Anazarbos

Anazarbos, lateinischAnazarbus, ist eine antike Stadt im nordöstlichen Kilikien (Kilikia Pedias) (heute in der Provinz Adana, Türkei). Andere Namensformen sind: Anarzabus, Anazarba, Caesarea ad Anazarbum, Justinianopolis, in nachantiker Zeit Anazarva, ʿAin Zarba (arabisch), Naversa (Kreuzritter), Çeçen Anavarza, heute Ağaçlı oder Dilekkaya („Wunschfelsen“). Der Name wird von einem gleichnamigen sagenhaften Gründer abgeleitet oder von einem Berg in der Nähe. Der "Anavarza-Felsen" wird häufig in Werken des Schriftstellers Yaşar Kemal erwähnt, wie „Memed mein Falke“ und „Das Unsterblichkeitskraut“. Am Rande des ausgedehnten Ruinenfeldes von Anazarbos existiert heute das kleine Dorf Dilekkaya.

Die Stadt war ein Metropolitanbistum im Gebiet des Patriarchats von Antiochia und ist heute ein Titularerzbischofssitz der römisch-katholischen Kirche (siehe Titularerzbistum Anazarbus).

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Antike

67 v. Chr.

Römisches Reich:
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Der römische Feldherr Pompeius beendet auf Basis der von Volkstribun Aulus Gabinius beantragten Lex Gabinia das Seeräuberunwesen vornehmlich Kilikischer Seeräuber im Mittelmeer. Die Piraten werden von Pompejus jedoch nicht gekreuzigt, sondern wie Menodoros zu Bundesgenossen gemacht. Einer von ihnen, Tarkondimotos I. wird zum König von Anazarbos erhoben.

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