Amnestie

Eine Amnestie (altgr.amnēstia ,Vergessen, Vergeben‘, auch Abolition) ist ein vollständig oder zu Teilen erfolgter Straferlass oder eine Strafmilderung für eine Vielzahl von Fällen. Eine Amnestie beseitigt weder das Urteil noch die Schuld des Straftäters. Im Gegensatz zur Begnadigung wirkt die Amnestie über Einzelfälle hinaus für ganze Tätergruppen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Emil Markow stirbt in Sofia. Emil Markow Markow war ein Anführer der bulgarischen kommunistischen Bewegung. Ihm wurde postum der Rang eines Generalobersts verliehen. Seit 1923 war er Mitglied des Jugendverbandes (Komsomol) und seit 1926 oder 1927 der Bulgarischen Kommunistischen Partei (BKP). Er nahm am Septemberaufstand 1923 teil. Im Jahre 1925 wurde er vor Gericht gestellt und zu 12,5 Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde jedoch 1929 amnestiert und reiste in die UdSSR, um dort eine Ausbildung zu absolvieren.
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Gestorben: Erich Mühsam stirbt in Oranienburg. Erich Kurt Mühsam war ein anarchistischer deutscher Schriftsteller, Publizist und Antimilitarist. Als politischer Aktivist war er maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde, aus der er nach fünf Jahren im Rahmen einer Amnestie freikam. In der Weimarer Republik setzte er sich in der Roten Hilfe für die Freilassung politischer Gefangener ein.
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Geboren: Jerald terHorst wird in Grand Rapids, Michigan geboren. Jerald Franklin terHorst war ein US-amerikanischer Journalist, der als Pressesekretär und Sprecher von US-Präsident Gerald Ford am 8.? September 1974 nach einem Monat aus Protest gegen die Amnestie von dessen Vorgänger Richard Nixon wegen der Watergate-Affäre zurücktrat.
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Geboren: Emil Markow wird in Berkowiza geboren. Emil Markow Markow war ein Anführer der bulgarischen kommunistischen Bewegung. Ihm wurde postum der Rang eines Generalobersts verliehen. Seit 1923 war er Mitglied des Jugendverbandes (Komsomol) und seit 1926 oder 1927 der Bulgarischen Kommunistischen Partei (BKP). Er nahm am Septemberaufstand 1923 teil. Im Jahre 1925 wurde er vor Gericht gestellt und zu 12,5 Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde jedoch 1929 amnestiert und reiste in die UdSSR, um dort eine Ausbildung zu absolvieren.
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Geboren: Erich Mühsam wird in Berlin geboren. Erich Kurt Mühsam war ein anarchistischer deutscher Schriftsteller, Publizist und Antimilitarist. Als politischer Aktivist war er maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde, aus der er nach fünf Jahren im Rahmen einer Amnestie freikam. In der Weimarer Republik setzte er sich in der Roten Hilfe für die Freilassung politischer Gefangener ein.

Europa

Weitere Ereignisse in Europa:
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Italien: König Umberto I. erlässt eine Amnestie.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1951

Werk:
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Zur Amnestiepolitik Julius Caesars: GWU 2 , 339 ff. (Ethelbert Stauffer)

Politik & Weltgeschehen

Politik:
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Der Putsch in São Tomé und Príncipe endet friedlich. Die beteiligten Soldaten ziehen sich in ihre Kasernen zurück und werden amnestiert -Präsident Fradique de Menezes kehrt aus dem Exil in Nigeria zurück und übernimmt wieder die Staatsgeschäfte

Tagesgeschehen

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Mailand/Italien: Der frühere Regierungschef Silvio Berlusconi wird wegen Steuerbetruges in erster Instanz zu vier Jahren Haft verurteilt. Durch eine Amnestie-Regelung wird das Urteil auf eine einjährige Haftstrafe reduziert
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Havanna/Kuba: Staatspräsident Raúl Castro kündigt die Amnestie von fast 3000 politischen Häftlingen aus „humanitären Gründen“ an.
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Lahore/Pakistan: Der Oberste Gerichtshof erklärt das Amnestiegesetz, dass 2007 vom damaligen Staatschef Pervez Musharraf eingeführt wurde, für verfassungswidrig.
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Uruguay: Erstmals seit 1985 - dem Ende der 12-jährigen Militärdiktatur - werden acht Offiziere und Polizisten wegen Vergehens gegen die Menschenrechte verurteilt. Bisher galt dafür eine 1989 mit Volksabstimmung bestätigte Amnestie, die der im März 2005 gewählte Premier Tabaré Vazquez (SP) nun neu auslegt.
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Istanbul/Türkei. Am Morgen wird der Attentäter Mehmet Ali Ağca aus dem Gefängnis entlassen. Er hatte am 13. Mai 1981 auf dem Petersplatz in Rom den im April 2005 verstorbenen Papst Johannes Paul II. mit mehreren Schüssen schwer verletzt. In Italien wurde Ağca auf Wunsch des Papstes nach 19 Jahren Haft begnadigt, obwohl er zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt worden war. Zwei Jahre zuvor hatte er Abdu Ipekci, den Chefredakteur der Tageszeitung „Milliyet”, erschossen. 2000 wurde er an die Türkei ausgeliefert und erneut zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, die durch eine Amnestie in 10 Jahre Haft umgewandelt wurde. Durch seine gute Führung wurde er nun nach 5 Jahren Haft entlassen.

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