Amstelveen

Gemeinde Amstelveen
Flagge der Gemeinde Amstelveen
Flagge

Wappen
ProvinzNordholland
BrgermeisterFred de Graaf
Sitz der GemeindeAmstelveen
Flche
? Land
? Wasser
42,38km2
40,25km2
2,13km2
CBS-Code0362
Einwohner89.918 (31. Aug. 2017 )
Bevlkerungsdichte2122Einwohner/km2
Koordinaten5218?N, 452?OKoordinaten:5218?N, 452?O
Vorwahl0031(0)20
Postleitzahlen1181?1189
Websitewww.amstelveen.nl
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Amstelveen ( anhören?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Nordholland. Ihre Einwohnerzahl beträgt 89.918 (Stand 31. August 2017). Die Gemeinde hieß bis 1964 Nieuwer-Amstel. Zu Amstelveen gehört auch ein kleiner Teil von Ouderkerk aan de Amstel.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1964 hieß die Gemeinde Nieuwer-Amstel. Das Amstelland wurde im Mittelalter in Ouder-Amstel, (östlich der Amstel) und Nieuwer Amstel, westlich der Amstel aufgeteilt. In dem Torfabbaugebiet westlich der Amstel entstand Amstelveen. Im 17. und 18. Jahrhundert siedelten sich viele wohlhabende Amsterdamer Bürger, auf der Suche nach Ruhe, dort an. Amstelveen war in dieser Zeit auch eine Ambachtsherrlichkeit, welche von der Stadt Amsterdam an verschiedene Herrscher und Patrizier verliehen wurde. Unter anderem waren Cornelis de Graeff und Johann van Waveren Hudde Ambachtsherren von Amstelveen. Die Grenze zwischen Nieuwer-Amstel und Amsterdam verlief noch südlich der Buitensingelgracht, etwa an der heutigen Van Baerlestraat und Ceintuurbaan. Am Amsteldeich nahe der Amsterdamse Tolstraat steht noch das ehemalige Gemeindehaus von Nieuwer-Amstel, erbaut 1890. Nach der Eingemeindung des nördlichen Gemeindeteils nach Amsterdam, wurde hier das Amsterdamer Gemeindearchiv eingerichtet.

In den Jahren 1896 und 1921 verleibte sich Amsterdam den dichtbevölkerten nördlichen Teil der Gemeinde ein, Nieuwer-Amstel wurde dadurch auf das alte Kerndorf reduziert. Die Gemeindegrenze lag nun an der Kalfjeslaan. Für wohlhabende Amsterdamer hatte es trotzdem nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Sichtbar ist dies in den ab 1930 im Nordwesten angelegten vornehmen Wohngebieten. Auf Grund dieser Wohnviertel genießt heute Amstelveen noch den Ruf, Schlafstadt für Wohlhabende zu sein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Amstelveen Auffanggemeinde und offiziell Teil der Wohngemeinde Schiphol. Neue Wohngebiete wurden sehr schnell angelegt, Amstelveen war in den 1960er Jahren die am schnellsten wachsende Stadt der Niederlande. Trotz des schnellen Wachstums, legte man viel Wert auf Wohnqualität und umfangreiche Grünanlagen. 1964 erhielt die mittlerweile zu einer Vorstadt gewachsene Gemeinde den Namen des ehemaligen Dorfes Amstelveen.

Seit Ende der 1990er Jahre hat sich das Wachstum verlangsamt, und es sind auch keine größere Neubaugebiet mehr geplant. In dem südwestlich gelegen Wohnviertel Westwijk sollen im Südwesten noch 800, und im Südosten noch 700 Wohnungen gebaut werden. Um die Bedürfnisse der schnell wachsenden Bevölkerung zu befriedigen, wurde ein neues Zentrum gebaut, das Stadshart Amstelveen. Hier sind neben über 260 Geschäften auch die Zentrale Bibliothek, andere kulturelle Einrichtungen, Verwaltungsgebäude und gastronomische Betriebe angesiedelt worden.

2003 wurde Amstelveen zur beliebtesten Wohnstadt der Niederlande gewählt. Gründe dafür sind die gute Erreichbarkeit, die Sicherheit, das reiche Kulturangebot und die Nähe zu Amsterdam. Amstelveen ist ursprünglich ein kleines Bauerndorf, das jedoch wegen der günstigen Lage nahe Amsterdam im 20. Jahrhundert stark gewachsen ist.



Lage und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Amstelveen
Bild: GeeKaa
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Amstelveen ist ein Vorort von Amsterdam und grenzt an die niederländische Hauptstadt. Westlich von Amstelveen liegt der Flughafen Schiphol. Im Ort befindet sich eines der Amsterdamer Krankenhäuser, sowie das Verwaltungsgebäude der Luftfahrtgesellschaft KLM. Insgesamt waren 2006 6062 Betriebe in Amstelveen gemeldet, davon sieben Prozent Industriebetriebe und 76 Prozent Dienstleistungsbetriebe. Die Landwirtschaft hat nur einen Anteil von einem Prozent. 2000 Einwohner waren arbeitslos.



Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie 5 in Amstelveen
Bild: GeeKaa
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Amstelveen wird in Ost-Westrichtung von der Autobahn A9 durchquert. Über die Abfahrten 4 und 5 erreicht man die Stadt. Im Norden verläuft die A10. Die wichtigste Nord-Südverbindung ist die Beneluxbaan, eine Stadtautobahn, in deren Mittelstreifen die Metrolinie 51 und die Straßenbahnlinie 5 verlaufen. Die Südtangenten-Buslinie verbindet Amstelveen mit Amsterdam Zuidoost, Schiphol, Haarlem und Hoofddorp. Daneben gibt es noch dreizehn weitere Buslinien, die fast alle auf dem Busbahnhof Amstelveen im Stadhart zusammentreffen.

Seit 1950 hat Amstelveen keine Eisenbahnverbindung mehr, ist aber von den Bahnhöfen Amsterdam Zuid, Bijlmer ArenA und Schiphol gut zu erreichen.



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cobra Museum in Amstelveen
Bild: GeeKaa
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die Feuerwache in Amstelveen
Bild: GeeKaa
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Amstelveen hat einige sehenswerte Parkanlagen, darunter den „Amsterdamse Bos“, der an der Westseite zwischen Amstelveen und Amsterdam liegt. Er umfasst ungefähr 900 Hektar. Die Parkanlage existiert seit 1930, und wurde von Arbeitslosen angelegt, denen die Stadt während der Weltwirtschaftskrise eine Beschäftigung geben wollte. Jährlich finden auf der Bosbaan, einer Regattastrecke, mehrere Ruderregatten statt. Aber auch Drachenbootwettkämpfe – wie die 9th European Nations Championships 2010 – werden und wurden durchgeführt. Auch ein Freilufttheater, Manegen, Campingplatz, Cafés und Restaurants sind in dem weiträumigen Erholungsgelände vorhanden. Im Südwesten liegen der kleine und der große Poel. Neben vielen anderen Sportstätten ist das Wagener-Stadion, in den regelmäßig nationale und internationale Hockeyturniere stattfinden. Von Ostern bis Oktober verkehrt jeden Sonntag die Historische Tram

Im Stadshart befindet sich das Cobra Museum mit CoBrA-Kunst. Im Innenhof wurde von dem Künstler Tajiri ein japanischer Steingarten angelegt. Im alten Dorf Amstelveen kann man im Museum Jan van der Togt Moderne Kunst besichtigen.

Durch Amstelveen verkehrt eine historische Trambahn der Electrische Museumtramlijn Amsterdam.



Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amstelveen pflegt Städtepartnerschaften mit



Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Bevolkingsontwikkeling; regio per maand August 2017 ? Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  2. ?Website Gemeente Amstelveen

In AmstelveenBild: GeeKaaLizenz: CC-PD-Mark
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Linie 5 in AmstelveenBild: GeeKaaLizenz: CC-PD-Mark
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Cobra Museum in AmstelveenBild: GeeKaaLizenz: CC-PD-Mark
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die Feuerwache in AmstelveenBild: GeeKaaLizenz: CC-PD-Mark
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Amstelveen (Audio-Datei / Hörbeispielanhören?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Nordholland. Ihre Einwohnerzahl beträgt 89.918 (Stand 31. August 2017). Die Gemeinde hieß bis 1964 Nieuwer-Amstel. Zu Amstelveen gehört auch ein kleiner Teil von Ouderkerk aan de Amstel.

mehr zu "Amstelveen" in der Wikipedia: Amstelveen

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jules Schelvis stirbt in Amstelveen. Jules Schelvis war ein niederländischer KZ-Überlebender. Er war Gefangener mehrerer Konzentrationslager, u. a. des Vernichtungslagers Sobibór, und trat später als Nebenkläger bei den Sobibor-Prozessen auf. Schelvis hat seine Erlebnisse in einem Buch veröffentlicht, das als ein Standardwerk zum Vernichtungslager Sobibór gilt.
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Gestorben: Jetty Paerl stirbt in Amstelveen. Jetty Paerl, mit vollem Namen Henriëtte Nanette Bantzinger-Pearl, war eine niederländische Sängerin. Ihre größten Erfolge feierte sie in ihrem Heimatland in den 1940er und 1950er Jahren.
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Gestorben: Cor du Buy stirbt in Amstelveen. Cor du Buy war ein niederländischer Tischtennisspieler. In den 1940er und 1950er Jahren gehörte er zu den Spitzenspielern in den Niederlanden. Für seine Verdienste um den Tischtennissport wurde er mit dem ITTF Merit Award ausgezeichnet.
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Gestorben: Ida Vos stirbt in Amstelveen. Ida Vos war eine niederländische Schriftstellerin. Sie schrieb sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
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Gestorben: Cor van Hout stirbt in Amstelveen. Cornelis (Cor) van Hout war ein niederländischer Krimineller. Er war einer der Entführer von „Freddy“ Heineken und seinem Chauffeur, Ab Doderer, am 9. November 1983.

Sport

1986

Olympia > Hockey-Weltmeisterschaft:
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Amstelveen Neunter (Damen-Hockeynationalmannschaft der Vereinigten Staaten)

Städtepartnerschaften

1997

1991

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Óbuda-Békásmegyer (3. Bezirk von Budapest), Ungarn, seit

1983

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Woking, Vereinigtes Königreich, seit

1957

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Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Berlin, seit

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Werk:
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De tuinkamer im Krankenhaus Amstelland, Laan van de Helende Meesters, in Amstelveen, Provinz Nordholland (Fortuyn/O’Brien)

Tagesgeschehen

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Amstelveen/Niederlande: Im Finale der Feldhockey-Europameisterschaft der Damen besiegten die Niederlande die deutsche Mannschaft mit 3:2 Toren und im Finale der Feldhockey-Europameisterschaft der Herren besiegt England die deutsche Mannschaft mit 5:3 Toren.

Kunst & Kultur

2013

Ausstellung:
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? Im Cobra Museum (Amstelveen, Niederlande) ständig vertreten (Lucebert)

2013

Ausstellung:
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− Im Cobra Museum (Amstelveen, Niederlande) ständig vertreten (Lucebert)

2009

Ausstellung:
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Born In Georgia. Cobra Museum, Amstelveen, Niederlande (Andro Wekua)

2008

Ausstellungsbeteiligung:
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Just Different, Cobra Museum voor moderne kunst, Amstelveen, Niederlande (Erik Schmidt (Künstler, 1968))

2008

Ausstellungsbeteiligung:
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Just Different. Cobra Museum voor moderne kunst, Amstelveen, Niederlande (Erik Schmidt (Künstler, 1968))

Der Koningsdag (ab 2014) > Von König Willem-Alexander am Koningsdag besuchte Gemeinden

2014

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Amstelveen und Graft-De Rijp. (Koningsdag)

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