Anti-Defamation League

Die Anti-Defamation League (ADL; deutsch Antidiffamierungsliga) ist eine amerikanische Organisation mit Sitz in New York City, die gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt. Sie beschreibt sich als Menschenrechtsorganisation, ist Mitglied des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) und wurde 1913 in Chicago von Mitgliedern der Organisation B’nai B’rith (hebräisch: „Söhne des Bundes“) gegründet. Haupttätigkeit der Organisation ist der „Kampf“ gegen den Antisemitismus.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Abraham Foxman wird in Baranawitschy geboren. Abraham Henry Foxman ist ein US-amerikanischer Jurist und Verbandsfunktionär polnischer Herkunft. Er ist seit 1987 Vorsitzender der Anti-Defamation League und engagiert sich in dieser Rolle gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden.
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Gestorben: Leo Frank (Fabrikdirektor) stirbt bei Marietta, Georgia. Leo Max Frank war ein amerikanischer Jude, dessen Ermordung durch einen Lynchmob bei Marietta im Jahre 1915 zur medialen und öffentlichen Fokussierung auf den aufkommenden Antisemitismus in den Vereinigten Staaten und in späterer Folge zur Gründung der Anti-Defamation League führte.
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Geboren: Leo Frank (Fabrikdirektor) wird in Cuero, Texas geboren. Leo Max Frank war ein amerikanischer Jude, dessen Ermordung durch einen Lynchmob bei Marietta im Jahre 1915 zur medialen und öffentlichen Fokussierung auf den aufkommenden Antisemitismus in den Vereinigten Staaten und in späterer Folge zur Gründung der Anti-Defamation League führte.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Preise und Auszeichnungen:
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Anti-Defamation League International Leadership Award (Mathias Döpfner)

1999

Ehrung:
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Anti-Defamation League (New York): A-World-of-Difference-Preis (Werner Weidenfeld)

1994

Ehrung:
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Sarnat Preis der Anti-Defamation League (Anna Elisabeth Rosmus)

1963

Ehrung:
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Author of the Year (ADL) (Frederic Morton)

"Anti-Defamation League" in den Nachrichten