, der als Sohn des Sonnengottes Re galt. Das Volk verehrte ihn als einen Vertreter des Göttlichen auf Erden und damit Inhaber eines göttlichen Amtes. Als Herrscher besaß er uneingeschränkte Machtbefugnisse. Er war der einzige Eigentümer von Grund und Boden mit allen darauf befindlichen Produkten, und er verfügte über Bodenschätze, sowie die Beute aus Kriegszügen.

In der Regel übte der König seine Herrschaft von der Thronbesteigung an bis zum Lebensende aus. Seine Nachfolge trat der älteste mit der Hauptgemahlin gezeugte Sohn an. König und Königsfamilie waren in einem eigenen Palast untergebracht, der sowohl öffentlich als auch privat genutzt wurde und sich zumeist in der Hauptstadt des Landes befand.

Der ägyptische König hatte für das absolute Wohl des Landes und für die Aufrechterhaltung der Weltordnung (Maat) zu sorgen. Er erließ alle Gesetze und Dekrete, überwachte Wirtschaft und Handel, besaß die Oberbefehlsgewalt über das Heer und bestimmte das Bauprogramm, insbesondere den Bau von Tempeln. Daneben ließ er notwendige Reformen durchführen, ernannte oberste Minister, die ihn bei der Ausübung seines Regierungsamtes unterstützten und verlieh das Ehrengold an seine Untergebenen für besondere Leistungen. Darüber hinaus sorgte er im ganzen Land für die Aufrechterhaltung der Tempelkulte, die von stellvertretenden Priestern durchgeführt wurden. Große Sorgfalt galt der Vorbereitung auf sein ewiges Leben. Mit der Anlage des Königsgrabes wurde meist schon während seines Regierungsantrittes begonnen.

Im 30. Regierungsjahr, und dann darauf folgend jedes weitere dritte Jahr, wurde das Sedfest gefeiert, das zur rituellen Erneuerung des Königtums diente. Weitere Rituale und Feste waren die Jagd auf Großwild und Löwen sowie das Vereinigungsfest, bei dem der König sich als Nachfolger des vermeintlich ersten Königs und Reichseinigers Menes feiern ließ.

Zu den typischen Insignien des Herrschers zählten die Doppelkrone, die Uräusschlange und der Zeremonialbart.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptaufgaben der ägyptischen Verwaltung bestanden in der Zählung und Eintreibung der Steuern in Form von Naturalien (Rinder, Getreide), der Neuvermessung der Felder nach der zurückgehenden Nilflut, der Organisation königlicher Bauvorhaben und Expeditionen, sowie in der Anschaffung und Entlohnung von Arbeitskräften. Wichtigste Zweige waren das Schatzhaus, die Doppelscheune (Amt für die Verwaltung der Getreidespeicher), die Militärverwaltung, die Tempelverwaltung, die Palastverwaltung des Königs und die Bauaufsicht.

Das Verwaltungswesen war straff organisiert und stark hierarchisch gegliedert. Oberster Leiter war der Wesir, der direkt dem König unterstand. Es folgten weitere wichtige Ämter wie Schatzmeister, Bauleiter, Siegler des Königs (Chetemti-biti), Erbfürst und Bürgermeister. Insgesamt gab es bis zu 2000 verschiedene Beamtentitel, die unterschiedlich nach Rangfolge geordnet waren. Die Höhe des Ranges hing dabei stark von der Nähe zum König ab, in dessen persönlichem Umfeld viele Beamte wie etwa Palastverwalter, Sekretäre und Aktenschreiber angestellt waren. Beamte mit hohem Rang waren sehr angesehen und hatten Aussicht auf eine eigene Grabanlage. Hohe Ämter wurden zunächst nur mit Mitgliedern der königlichen Familie besetzt. Erst im Mittleren Reich erfolgte eine Trennung. Viele Ämter wurden vom Vater an den Sohn vererbt, es waren aber auch Aufstiege unabhängig von der sozialen Herkunft möglich.

Das Land war administrativ in 42 Gaue unterteilt, von denen sich 22 in Ober- und 20 in Unterägypten befanden. Jeder Gau unterstand einem Gaufürsten, der von der jeweiligen Provinzhauptstadt aus regierte. Alle nördlichen Verwaltungsbezirke wurden zentral von Memphis, und alle südlichen von Theben aus geführt. Die Grenze zwischen den beiden Landeshälften befand sich etwas nördlich von Assiut.

Der eroberte Teil Nubiens war von der 17. bis 21. Dynastie einem Vizekönig von Kusch unterstellt. Dieser unterstand direkt dem König und war befugt, diesen in den unterworfenen Südländern zu vertreten. Die ägyptische Verwaltung in Vorderasien ging von lokalen Stadtfürsten in Syrien und Palästina aus.

Recht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Göttin Maat als Verkörperung von Gerechtigkeit und Wahrheit
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

An der Spitze des Rechtssystems standen der König und der Wesir. Der König galt als Verwirklicher der göttlichen Ordnung (Maat) und erließ selbst Gesetze und Dekrete. In seinem Auftrag handelte der Wesir, der als oberster Richter die Aufsicht über alle Gerichte hatte und in Streitfällen die letzte mögliche Instanz darstellte. Eine Gerichtsbarkeit gab es im engeren Sinne nicht, Recht wurde praktisch angewendet und einzelne Fälle individuell entschieden. Auch konnte der König jederzeit Entscheidungen unabhängig von den bestehenden Gesetzen fällen, solange er das Gleichgewicht der Maat bewahrte. Hauptanliegen wurden im Alten Reich vor den sogenannten „sechs Tribunalen“ vorgetragen, bei denen hohe Beamte als Richter eingesetzt wurden. Im Neuen Reich verhandelte man wichtige Fälle in den großen Kenbet, die unter der Leitung des Wesirs standen. Für kleinere Streitigkeiten und Vergehen existierten in den Städten, Tempeln und Dörfern lokale Gerichte, die sich aus der lokalen Beamtenschaft rekrutierten.

Das Prinzip der Anwaltschaft kannte man noch nicht. Kläger und Angeklagte mussten sich im Prozess selbst vertreten und vor ihrer Aussage einen Eid schwören. Urteile stützten sich auf Indizien und Zeugenaussagen. Bei Fällen mit Verbrechen im Mittelpunkt befragte man zuerst die Angeklagten und erzwang Geständnisse teilweise mit Folter. Häufige Strafmittel waren Schläge, Verstümmelungen, Einziehung von Vermögen sowie Deportation und Zwangsarbeit. Als eine der härtesten Strafen galt das Abschneiden von Nase und Ohren. Die Todesstrafe wurde nur in Ausnahmefällen verhängt und meist durch Verbrennen oder Enthauptung am Pfahl vollzogen. Ab dem Neuen Reich hatten Angeklagte die Möglichkeit, sich bei religiösen Festen an Orakel zu wenden. Dazu stellte man einer Statue des Königs, die von Priestern getragen wurde, eine mündliche oder schriftliche Frage, die durch eine entsprechende Bewegung verneint oder bejaht werden konnte.

Militrwesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da das Land aufgrund der günstigen geographischen Lage vor einem Angriff durch äußere Feinde relativ gut geschützt war, beschränkten sich die militärischen Aufgaben im Alten Reich vor allem auf die Durchführung von Bauvorhaben sowie Steinbruch- und Handelsexpeditionen. Für militärische Vorhaben wurden normale Arbeiter rekrutiert, die nach Beendigung wieder zu ihrer alten Tätigkeit zurückkehrten. Berufssoldaten und eine feste Organisationsstruktur des Heeres wurden erst im Mittleren und Neuen Reich wichtig, um größere Feldzüge in Vorderasien zu führen und Grenzfestungen in Nubien zu sichern.

Ägyptischer Streitwagen
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Wichtigste Streitkräfte waren die Infanterie, die Nilflotte und seit der 18. Dynastie die Streitwagentruppe. Die Infanterie setzte sich größtenteils aus Lanzenträgern und nubischen Bogenschützen zusammen. Kleinste militärische Einheit war die „Abteilung“, die aus 50 Mann bestand. Vier bis fünf Abteilungen bildeten ein Regiment und bis zu 20 Regimenter eine Division, die einer bestimmten Gottheit unterstand. Der höchste militärische Rang des obersten Truppenvorstehers wurde im Neuen Reich meist vom Kronprinzen getragen. Trotz der hohen Belohnung, die Edelmetall, Ländereien oder Sklaven vorsah, war das Ansehen kämpfender Soldaten oder Offiziere bei den Ägyptern nur gering. Für Kampfaufgaben wurden in der Regel Libyer und Nubier eingesetzt, während man in den höheren Offiziersrängen eher Ägypter vorfand. Die militärische Ausbildung beinhaltete Truppenmärsche und Zweikämpfe.



Handel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handelskontakte zu benachbarten Völkern existierten bereits seit frühester Zeit, noch vor der ägyptischen Reichseinigung um 3000 v. Chr. Die Nachbarländer wurden von den ägyptischen Händlern sowohl auf dem See- als auch auf dem Landweg bereist. Seinen Höhepunkt erreichte der Außenhandel im Neuen Reich.



Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Ägypter waren Bauern und führten ein ziemlich einfaches Leben. Sie besaßen kleine Felder, die sich entlang des Nil befanden. Am Nil bauten die alten Ägypter acht bis neun Monate im Jahr Weizen, Früchte und Gemüse an. Da sie sich selbst versorgen mussten, züchteten sie Ziegen, Schafe und Rinder und legten Vorräte für die Zeit der jährlichen Überschwemmungen an.

Die Rolle der Frau wird kontrovers diskutiert und wurde oft im Vergleich mit dem klassischen Altertum (Antikes Griechenland) als herausragend angesehen. In der Tat scheint die Frau rechtlich dem Manne gleichgestellt gewesen zu sein, doch gibt es nur wenige Belege für Frauen in Positionen in der Verwaltung. Ob ihnen der Zugang erschwert war oder sie aufgrund des erwünschten Kinderreichtums an das Haus gebunden waren, ist den Quellen nicht zu entnehmen. Fest steht, dass Frauen in Verwaltungsämtern eine Minderheit bildeten, es jedoch auch einige prominente Beispiele für hohe Positionen gibt. In den Berufen der Müllerin und Bierbrauerin sind Frauen dagegen oft bezeugt. Ägyptische Texte betonen immer wieder die Fürsorge gegenüber Witwen. Dies könnte als Hinweis gesehen werden, dass verwitwete Frauen nur wenige Möglichkeiten zum eigenen Broterwerb hatten.

Die Eheleute lebten in der Regel monogam. Die Polygamie ist bisher mit Sicherheit nur im Königshaus und bei einigen wenigen hohen Beamten bezeugt. Es ist von einer hohen Kindersterblichkeit auszugehen. Aus diesem Grund war Kinderreichtum willkommen. Die allgemeine Lebenserwartung war nicht sehr hoch.

Die Ägypter waren stets der Meinung, die guten Götter auf ihrer Seite zu haben. Man war auf der Hut vor Betrügern und Spukgeistern. Spukgeister waren unglückliche Seelen, deren Gräber verwüstet oder zerstört worden waren. Es heißt, ein Pharao ließ einmal eine Grabstätte reparieren, nachdem ihm im Traum ein Spukgeist von seinem Leid erzählt hatte, damit der Geist ins Totenreich zurückkehren konnte.

Karte des Niltals und des Nildeltas mit den ägyptischen Altertümern
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Pr- und Frhdynastische Periode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 6000 v. Chr. begannen die Menschen im bis dahin schwach besiedelten Ägypten, Viehzucht zu betreiben. Dadurch und durch den ca. 5000 v. Chr. aufkommenden Ackerbau im Niltal wurde es möglich, mehr Menschen zu ernähren. Die Population wuchs. Doch durch den Ackerbau ergaben sich neue Probleme: Da der Nil einmal im Jahr das Land überflutete und sonst Trockenheit herrschte, musste dafür ein Ausgleich in Form von Kanalsystemen geschaffen werden, die das Wasser ableiteten bzw. speicherten. Da die einzelnen Bauern dazu nicht imstande waren, schlossen sie sich zusammen und bildeten sogenannte Gaue, die von Gaufürsten verwaltet wurden. Daher bedeutet das altägyptische Wort für Gaufürst „Der, der die Kanäle baut“. Es wurden Getreidesilos gebaut, um die Menschen das ganze Jahr über versorgen zu können. Diese wurden ebenfalls von den Fürsten verwaltet. Jedoch fingen die einzelnen Gaufürsten an, sich zu bekriegen. Um 3000 v. Chr. setzte sich Menes durch und vereinigte Ober- und Unterägypten, die sich vorher gebildet hatten. Menes war der erste Herrscher Ägyptens mit dem Titel Pharao, was „großes Haus“ bedeutet. Dadurch, dass der Pharao einen Großteil der Ernte bekam, sammelte er Reichtum an und es entstand Kultur, indem er Architektur, Bildhauerei usw. förderte. Auslöser für viele kulturelle Entwicklungen war der Glaube an das Leben nach dem Tod und der daraus sich entwickelnde Totenkult, der bei den Ägyptern so stark ausgebildet war, dass sich die Menschen ihr ganzes Leben lang mit der Ausgestaltung ihres Grabes beschäftigten.

Altes und Mittleres Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alten und Mittleren Reich war Ägypten eine absolute Monarchie. Der Pharao erließ alle Gesetze und wurde als höheres Geistwesen und später als Mittler zwischen dem Menschen und dem Göttlichen angesehen. Er wurde z. B. auch für die (Un-) Fruchtbarkeit des Landes verantwortlich gemacht. Aus den früheren Gaufürsten wurden die Schreiber und Verwalter, d. h. die damaligen Beamten. Sie verwalteten zwar immer noch die Gaue, waren aber dem Pharao unterstellt. In der damals streng hierarchischen Kultur standen unter ihnen die einfachen Handwerker und Bauern. Durch diese klare Trennung der Stände wurde es nötig, den Menschen auf Reliefs und Bildern auszugestalten und ihn nicht nur durch die Hieroglyphe für „Mensch“ anzudeuten.

Die Bauern mussten nur ihr Getreide der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, andere Erzeugnisse wie Fleisch oder Gemüse durften sie selbst behalten. Zur Zeit der Überschwemmung und der größten Trockenheit, wenn kein Ackerbau möglich war, mussten die Bauern beim Militär oder dem Pyramidenbau arbeiten.

Beim Bau der Pyramiden waren viele tausend Menschen beteiligt: Ein Baumeister, der den Bau überwachte, einige Ingenieure, tausende Vorarbeiter, viele Schreiber (Beamte), die z. B. die Materialbeschaffung regelten. Alle Beschäftigten mussten außerdem vor Ort mit Essen und Getränken versorgt werden. Da der Bau sehr lange dauerte, starb der Baumeister manchmal, bevor die Pyramide fertiggestellt war, und musste ersetzt werden. Wenn der Pharao vor der Fertigstellung starb, wurde der Bau trotzdem weitergeführt.



Religionsausbung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luxor-Tempel von der Seite mit Pylon (links)
Bild: Captain Blood,MichaelFrey
Szene aus dem Pfortenbuch (einem Unterweltsbuch) aus dem Grab von Ramses IV., Tal der Könige
Bild: Captain Blood,MichaelFrey
Erster Pylon des Isis-Tempels von Philae
Bild: Captain Blood,MichaelFrey
?Hauptartikel: Altgyptische Religion

Im Reich der Ägypter hatte jeder Gott seinen eigenen Tempel, in dem Statuen der jeweiligen Götter standen. Teilweise gibt es in Totentempeln (Haus der Millionen oder Millionenjahrhaus) besondere Bereiche zur Verehrung eines Gottes.

Weil der Pharao in früher Zeit als hohes Geistwesen angesehen wurde und später als Vermittler zwischen den Menschen und der geistigen Welt, gab es selbst für ihn eine Statue, die bestimmten Riten zum Wohle des Landes unterzogen wurde.

Jeden Morgen kurz vor Sonnenaufgang durchquerte ein Priester mit einer Kerze den Tempel und ging zu dem Schrein, in dem die Statue lag, und klopfte. Der Gott erwachte und nahm irdische Gestalt an. Dann wusch der Priester die Statue und rieb ihr mit dem rechten kleinen Finger die Stirn mit Zedern- und Myrrheöl ein. Die Statue wurde angezogen und ihr wurden Speisen und Getränke gegeben. Es wurden ihr auch Blumen dargeboten, denn man glaubte, im Duft dieser sei der Gott selbst. Die Opfergaben wurden den Göttern dargebracht, damit die Welt im Einklang blieb.

Zu den Opfergaben gehörten außer Speisen, Getränken und Blumen auch Wein, Parfüm und Weihrauch. Der Weihrauch sollte die bösen Geister vertreiben und wurde eigens von den Priestern in geheimen Räumen hergestellt, in denen eine Liste der Zutaten an den Wänden angebracht war.

Bei Prozessionen wurde die Statue aus dem Tempel geholt und durch die Straßen getragen. Aber auch dann konnte das Volk sie nicht sehen, denn sie war verhüllt.

Der Tempel war das Zentrum der Stadt. Oftmals waren die Priester für die Stadtverwaltung mit verantwortlich, schulten die Kinder, leisteten ärztliche Hilfe und führten eine Bibliothek. Der Pharao war der oberste Vertreter des Tempels. Das Volk konnte seine Opfer nur vor dem Tempel darbringen, weil es ihm nicht erlaubt war, ihn zu betreten.

Im Tempel wurden junge Priester ausgebildet. Später wohnten sie zusammen nahe dem Tempel an einem See, der künstlich angelegt war. Zweimal am Tag und zweimal in der Nacht mussten sie darin baden, um rein zu bleiben. Aus diesem Grund mussten sie auch jeden zweiten Tag ihren Körper rasieren.

Auf dem Dach des Tempels befand sich häufig ein Observatorium, von dem aus die Sterne beobachtet wurden. Die Sterne unmittelbar um den Polarstern wurden „die Unvergänglichen“ genannt, weil sie das ganze Jahr über zu sehen waren. Die Planeten stellten Bezüge zu den Göttern her, die – so die bildhafte Vorstellung – mit Booten über den Himmel fuhren.



Wissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschnitt des Papyrus Ebers
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Mathematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es waren nur echte Brüche mit ganzzahligem Nenner und Zähler bekannt. Da es außer für 2/3 nur Hieroglyphen für Stammbrüche gab, mussten alle Brüche als Summen von Stammbrüchen dargestellt werden.

Siehe auch: Papyrus Rhind

Astronomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ägypter befassten sich mit Astronomie und berechneten anhand des Stand des Sothis (Sirius) die Überschwemmung des Nils.

Medizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medizin, Magie und Religion waren im Alten Ägypten untrennbar miteinander verbunden. Zur Heilung von Krankheiten gehörten zwar Medikamente oder chirurgische Eingriffe, wichtig waren jedoch auch immer Amulette zum Schutz und Beschwörungen der Magier, die böse Geister abhalten sollten. Die medizinischen Kenntnisse der alten Ägypter sind nur bruchstückhaft durch die paläopathologischen Untersuchungen von Mumien bekannt. So erhielt man Aufschluss darüber, dass Brüche gerichtet, Amputationen fachgerecht durchgeführt, künstliche Zähne oder Gebisse eingesetzt wurden. In manchen Fällen konnten sogar Behandlungen am Schädel nachgewiesen werden. Trotz ihrer Fertigkeiten bei der Mumifizierung von Leichnamen besaßen sie jedoch keine spezifischen anatomischen bzw. physiologischen Kenntnisse über Bau und Funktionalität der menschlichen Organe. So wurde z. B. das Herz als Sitz des Verstandes angesehen und sie konnten beispielsweise bei Schwellungen, inneren Verletzungen oder schweren traumatischen Kopfverletzungen nichts ausrichten.

Siehe auch: Papyrus Ebers


Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Altgyptische Kunst

Die ägyptische Kunst besteht im Wesentlichen aus den drei Bereichen Baukunst, Malerei und Plastik. Die meisten Kunstwerke wurden für die Toten geschaffen. Die Ägypter konnten gut mit Stein, Metall, Holz und Glas umgehen.

Im 19. Jahrhundert wurde die ägyptische Kunst von Wissenschaftlern unter Napoléon „wiederentdeckt“ und geriet in die Aufmerksamkeit von Forschern, Sammlern und Museen. Bis in unser Jahrhundert kam es zu mehr oder minder systematischen Grabungen, die oft erfolgreich verliefen und verschiedene Schätze oder Skulpturen zutage förderten und neue Erkenntnisse über die Menschen des Alten Ägypten brachten.

Baukunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Riesenmastaba des Schepseskaf, 4. Dynastie
Bild: Captain Blood,MichaelFrey
Die Cheops-Pyramide
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

In der Frühzeit bestanden die Bauwerke zuerst aus Lehmziegeln, später (in der 3. Dynastie) aus Stein. Diese Bauten wurden zu kultisch-religiösen Zwecken errichtet, z. B. die 60 m hohe Stufenpyramide des Königs Djoser.

Die Pyramiden stammen aus der Zeit der 4. Dynastie. Das berühmteste Beispiel ist die Cheopspyramide mit fast 147 m Höhe. Sie symbolisierte die Verbindung zwischen dem Ewigen (Spitze) und dem Irdischen (Basis). Die berühmtesten Pyramidenbauer waren Cheops, Mykerinos und Chephren.

In der 5. Dynastie entstanden Totentempel, die auch Pyramiden- oder Verehrungstempel genannt werden. Sie gehörten immer zu einem Königsgrab und bildeten einen Komplex. Im Mittleren Reich wurde der Totentempel auch als alleinige Tempelanlage gebaut. Im Neuen Reich wurden diese meistens in der Ebene vor dem Felsengebirge im Tal der Könige errichtet. Dazu zählen die Totentempel von Ramses III. und Amenophis III. oder der Totentempel der Hatschepsut Tempel der Hatschepsut. In einem Totentempel wurden den in der Anlage begrabenen Pharaonen Opfergaben dargebracht.

Bedeutend waren die Prozessions- oder Kulttempel mit von Säulenhallen umgebenem Hof und dem „Allerheiligstem“ (Sanktuar). Der Pharao nahm an der Gründungszeremonie teil. Neben der Anlage befindet sich manchmal ein Heiliger See und ein „Haus des Lebens“, in dem Künstler und Ärzte ausgebildet wurden.

Ferner sind Taltempel zu erwähnen, die sich an den Ufern des Nils befanden und durch den Aufweg mit dem Totentempel verbunden waren. Hinter dem Totentempel folgte die Pyramide.

Andere Bauwerke:

  • Mastaba: ein Bau, der bis ins Mittlere Reich eine Art ?Privatgrab? war, mit Werkstein verkleidet, prismenfrmig, mit Kultraum, an der Westseite eine Scheintr.
  • Grabanlagen, die aus dem Taltempel, dem Aufweg, dem Totentempel und der Pyramide bestanden. Im Umkreis der Anlage waren die Grber der hohen Beamten. Die Anordnung der Grber zum Pyramidenzentrum hin hing von der Bedeutung der Person ab.

Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ägyptische Malerei, um 1400 v. Chr.
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Bereits in der Vorgeschichte Ägyptens entstanden Felsbilder und keramische Malereien. Doch die typischen Merkmale der ägyptischen Malerei sind im Wesentlichen aus Funden in Grabkapellen der Pharaonenfamilien und hoher Beamter bekannt. Die Wandbilder in den Gräbern sollten die Seele des Toten an ihr Leben auf der Erde erinnern und deren Wirklichkeit darstellen, ohne sich auf das Individuelle zu beziehen, und die Toten mit dem „umgeben“, was sie zu Lebzeiten besessen hatten. Der zweite große Themenbereich der ägyptischen Malerei zeigte Darstellungen der Götterwelt und des Totengerichtes. Manche neuere Werke sind noch auf Papyrus erhalten.

Die Bildgestaltung folgte präzisen Vorgaben. Die Figuren wurden über die gesamte gestaltete Fläche verteilt, Schrägansichten vermieden. Kopf und Beine wurden im Profil dargestellt, Oberkörper und Arme hingegen meist frontal. Schatten oder Lichteffekte wurden nicht eingearbeitet, auch ein Hintergrund wurde vermieden. Hauptfiguren wurden größer dargestellt als Nebenfiguren (Bedeutungsperspektive). Perspektivische Darstellungen gab es nicht; so sitzen Vögel beispielsweise nicht in, sondern auf den Schilfrohrblättern. Die Anordnung der Menschen war meist starr und aktive Bewegung wurde vermieden. So sind Menschen in der Regel zu sehen, unmittelbar bevor sie sich in Bewegung setzten, jedoch selten mit einem halb erhobenen Fuß. Solche Bildnisse datieren sich üblicherweise in die Endphasen großer Epochen, z. B. Ende des Alten Reiches, wobei es teilweise auch als Stilmittel verwendet und exzessiv gebraucht wurde (Akrobatenszene im Grab). Keine Lockerung, sondern eine größere Ausnahme dieser Regeln bilden die Wandbilder aus Echnatons Regierungszeit, dessen „revolutionäre“ Herrschaft meist nur im politischen und religiösen, nicht aber im künstlerischen Aspekt gesehen wird.

In Tempeln, Palästen, Gräbern und Grabgebäuden wurden Reliefs und Wandmalereien verwendet. Wenn eine Wand mit Reliefs verziert werden sollte, wurde erst ein Netzraster für die Proportionen aufgetragen, dann wurden zuerst die Umriss- und danach die feinen Linien herausgearbeitet. Man unterscheidet zwischen Flachreliefs (Hintergrund wird abgetragen) und versenkten Reliefs (Linien werden hineingemeißelt). Zum Schluss wurden sie mit Pigmenten eingefärbt. Für Schwarz verwendete man Ruß oder Kohle, für Grün und Blau Malachit oder Azurit, für Weiß Gips oder Kreide, für Rot, Gelb, Rosa und Braun Eisenoxidpigmente.

Plastik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statue des Hemiunu im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Die meisten Skulpturen wurden in Grabanlagen aufgestellt. Sie sollten den Toten vertreten und ihm ewige Fortdauer sichern. Deswegen versuchten die Bildhauer, den Menschen darzustellen, ohne auf Vergänglichkeit hinzuweisen; sie versuchten also mehr den Wesenskern abzubilden als das Aussehen. Deshalb sind die Figuren mit einer idealen Körperhaltung dargestellt, von individuellen Körperformen wird weitgehend abgesehen.

Die Haltung der Statuen ist immer aufrecht, entweder sitzend, kniend oder stehend. Zwischenräume wurden vermieden. Bei hölzernen Statuen wurden die Arme und Beine einzeln hergestellt und angesetzt. Für steinerne Statuen wurde meistens Kalkstein oder Granit benutzt. Ein weiteres Merkmal der ägyptischen Skulpturen ist, dass sie immer bemalt wurden, auch wenn sie aus wertvollen Materialien gefertigt waren. Frauen wurden hellgelb bemalt, Männer rotbraun. Manchmal wurden als Augen der Figuren Kristalle oder andere farbige Steine eingesetzt wie beim berühmten Sitzenden Schreiber im Louvre in Paris.

Eine Ausnahme von der idealisierenden Darstellungsweise ägyptischer Plastiken stellen die Skulpturen der Amarna-Zeit in der 18. Dynastie dar. Die Dauer dieser Periode, benannt nach dem Ort Tell-el-Amarna, an dem sich die Überreste von Pharao Echnatons neu gegründeter Hauptstadt Achet-Aton befinden, lässt sich mit dessen Regierungszeit (ab 1350 v. Chr. Amenophis IV., ab ca. 1346 v. Chr. Echnaton, † 1334 v. Chr.) und darüber hinaus noch etwa 20 Jahre nachwirkend, gleichsetzen.

Echnaton führte den Monotheismus in Ägypten ein und strukturierte das komplette Staatswesen neu. Er ersetzte die alten Götter durch den Gott Aton (die Sonnenscheibe), ließ die mächtigen Amun-Priester entmachten, enteignete die Ländereien der Tempel, und zog schließlich samt seinem Hofstaat zum Bau seiner neuen Hauptstadt mitten in die Wüste zwischen Memphis und Theben. Das alles geschah zwischen seinem dritten und fünften Regierungsjahr. Als sichtbares Zeichen der neuen Zeit legte er seinen Geburtsnamen Amenophis ab und nannte sich fortan Echnaton.

Echnaton förderte die ägyptische Kunst über alle Maßen und es entstand unter Bildhauern wie Thutmosis ein völlig neuer Kunststil, der nicht nur mit den ägyptischen Regeln wie Perspektivlosigkeit und Bewegungslosigkeit brach. Der Stil wirkt selbst heute noch befremdlich auf uns und eine ähnliche Wirkung muss er für die Ägypter zur Zeit des Neuen Reiches gehabt haben. Er war geprägt von überzogenen, verlängerten Proportionen und schon Champollion bezeichnete die Skulpturen als hässlich und grotesk: langhalsig, fettleibig, die pharaonischen Statuen zwitterhaft bis völlig geschlechtslos. Oft wurde vermutet, dass dieser Art der Darstellung eine angeborene Hässlichkeit des Gottkönigs zugrunde lag, weswegen verschiedene Krankheitsbilder angenommen wurden. So identifiziert Bob Brier dieses Erscheinungsbild mit dem Marfan-Syndrom, nicht zuletzt wegen der Neigung zeitgenössischer Betroffener, sich nicht zu verstecken, sondern ihren „Mangel“ deutlich zu zeigen. Bis heute haben wir jedoch keine Vorstellung davon, wie der König und seine Familie tatsächlich ausgesehen haben.

Nach Echnatons Tod im Jahr 1334 v. Chr. lebte der Kunststil noch unter seinen Nachfolgern Semenchkare und Tutanchaton, dem späteren Tutanchamun, fort.

Allerdings überdauerte er nicht die Zeit der Wiederherstellung der alten Staatsform unter den Pharaonen Eje und Haremhab und die Zerstörung Achet-Atons sowie fast aller Tempel und bildlichen Darstellungen der Amarna-Epoche.



Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wohnbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da sich archäologische Ausgrabungen oftmals auf die viel besser erhaltenen Grabanlagen konzentriert haben, war bis vor einigen Jahren vergleichsweise wenig von den Wohnbauten der Lebenden bekannt. Erst in den letzten beiden Jahrzehnten hat sich etwas an dieser Situation geändert, und es gibt zurzeit zahlreiche Siedlungsgrabungen in Elephantine, Buto, Ayn Asil, Tell el-Dab’a und Abydos. Die meisten Häuser der vorgeschichtlichen Zeit scheinen einfache runde Strohhütten gewesen zu sein. Erst am Ende der Naqada-Zeit schien die Ziegelbauweise für Wohnbauten weite Verbreitung gefunden zu haben. Die Wohnbauten des Alten Reiches auf Elephantine sind klein und dicht an dicht gebaut. Teile einer Pyramidenstadt, die sich in Gizeh fanden, zeigen aber auch geräumigere Bauten, wobei die dort gefundene Siedlung offensichtlich geplant worden ist. Im Mittleren Reich lassen sich zwei Haustypen unterscheiden. Das sogenannte Hofhaus ist um einen offenen Hof gruppiert. Es ist typisch für die eher ärmeren und mittleren Schichten, wobei die Räume meist multifunktional waren, d. h., es gab keinen Raum, der als Schlafzimmer, oder Wohnzimmer bezeichnet werden könnte. In den meisten Räumen wurde gelebt, geschlafen und gearbeitet. Das sogenannte Dreistreifenhaus ist eher typisch für eine gehobene Gesellschaftsschicht, wobei sich dieses Haus in drei Bereiche aufteilt: (1) ein Empfangsbereich, (2) eine Haupthalle, die wohl Beamten sowohl als Audienzhalle diente als auch als eine Art Wohnzimmer fungierte und (3) einen Privatbereich, in dem der Hausherr sogar ein eigenes Schlafzimmer hatte. Die reichsten dieser Häuser sind teilweise auch mit einfachen Wandmalereien ausgestattet worden, wobei ein Garten und Speicheranlagen ebenso vorkommen können. Das Dreistreifenhaus ist im Neuen Reich der Haupttypus eines Hauses und besonders gut aus Amarna bekannt, wo sich um die größten Häuser herum Gartenanlagen und Speicher fanden. Türrahmen sind oft aus Stein und beschriftet. Einige reiche Häuser sind sogar mit figürlichen Wandmalereien versehen. In der Haupthalle befand sich oft ein Schrein.

Die Entwicklung der Häuser in der Spätzeit ist schwerer zu verfolgen, doch scheint es in Städten zu der Entwicklung von turmartigen mehrgeschossigen Hausanlagen gekommen zu sein, wie sie dann typisch für die römische und byzantinische Zeit sind.

Grten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gartenkunst war religiös geprägt und spielte früh eine wichtige Rolle. Aufgrund von Ausgrabungen, Tempelinschriften und Wandgemälden ist diese Gartenkultur und die Anlage von Nutz- und Ziergärten seit mindestens dem 3. Jahrtausend v. Chr. vergleichsweise gut dokumentiert. Auch wenn die heute von Wüste umgebenen Pyramiden und Tempelanlagen nicht mehr den Eindruck erwecken, waren sie einst von großen Gärten umgeben. Daneben besaßen die Pharaonen und die privilegierte ägyptische Gesellschaftsschicht aufwendig gestaltete Lustgärten.

Historische Sttten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stdte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht: Alter Orient
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Tempel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begrbnissttten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

berblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alltagsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Reitz: Alltag im Alten gypten. Battenberg, Augsburg 1999, ISBN 3-89441-464-2.
  • Edda Bresciani: An den Ufern des Nils, Alltagsleben zur Zeit der Pharaonen. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1655-X.
  • Francois Trassard, Dominique Antrion, Renaud Thomazo: Leben im Alten gypten. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1947-8.
  • Martin von Falck, Katja Lembke, Britta Rabe: Das Leben am Nil und der Alltag im Alten gypten (= Das alte gypten in Hildesheim. Bd. 2). 1. Auflage, von Zabern, Mainz 2011, ISBN 978-3-8053-4285-8.

Staat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anja B. Kootz: Der altgyptische Staat. Untersuchung aus politikwissenschaftlicher Sicht (= MENES. Studien zur Kultur und Sprache der gyptischen Frhzeit und des Alten Reiches. Bd. 4). Harrassowitz, Wiesbaden 2006, ISBN 3-447-05319-4.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen
Archologische Fundorte
  • Kent Weeks u.a.: Theban Mapping ProjectVollstndige bersicht zum Tal der Knige; zahlreiche Texte, Bilder und Literaturlisten.
  • Museum of Fine Arts, Boston: The Giza Archives. (Memento vom 14. Januar 2013 im Internet Archive). Sehr umfangreiche Homepage: Fotos, Dokumentationen und Bibliographie mit online verfgbarer Literatur zu Gizeh, interaktive Satellitenbilder und Panoramaaufnahmen, Informationen zu Ausgrabungen.
  • Barry Kemp u.a.: Amarna Projectbersicht der Ausgrabungen in Amarna.
Archologische Institute
gyptologen und Studienprojekte
Datenbanken


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Rainer Hannig: Die Sprache der Pharaonen. Teil 1: Groes Handwrterbuch gyptisch-Deutsch. Philipp von Zabern, Mainz 1995, ISBN 3-8053-1771-9, S.223.1?224.9.
  2. ?Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Albatros, Dsseldorf 2002, ISBN 3-491-96053-3, S. 28.
  3. ?Erik Hornung: Einfhrung in die gyptologie. Stand, Methoden, Aufgaben. 6., unvernderte Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-21647-5, S. 78.
  4. ?E. Hornung: Einfhrung in die gyptologie. Darmstadt 2008, S. 81.
  5. ?W. Helck: Kleines Lexikon der gyptologie. Wiesbaden 1999, S. 97?98, ? Gerichtsbarkeit.
  6. ?E. Hornung: Einfhrung in die gyptologie. Darmstadt 2008, S. 85?87.
  7. ?W. Helck: Kleines Lexikon der gyptologie. Wiesbaden 1999, S. 212?213, ? Orakel.
  8. ? abE. Hornung: Einfhrung in die gyptologie. Darmstadt 2008, S. 83?85.
  9. ?A. Bongioanni: gypten? Das Land der Pharaonen. Klagenfurt 2005, S. 144?145.
  10. ?Gabriele Hber-Kamel: Von Uruk bis Hatti? gypten und seine Beziehungen im Alten Orient. In: gypten und Vorderasien (= Kemet. Heft 1/2000). Kemet-Verlag, Berlin 2000, ISSN0943-5972, S. 4.

König mit Doppelkrone und ZeremonialbartBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Die Göttin Maat als Verkörperung von Gerechtigkeit und WahrheitBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Ägyptischer StreitwagenBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Karte des Niltals und des Nildeltas mit den ägyptischen AltertümernBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Luxor-Tempel von der Seite mit Pylon (links)Bild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Szene aus dem Pfortenbuch (einem Unterweltsbuch) aus dem Grab von Ramses IV., Tal der KönigeBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Erster Pylon des Isis-Tempels von PhilaeBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Abschnitt des Papyrus EbersBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Die Riesenmastaba des Schepseskaf, 4. DynastieBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Die Cheops-PyramideBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Ägyptische Malerei, um 1400 v. Chr.Bild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
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Statue des Hemiunu im Roemer- und Pelizaeus-Museum HildesheimBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Übersicht: Alter OrientBild: Captain Blood,MichaelFreyLizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated
Bild: Captain Blood,MichaelFrey

Altes Ägypten ist die allgemeine Bezeichnung für das Land Ägypten im Altertum. Der ägyptische Name lautete Kemet und bedeutet „schwarzes Land“. Kemet bezeichnet das Delta des Nils und geht auf den schwarzen Schlamm zurück, der nach der jährlichen Nilschwemme zurückblieb und eine fruchtbare Ernte garantierte. Eine andere Bezeichnung für das Land des Altertums war Ta meri (T3 mrj), was mit „geliebtes Land“ übersetzt wird.

mehr zu "Altes Ägypten" in der Wikipedia: Altes Ägypten

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Georges Posener stirbt in Massy. Georges Posener war ein französischer Ägyptologe. Er wurde 1961 Professor am Collège de France und befasste sich vor allem mit der Literatur und den Papyri des Alten Ägypten.

1978

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Geboren > 20. Jahrhundert > 1951–2000: Luca Iodice, italienischer Fußballspieler und -trainer (11. August)
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Geboren: David Rohl wird in Manchester geboren. David M. Rohl ist ein britischer Ägyptologe. Er hat eine umstrittene Theorie zur Chronologie des Alten Ägypten, Israels und Palästinas entwickelt.
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Geboren: Karol Myśliwiec wird in Jassel, Deutsches Reich geboren. Karol Myśliwiec ist ein polnischer Ägyptologe und Direktor des Zentrums für die Archäologie des Mittelmeerraumes der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau und des Institutes für altägyptischeArchäologie an der Universität Warschau.
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Geboren: Wolfhart Westendorf wird in Schwiebus, damals Neumark, Mark Brandenburg, heute Woiwodschaft Lebus, Polen geboren. Wolfhart Westendorf ist ein deutscher Ägyptologe und emeritierter Professor an der Universität Göttingen. Seine besonderen Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der altägyptischenGrammatik, der ägyptischen und koptischen Lexikographie, der Medizin des pharaonischen Ägypten, der klassischen ägyptischen Literatur und der ägyptischen Religion.

Ereignisse/Entwicklungen > Nordafrika

671 v. Chr.

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: Assarhaddon erobert Ägypten und zieht am 5.? Juli in Memphis ein. (7. Jahrhundert )

Nubien

341 v. Chr.

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April: Der im Vorjahr nach Nubien geflohene ehemalige ägyptische Herrscher Nektanebos II. wird letztmals urkundlich erwähnt.

Natur & Umwelt

82 v. Chr.

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Die am 27. Oktoberjul. in Ägypten gegen 19:05 Uhr beginnende Mondfinsternis fällt im ägyptischen Kalender auf den 15. Achet II. Das altägyptische Neujahrsfest am 1. Achet I beginnt mit Sonnenaufgang des 13. Septemberjul..

Ereignisse

346 v. Chr.

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Mit aus Ägypten geschickten griechischen Söldnern unter Mentor von Rhodos stellt sich Tennes von Sidon dem auf Ägypten vorrückenden Truppen des achämenidischen Perserkönigs Artaxerxes III. entgegen und kann gegen dessen Satrapen Belesys II. und Mazaios auch Erfolge erzielen.

526 v. Chr.

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Psammetich III. wird als Nachfolger seines Vaters Amasis Pharao von Ägypten. Er ist der letzte Pharao (König) der 26. Dynastie (Saïten-Dynastie).

588 v. Chr.

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Die Belagerung Jerusalems wird kurzfristig unterbrochen, als Pharao Apries von Ägypten zugunsten der Judäer eingreift. Als dieser sich allerdings wieder nach Ägypten zurückzieht, führt Nebukadnezar die Belagerung fort.
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Apries folgt seinem verstorbenen Vater Psammetich II. als Pharao von Ägypten. Er beginnt eine aggressive Außenpolitik, die sich von der seiner Vorgänger unterscheidet, und die auf die Erweiterung des ägyptischen Herrschaftsgebietes gerichtet ist.

592 v. Chr.

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Der ägyptische Pharao Psammetich II. führt einen Feldzug gegen Nubien, um es so zu schwächen, dass es nicht mehr zu einem Angriff auf Ägypten fähig ist. Es handelt sich um einen der ersten Präventivschläge der Kriegsgeschichte.

Politik & Weltgeschehen

116 v. Chr.

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Ptolemaios IX. ist Pharao von Ägypten. Sein Bruder Ptolemaios X. erhält die Herrschaft über Zypern.

525 v. Chr.

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Mai: In der Schlacht bei Pelusium besiegt Perserkönig Kambyses II. auf dem Sinai den altägyptischen (saïtischen) Pharao Psammetich III. und erobert Ägypten.

669 v. Chr.

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Politik: 12. Regierungsjahr des assyrischen und babylonischen Königs Asarhaddon (669 bis 668 v. Chr.): Am 26. Oktober (10. Araḫsamna) stirbt Asarhaddon auf dem Weg nach Ägypten an einer Krankheit.

671 v. Chr.

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Politik: 10. Regierungsjahr des assyrischen und babylonischen Königs Assarhaddon (671 bis 670 v. Chr.): Der Angriff auf Ägypten beginnt am 16. Juni (3. Du'uzu). Pharao Taharqa verliert diese und zwei weitere Schlachten (29. Juni und 1. Juli ). Am 5. Juli erobert Assarhaddon Memphis. Taharqa flieht; sein Sohn Nisuonuris und ein Bruder werden gefangengenommen.

673 v. Chr.

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Politik: 7. Regierungsjahr des assyrischen und babylonischen Königs Asarhaddon (674 bis 673 v. Chr.): Pharao Taharqa fügt Asarhaddon eine militärische Niederlage im Monat Addaru (7. Februar–9. März) zu. Der Angriff auf Ägypten muss abgebrochen werden.

Ägypten

55 v. Chr.

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Ptolemaios XII. besteigt zum zweiten Mal den Thron von Ägypten und lässt seine Tochter Berenike IV. und ihre Anhänger sofort hinrichten, Rom stationiert zu seiner Unterstützung Truppen.

Schlacht von Qarqar

1000

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Soldaten aus dem Land Muzra'a (Ägypten) (Qarqar)

Bauweise und Ursprung

1903

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Altägyptische Feldhaue, British Museum,
Abbildung von (Hacke (Werkzeug))

Wissenschaft & Technik

1905

Ereignisse > Wissenschaft und Technik:
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Im Tal der Könige wird mit KV46 das Felsengrab eines altägyptischen Beamtenehepaars der 18.? Dynastie gefunden. (5. Februar)

85 v. Chr.

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Die am 28. Dezember jul. in Ägypten gegen 7:35 Uhr beginnende totale Mondfinsternis fällt im ägyptischen Kalender auf den 17. Achet IV. Aufgrund des Sonnenaufgangs gegen 6:40 Uhr ist sie dort nicht beobachtbar. Das altägyptische Neujahrsfest am 1. Achet I beginnt mit Sonnenaufgang des 13. Septemberjul..

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1958

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Gründung: Ramses (arabisch? ‏رمسيس‎) ist eine ehemalige ägyptische Automobil marke, die ihren Firmensitz in Kairo hatte. Gegründet wurde das Unternehmen Egyptian Light Transport Mfg. Co. im Jahre 1958 unter der Zusammenarbeit der ägyptischen Regierung, der deutschen NSU Motorenwerke AG sowie des italienischen Karosseriebauers Carrozzeria Bertone S.p.A. Benannt wurde die Marke nach den altägyptischen Königen Ramses aus der 19. und 20.? Dynastie, was ein wirtschaftliches Aufstreben des Landes am Nil symbolisieren sollte. Das Unternehmen gilt als Nachfolger der Cairo Motor Co., Ltd., welche bereits vorher Fahrzeuge unter dem Markennamen Ramses präsentiert hatte, es jedoch nicht geschafft hatte diese in Großserie zu produzieren.

Interpreten

1925

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María Luisa Escobar (La Golondrina)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1995

Film:
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Die Grasharfe (The Grass Harp) (Joe Don Baker)

Tagesgeschehen

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Kairo/Ägypten: Neue genetische Untersuchungen an der Mumie des altägyptischen Königs Tutanchamun erhärten die Vermutung, dass Echnaton sein Vater war.

"Altes Ägypten" in den Nachrichten