Köln-Altstadt-Süd

Der Stadtteil Altstadt-Süd gehört zum Stadtbezirk Innenstadt von Köln. Er umfasst die südlichen Teile der historischen Stadtmitte, welche bis zum Jahre 1881 durch die mittelalterliche Stadtmauer begrenzt waren. Innerhalb des Stadtteils ist von dieser Stadtmauer neben dem Hahnentor, der Ulrepforte, der Severinstorburg und dem Bayenturm auch ein etwa 100 Meter langes Teilstück mit zwei Wachtürmen am Sachsenring erhalten.

Die Entwicklung der verwaltungsmäßig getrennten Stadtteile Altstadt-Süd und Altstadt-Nord spiegelt das Wachstum des Stadtgebietes von Köln zwischen der Gründung als Colonia Claudia Ara Agrippinensium im Jahre 50 n. Chr. bis zur dritten mittelalterlichen Stadterweiterung von 1180 bis 1259 wider. Durch die dichte Bebauung und wegen der engen Begrenzung durch die Stadtmauer waren im 19. Jahrhundert keine großen Flächen für Industrieansiedlungen vorhanden, sodass die Unternehmer ihre Fabriken in den Vororten außerhalb des Stadtgebietes bauten. Die einzige Ausnahme stellte die inzwischen abgerissene Schokoladen- und Automatenfabrik der Gebrüder Stollwerck im Severinsviertel dar.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1841

Gaswerke > Deutschland > Köln:
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wurde im Severinsviertel auf dem Grundstück Buschgasse 11 / Rosenstraße die erste Steinkohlengasfabrik in Köln errichtet. Direktor der ICGA Köln war William Haseldine Pepys III. Pepys III wurde 1818 als Sohn des Wissenschaftlers und Mitbegründers der Askesian Society, William Haseldine Pepys II (1775–1856), geboren und heiratete Phillipina Mayer aus Bonn. (Imperial Continental Gas Association)

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