Amoklauf von Realengo

Der Amoklauf von Realengo ereignete sich am 7. April 2011 an der Schule Tasso da Silveira in Realengo, einer Vorstadt von Rio de Janeiro in Brasilien. Dabei kamen zwölf Schüler und der Attentäter ums Leben, 15 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Dieser Amoklauf gilt als erstes Gewaltverbrechen dieser Art in Brasilien, das nicht mit einer Gang in Verbindung gebracht wird.

Der 23-jährige Einzeltäter Wellington Menezes de Oliveira hatte die Schule unter dem Vorwand betreten, er wolle dort einen Vortrag halten. Er zog dann zwei Feuerwaffen, suchte einen Klassenraum im ersten Stock auf und begann, auf die Schüler zu schießen. In der Schule brach daraufhin Panik aus; Lehrer verbarrikadierten die Türen und forderten die Schüler auf, sich auf den Boden zu werfen. Während der Täter sich im zweiten Stock weitere Opfer suchte, holte ein verletzter Schüler Hilfe von Verkehrspolizisten in der Nähe der Schule. Einem der Polizisten gelang es, den Attentäter mit einem Schuss in den Unterleib zu stoppen. De Oliveira fiel zu Boden und tötete sich dann mit einer seiner Waffen selbst.

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2011

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Amoklauf von Realengo, April (Amoklauf an einer Schule)

Tagesgeschehen

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Rio de Janeiro/Brasilien: Bei einem Amoklauf in einer Schule kommen 13 Menschen ums Leben und mehr als 22 weitere werden verletzt.

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