Andriskos

Andriskos (* um 185 v. Chr.; † 146 v. Chr.) war ein Gerber aus Adramyttion. Ab 151 v. Chr. gab er sich als Sohn Perseus’, des letzten Königs von Makedonien, aus und usurpierte kurzzeitig die Königswürde. Philippos, der legitime Sohn des Perseus war zuvor gestorben. Weil Andriskos in dessen Rolle schlüpfte, wurde er auch Pseudophilippos genannt.

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Politik & Weltgeschehen

148 v. Chr.

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Der makedonische Usurpator Andriskos wird von Quintus Caecilius Metellus Macedonicus besiegt und als Gefangener nach Rom gebracht.

Geboren & Gestorben

146 v. Chr.

Gestorben:
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Andriskos, Usurpator des makedonischen Königsthrons (* um 185 v. Chr.)

Ereignisse

151 v. Chr.

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Andriskos gibt sich als Sohn von Perseus aus, des letzten Königs von Makedonien, und usurpiert die Königswürde.

162 v. Chr.

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Der römische Gesandte im Seleukidenreich, Gnaeus Octavius, wird ermordet. Demetrios I. flieht aus seiner Geiselhaft in Rom, ermordet seinen minderjährigen Neffen Antiochos V. und dessen Regenten Lysias und macht sich selbst zum Herrscher im Seleukidenreich. Die Anerkennung des Römischen Reichs wird ihm allerdings verweigert, obwohl er sowohl den Mörder des Oktavius als auch den makedonischen Rebellen Andriskos an die Römer ausliefert.

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