Amazonasbecken

Als Amazonasbecken (port.Bacia do rio Amazonas), Amazonastiefland oder Amazonien wird das Einzugsgebiet des Amazonas, des Rio Anapu und des Rio Tocantins bezeichnet. Es bedeckt fast die gesamte nördliche Hälfte des Kontinents Südamerika. Der Amazonas hat weltweit mit Abstand die größte Wasserschüttung (siehe „Abfluss“ in der Liste der längsten Flüsse der Erde).

Diese größte Stromebene Südamerikas, eine äquatoriale Regenwald-Tiefebene, erhält die sie formenden Wasser zuvorderst aus den Anden. Die Hauptflussrichtung weist dort zunächst nach Norden und wechselt dann quer über den gesamten Kontinent nach Osten. Nördlich liegt die durch die Bergländer Guayanas getrennte Orinoco-Ebene, wobei jedoch über den Casiquiare eine Verbindung zwischen den Flusssystemen des Amazonas und des Orinoco besteht. Südlich liegt die Ebene des Río Paraguay und Paraná.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Gerardo Reichel-Dolmatoff stirbt in Bogotá. Gerardo Reichel-Dolmatoff war ein Anthropologe, der fast 30 Jahre bei den Tucano-Indianern in Nordwest-Amazonien (Kolumbien) geforscht hat. Er war mitverantwortlich für die Überlieferung der Sprache und der Bräuche und deren Analyse.
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Gestorben: Cândido Rondon stirbt in Rio de Janeiro. Cândido Mariano de Silva Rondon war ein brasilianischer Armeeangehöriger, Ingenieur und Abenteurer. Bekannt wurde er durch seine Pionierarbeit beim Ausbau des brasilianischen Telegrafennetzes, die Erforschung Mato Grossos und des westlichen Amazonasbeckens sowie sein Engagement für die indigene Bevölkerung Brasiliens.
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Geboren: Gerardo Reichel-Dolmatoff wird in Salzburg geboren. Gerardo Reichel-Dolmatoff war ein Anthropologe, der fast 30 Jahre bei den Tucano-Indianern in Nordwest-Amazonien (Kolumbien) geforscht hat. Er war mitverantwortlich für die Überlieferung der Sprache und der Bräuche und deren Analyse.
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Geboren: Cândido Rondon wird in Mimoso, Mato Grosso geboren. Cândido Mariano de Silva Rondon war ein brasilianischer Armeeangehöriger, Ingenieur und Abenteurer. Bekannt wurde er durch seine Pionierarbeit beim Ausbau des brasilianischen Telegrafennetzes, die Erforschung Mato Grossos und des westlichen Amazonasbeckens sowie sein Engagement für die indigene Bevölkerung Brasiliens.
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Gestorben: Isabel Godin des Odonais stirbt Département Cher, Frankreich. Isabel Godin des Odonais geb. Graméson wurde durch ihre strapaziöse und gefährliche Reise durch das Amazonasgebiet im 18. Jahrhundert bekannt, in der sie eine Suchexpedition anführte, um ihren Mann Jean Godin wiederzufinden. Ihre Reise gilt als einmalig in der Geschichte Südamerikas. Bevor es ihr gelang, ihren Mann nach 20 Jahren Trennung wiederzufinden, legte sie fast 5000 Kilometer Wegstrecke zurück auf ihrem Weg, der sie von West-Peru durch das Anden-Gebirge und das Amazonasbecken bis zur Mündung des Amazonas führte.

Persönlichkeiten > Ehrenbürger

1954

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Pater Placidus Tölle (9. Februar 1881 – 6. Oktober 1977),Missionar, Gründer der Cururu-Missionsstation bei den Munduruku-Indianern im Amazonasgebiet und Sprachforscher, auch Ehrenhäuptling, Träger des Ordens „Santos Dumont“ der brasilianischen Regierung und des Verdienstordens des brasilianischen Staates Pará (Salzkotten)

Tagesgeschehen

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Manaus/Brasilien: Beim Absturz eines Turboprop-Flugzeuges im Amazonasbecken sterben mindestens 24 Menschen.

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