Amnesty International

Amnesty International (von englischamnesty‚ Begnadigung, Straferlass, Amnestie) ist eine nichtstaatliche (NGO) und Non-Profit-Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt. Grundlage ihrer Arbeit sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und andere Menschenrechtsdokumente, wie beispielsweise der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte und der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Die Organisation recherchiert Menschenrechtsverletzungen, betreibt Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit und organisiert unter anderem Brief- und Unterschriftenaktionen für alle Bereiche ihrer Tätigkeit.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Óscar Espinosa Chepe stirbt in Cercedilla, Spanien. Óscar Manuel Espinosa Chepe war ein kubanischer Ökonom, Diplomat und Dissident. Er war seit 1961 leitender Mitarbeiter in verschiedenen kubanischen Regierungsbehörden und ab den 1990er Jahren international bekannter Castro-Kritiker. Als Mitglied der Gruppe der 75 wurde er 2003 im Rahmen des Schwarzen Frühlings zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Amnesty International erkannte ihn und seine Mitstreiter als „gewaltfreie Gewissensgefangene“ an.
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Gestorben: Abdessalam Yassine stirbt in Rabat, Marokko. Abdessalam Yassine war ein marokkanischer Islam-Gelehrter. Er war Autor von mehr als 25 Büchern zu verschiedenen Themen und gründete in den 1980er Jahren die Vereinigung für Gerechtigkeit und Spiritualität. Diese Vereinigung zählt laut Amnesty International zu den verbotenen islamistischen Vereinigungen.
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Gestorben: Diana Redhouse stirbt. Diana Redhouse war eine britische Künstlerin. Ihr bekanntestes Werk ist das Logo der Organisation Amnesty International.
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Gestorben: Peter Benenson stirbt in Oxford. Peter Benenson, ursprünglich Peter James Henry Solomon, war ein britischer Anwalt, Politiker der Labour Partei und Gründer der MenschenrechtsorganisationAmnesty International.

1990

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Geboren > 20. Jahrhundert > 1951–2000: Kristen Stewart, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin (9. April)

Kunst & Kultur

2006

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Ausstellung > Teilnahme an Gruppenausstellung: Nigeria Eviction, Amnesty International, gezeigt in Abuja und in London. (George Osodi)

1986

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Veranstaltungen und Konzerte > Konzert: Amnesty International-Benefizkonzert „A Conspiracy of Hope“ (U2, Sting, Bryan Adams, Peter Gabriel, Lou Reed, Joan Baez, Neville Brothers und The Police), Journey, Rush, Van Halen (Allstate Arena)

1976

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Ausstellung > Gruppenausstellung: Wien, Kongress Amnesty International (Michael Ruetz)

1974

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Schaffen > Regie > Theaterinszenierungen: Stimme der Stummen. Amnesty International. Mit Klaus Maria Brandauer, Ulla Jacobsson, Hilde Krahl, Elisabeth Orth, Karl Paryla, Erika Pluhar, Walther Reyer und Peter Vogel. Wiener Konzerthaus. (Wolfgang Lesowsky)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2005

Film > Als Produzent:
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The Tyra Banks Show (Fernsehserie) (Jeff Pollack)

1981

Film:
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The Secret Policeman’s Other Ball, Rockumentary über das zweite Benefiz-Konzert für Amnesty International (Julien Temple)

1981

Film:
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The Secret Policeman's Other Ball - Rockumentary über das zweite Benefiz-Konzert für Amnesty International (Julien Temple)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2008

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Werk > Illustration: Wir sind alle frei geboren - Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte in Bildern, Hrsg: John Burningham, Illustration: u.a. Sybille Hein, Carlsen Verlag in Zusammenarbeit mit Amnesty International

2001

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Werk > Mitwirkung: Yeats ist tot! (Originaltitel: Yeats is Dead!), Fortsetzungsroman für Amnesty International mit Roddy Doyle, Conor McPherson, Hugo Hamilton und elf anderen irischen Autoren, hrsg. von Joseph O’Connor, List, München, ISBN 3-548-68029-1. (Frank McCourt)

1992

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Engagement: – Mitglied bei amnesty international (Erardo Cristoforo Rautenberg)

1981

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Werk > Werke im öffentlichen Raum: Bogside '69. Hannover, anlässlich des 20-jährigen Bestehens von Amnesty International (Hans-Jürgen Breuste)

Politik & Weltgeschehen

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Laut Angaben von Amnesty International verstößt Lettland mit dem Verbot einer Demonstration homosexueller Menschen in seiner Hauptstadt Riga gegen die Menschenrechte.
Terroranschläge & Kriege:
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Es wird ein Video bekannt, auf dem ein amerikanischer Soldat in Falludscha einen verletzten, unbewaffneten Gefangenen erschießt. Die Vereinten Nationen, Amnesty International und Human Rights Watch beklagen Menschenrechtsverletzungen und Verletzungen der Genfer Konventionen durch beide Konfliktparteien

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

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Ehrung: "Botschafter des Gewissens" - Amnesty International (Harry Belafonte)

2013

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Ehrung: „Botschafter des Gewissens“ – Amnesty International (Harry Belafonte)

2009

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Ehrung: – Amnesty International UK – New Media Award (WikiLeaks)

2009

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Ehrung: Amnesty International Filmpreis, Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater und Leserpreis der Berliner Morgenpost der Internationalen Filmfestspiele Berlin für Sturm (Hans-Christian Schmid)

2009

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Ehrung: den Amnesty International Media Award (New Media) für Berichte über Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren. (Julian Assange)

Tagesgeschehen

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London/Vereinigtes Königreich: Der Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International beklagt Folter und andere Misshandlungen in 98 Staaten sowie Zensur in 89 Staaten weltweit.
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London/Vereinigtes Königreich: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beklagt in ihrem aktuellen Jahresbericht Folter und Misshandlung in mindestens 111 Staaten der Welt.
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London/Vereinigtes Königreich: Nach Angaben von Amnesty International hat sich die Anzahl der Hinrichtungen 2008 im Vergleich zu 2007 fast verdoppelt. Für 93 Prozent der insgesamt 2390 Fälle waren die Volksrepublik China mit mindestens 1780 Hinrichtungen (75 Prozent), der Iran mit mindestens 346 Hinrichtungen (etwa 15 Prozent), Saudi-Arabien mit mindestens 102 Hinrichtungen (etwa vier Prozent), Pakistan mit mindestens 37 Hinrichtungen (etwa zwei Prozent) und die Vereinigten Staaten mit mindestens 36 Hinrichtungen (etwa zwei Prozent) verantwortlich.
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London/Vereinigtes Königreich: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ernennt die derzeit inhaftierte birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi zur Botschafterin des Gewissens.
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Hamburg/Deutschland: In seinem im Fischer Verlag publizierten Jahresbericht 2007 beklagt Amnesty International eine systematische „Politik der Angst“ durch die Regierungen, die eine polarisierte Welt schaffen würde. Indem sie gezielt Ängste schüren, versuchen sie Menschenrechtsstandards zu unterlaufen. Laut der Generalsekretärin von Amnesty Deutschland, Barbara Lochbihler, ist „Angst (..) eine treibende Kraft der Weltpolitik geworden“. Auch wenn teilweise die Angst vor dem Terrorismus berechtigt sei, drohe die „Politik der Angst“ eine unüberbrückbare Spaltung zwischen Religionen und sozialen Gruppen herbeizuführen. Dabei würden andere Sicherheitsrisiken wie Armut oder Seuchen weitgehend vernachlässigt.

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