Geboren & Gestorben

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Gestorben: Thomas G. Rosenmeyer stirbt in Oakland, Kalifornien. Thomas Gustav Rosenmeyer war ein deutsch-amerikanischer Altphilologe. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1990 war er Professor für Klassische Altertumswissenschaft und Komparatistik an der University of California, Berkeley. Rosenmeyers Forschungsinteresse galt der Literatur des klassischen Griechenland, insbesondere dem Philosophen Platon.
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Gestorben: Hans Drexler stirbt in Göttingen. Hans Drexler war ein deutscher Altphilologe. Er arbeitete vor allem auf dem Gebiet der antiken lateinischen Dichtung und der griechisch-römischen Geschichtsschreibung. Als aktivem Nationalsozialisten wurde ihm 1945 ein Lehrverbot erteilt. Trotzdem – und obwohl er seine nationalsozialistischen Überzeugungen auch in wissenschaftlichen Werken ausdrückte – war Hans Drexler in der Bundesrepublik wissenschaftlich durchaus einflussreich.
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Gestorben: Ranuccio Bianchi Bandinelli stirbt in Rom. Ranuccio Bianchi Bandinelli war einer der bedeutendsten italienischen Klassischen Archäologen des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Forschungsinteressen gehörten die Etrusker und ihre Beziehungen zu Römern und Griechen.

1961

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Geboren: Lin Foxhall wird geboren. Lin Foxhall FSA ist eine britische Althistorikerin und Archäologin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Wirtschaft und Gesellschaft des antiken Griechenland und Italiens. Foxhall forscht und veröffentlicht zu Fragen der antiken Landwirtschaft und Bodennutzung und zu Genderaspekten antiker Gesellschaften.

1948

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Geboren: Rosa Reuthner wird in München geboren. Rosa Reuthner ist eine deutsche Althistorikerin. Ihr Schwerpunkt in Forschung und Publikationen sind Frauen im antiken Griechenland.

Kunst & Kultur

240 v. Chr.

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Kultur: In Rom werden von Staats wegen erstmals je eine griechischeTragödie und Komödie in lateinischer Übersetzung aufgeführt: schlagartiger Anbruch der römischen Literatur (vorklassische Periode) und des römischen Theaterwesens; Livius Andronicus verfasst noch im selben Jahr mit seinem Achilles das erste Drama in lateinischer Sprache.

280 v. Chr.

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Kultur, Wissenschaft & Technik: um 280 v. Chr.: Der griechische Arzt Herophilos untersucht die menschliche Anatomie an sezierten Leichen,

370 v. Chr.

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Kultur & Gesellschaft: In Tegea beginnt der Wiederaufbau der des 394 v. Chr. niedergebrannten Tempels der Athene. Der Tempel ist einer der bedeutendsten religiösen Orte im antiken Griechenland. Das Bauvorhaben wird geleitet von dem Bildhauer Skopas.

Europa

219 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Angesichts der Übergriffe des Demetrios von Pharos auf griechische Städte erklärt Rom ihm den Krieg (Zweiter Illyrischer Krieg). Dem römischen Konsul Lucius Aemilius Paullus gelingt dabei die Eroberung der illyrischen Stützpunkte Dimale und Pharos. Demetrios muss nach Makedonien fliehen.

226 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Sparta unter Kleomenes III. erobert Arkadien, die Argolis und Korinth. Der Achaiische Bund wird bei Hekatombaion nahe Dyme besiegt. Eine spartanische Hegemonie in Griechenland fürchtend, stellt Ptolemaios von Ägypten die bisher geleisteten Hilfszahlungen für Kleomenes ein; Antigonos III. Doson von Makedonien greift auf Betreiben des Aratos von Sikyon als Gegner Spartas in die Auseinandersetzung ein.

273 v. Chr.

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Mittelmeergebiet: Pyrrhus beruft seinen Sohn Ptolemaios, der in Tarent geblieben war, nach Griechenland ab. Die Tarentiner sind nun im Kampf gegen die Römer endgültig auf sich gestellt.

279 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Die Kelten dringen auch in Mittelgriechenland ein, nachdem die Griechen vergeblich versuchen, sie an den Thermopylen aufzuhalten. Die Kelten dringen nach Delphi vor, um dort das Heiligtum zu plündern. Sie ziehen sich aber nach einem griechischen Sieg bei Delphi (der sagenhaften Überlieferung nach sollen die griechischen Götter während eines Schneesturms selbst eingegriffen haben) nach Norden zurück. Da sich auch die Phoker im Kampf ausgezeichnet haben, werden sie, nach ihrem Ausschluss im Jahre 346 v. Chr., wieder in die delphische Amphiktyonie zugelassen.

286 v. Chr.

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Mittelmeerraum: Ende des Fünften Diadochenkrieges (seit 288 v. Chr.) Der aus seinem Königreich Makedonien vertriebene Demetrios I. Poliorketes gewinnt zunächst die Griechenstädte Ioniens, darunter Sardes; beim Versuch, sich nach Mesopotamien durchzuschlagen gerät er jedoch in der Gegend des Taurus in die Gefangenschaft des Seleukos I. In Makedonien herrschen nun Pyrrhus und Lysimachos, während sich Demetrios' Sohn Antigonos II. Gonatas in Griechenland behauptet. Dieser bietet sich als Geisel im Austausch für den Vater an, was Seleukos ablehnt.

Politik & Weltgeschehen

146 v. Chr.

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Korinth wird von römischen Truppen unter der Führung des Konsuls Lucius Mummius erobert und zerstört. Der Achäische Bund wird zerschlagen. Griechenland wird römische Provinz.

196 v. Chr.

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Frühjahr: Titus Quinctius Flamininus erklärt auf den Isthmischen SpielenGriechenland für frei. Ende des Zweiten Makedonisch-Römischen Krieges.

197 v. Chr.

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Philipp V. von Makedonien wird im Zweiten Makedonisch-Römischen Krieg in der Schlacht von Kynoskephalai von den Römern unter Titus Quinctius Flamininus entscheidend geschlagen. Das bedeutet das Ende der makedonischen Hegemonie in Griechenland.

205 v. Chr.

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Zweiter Punischer Krieg: Die Römer erkennen im Frieden von Phoinike die Vormachtstellung der Makedonier in Griechenland an (Ergebnis des ersten Makedonisch-Römischen Krieges).

308 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen: Ptolemaios I. gelingt die Einnahme der von den Makedoniern unter Kassander besetzten Städte Korinth, Megara und Sikyon. Er verlässt Griechenland, nachdem er mit Kassander einen Waffenstillstand vereinbart.

Ereignisse

89 v. Chr.

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Die griechische Gemeinschaft und die römische Kolonie werden in Tarent in eine einzige Verwaltungsstruktur zusammengeschlossen.

155 v. Chr.

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So genannte 'Philosophengesandtschaft' griechischerPhilosophen von Athen nach Rom: Teilnehmer sind Karneades, Diogenes von Babylon und Kritolaos. Für die Teilnehmer bedeutet das eine große Ehre.

346 v. Chr.

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Der Friede des Philokrates beendet den Dritten Heiligen Krieg in Griechenland. Makedonien wird anstelle der Phoker in die Delphische Amphiktyonie aufgenommen.

377 v. Chr.

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Der zweite Attische Seebund wird entgegen dem Königsfrieden von 386 v. Chr. gegründet. Dieser hatte die Autonomie aller griechischen Stadtstaaten vorgesehen.

481 v. Chr.

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In Griechenland wird der Hellenenbund gegründet, ein Bündnis mehrerer Stadtstaaten unter formaler Führung von Sparta zur Abwehr der persischen Bedrohung.

Wissenschaft & Technik

25 v. Chr.

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Der griechische Architekturtheoretiker Vitruv (Marcus Vitruvius Pollio) beschreibt erstmals Wasserschöpfräder.

265 v. Chr.

Wissenschaft:
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Der griechischeAstronom Timocharis von Alexandria beobachtet den Planeten Merkur.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1974

Werk > Tschechische / slowakische Publikationen:
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– Řecký zázrak / Grécky zázrak – Geschichte des antiken Griechenlands (Vojtech Zamarovský)

1974

Werk > Tschechische / slowakische Publikationen:
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– ?ecký zázrak / Grécky zázrak – Geschichte des antiken Griechenlands (Vojtech Zamarovský)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1998

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Gründung: Cult of Luna ist eine Band aus dem schwedischen Umeå. Sie zählt zu den erfolgreichsten Vertretern des Post Metals, wobei sie verschiedene Elemente v.a. des Doom Metals und des Post-Hardcores aufgreift. Ihre früheren Werke werden teilweise auch dem Sludge zugerechnet, während spätere Alben einen höheren Postrock-Einfluss aufweisen, von dem sich die Band mit der Veröffentlichung von Eternal Kingdom jedoch bewusst abgrenzen will. Der Bandname ist von einem Kult im antiken Griechenland, der den Mond (latein. „Luna“) anbetete, abgeleitet und soll die Stimmung der Musik repräsentieren.

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