Antiochos III.

Antiochos III. (Büste aus dem Louvre)

Silbermünze von Antiochos III. dem Großen (Die Rückseite zeigt den Gott Apollon)

Das Griechisch-Baktrische Königreich unter Euthydemos I. um 180 v. Chr.

Das Seleukidenreich um 200 v. Chr. (bevor es zur Ausdehnung nach Anatolien und Griechenland kam).

Die Römische Republik in ihrer territorialen Ausbreitung.

Antiochos III. (* 242 v. Chr.; † Juni/Juli 187 v. Chr. bei Susa), bekannt als Antiochos der Große, war König des Seleukidenreiches (223–187 v. Chr.) und einer der bedeutendsten hellenistischen Herrscher. Er war ein Sohn von Seleukos II. und jüngerer Bruder von Seleukos III., dessen Nachfolge er antrat. Antiochos’ Beiname „der Große“ entspricht dem von ihm angenommenen Titel Megas Basileus (Großkönig), der traditionellen Bezeichnung der persischen Achämeniden.

mehr zu "Antiochos III." in der Wikipedia: Antiochos III.

Geboren & Gestorben

187 v. Chr.

thumbnail
Gestorben: Antiochos III. stirbt. Antiochos III. der Große war König des Seleukidenreiches (223–187 v. Chr.) und einer der bedeutendsten hellenistischen Herrscher überhaupt. Er war ein Sohn von Seleukos II. und jüngerer Bruder von Seleukos III., dessen Nachfolge er antrat. Antiochos' Beiname „der Große“, ist eine Ableitung seines Titels Megas Basileus (Großkönig), der traditionellen Bezeichnung der persischen Achämeniden, welchen er gleichfalls annahm.

242 v. Chr.

thumbnail
Geboren: Antiochos III. wird geboren. Antiochos III. der Große war König des Seleukidenreiches (223–187 v. Chr.) und einer der bedeutendsten hellenistischen Herrscher überhaupt. Er war ein Sohn von Seleukos II. und jüngerer Bruder von Seleukos III., dessen Nachfolge er antrat. Antiochos' Beiname „der Große“, ist eine Ableitung seines Titels Megas Basileus (Großkönig), der traditionellen Bezeichnung der persischen Achämeniden, welchen er gleichfalls annahm.

Kleinasien

209 v. Chr.

thumbnail
Antiochos III. beginnt im Rahmen seiner Anabasis mit der Wiedereroberung des Partherreichs für das Seleukidenreich.

Asien

208 v. Chr.

thumbnail
Das Partherreich wird vom Seleukidenreich unter Antiochos III. erobert.

212 v. Chr.

thumbnail
Antiochos III. beginnt mit seiner Anabasis, einem großangelegten Feldzug, um die verloren gegangenen Randgebiete des Seleukidenreichs zurückzuerobern.

220 v. Chr.

thumbnail
Hermeias, oberster Minister unter Antiochos III., dem König des Seleukidenreiches, wird wegen einer angeblichen Verschwörung hingerichtet. Antiochos gelingt es außerdem, die Truppen des rebellierenden Satrapen von Medien, Molon, zu besiegen; Molon begeht Selbstmord.

222 v. Chr.

thumbnail
Antiochos III. heiratet Laodike, die Tochter von Mithridates II., König von Pontos.

223 v. Chr.

thumbnail
Seleukos III., König des Seleukidenreiches, wird während eines Feldzugs gegen Attalos I. von Pergamon ermordet. Nachfolger wird der 18-jährige Antiochos III. (der Große). Er setzt Achaios als Statthalter der westlich des Tauros gelegenen Provinzen ein.

Europa

206 v. Chr.

thumbnail
Östliches Mittelmeer: Antiochos III. greift nach seinem Sieg über das Partherreich das Griechisch-Baktrische Königreich an, um es im Rahmen seiner Anabasis wieder dem Seleukidenreich einzuverleiben.
thumbnail
Östliches Mittelmeer: Antiochos III. erleidet in der Schlacht von Raphia eine vernichtende Niederlage gegen die Ägypter unter Ptolemaios IV. Damit wird sein Angriff auf Ägypten abgewehrt, wenig später beenden beide Parteien den Vierten Syrischen Krieg durch den Friedensschluss von Antiochia, wobei weitgehend der Besitzstand zu Beginn des Krieges wiederhergestellt wird.

218 v. Chr.

thumbnail
Östliches Mittelmeer: Im Vierten Syrischen Krieg gelingt dem Seleukidenkönig Antiochos III. in einer kombinierten Land- und Seeschlacht bei Sidon ein Sieg über Ptolemaios IV.; daraufhin rückt Antiochos nach Palästina und Transjordanien vor.

219 v. Chr.

thumbnail
Östliches Mittelmeer: Frühjahr: Nachdem Antiochos III. seine innenpolitischen Probleme gelöst hat, wird er im Vierten Syrischen Krieg gegen Ägypten offensiv. Ihm gelingt die Einnahme des seit dem letzten Syrischen Krieg in ägyptischer Hand befindlichen Hafens von Antiochia, Seleukia in Piera. Theodotos, ägyptischer Statthalter in Koile-Syrien, läuft zu Antiochos über, dem er seine Provinz übergibt. Auch Tyros und Ptolemais (Akkon) öffnen Antiochos die Tore. Nach der Gewinnung Palästinas willigt Antiochos in einen viermonatigen Waffenstillstand mit Ägypten ein.

221 v. Chr.

thumbnail
Östliches Mittelmeer: Sommer: Antiochos III., Herrscher des Seleukidenreichs, nutzt den Thronwechsel in Ägypten, um in die ägyptischen Besitzungen in Syrien einzufallen (Vierter Syrischer Krieg). Der Versuch, den ägyptischen Sperrriegel in der Bekaa-Ebene zu überwinden, scheitert jedoch.

Ägypten

204 v. Chr.

thumbnail
Arsinoë III., die für ihren minderjährigen Sohn Ptolemaios V. die Regentschaft in Ägypten führen soll, wird in einer Palastrevolte von den Ministern Agathokles und Sosibios ermordet. Nach dem Bekanntwerden des Todes von Ptolemaios IV. beschließen Philipp V. von Makedonien und der SeleukideAntiochos III. vermutlich einen Raubvertrag zur Aufteilung Ägyptens.

Seleukiden / Ptolemäer

198 v. Chr.

thumbnail
Fünfter Syrischer Krieg: Antiochos III. siegt an den Quellen des Jordan und beendet so die Herrschaft der Ptolemaier über Palästina.

Antike

195 v. Chr.

Römisches Reich:
thumbnail
Hannibal verlässt das römische Einflussgebiet in Nordafrika und geht ins Exil ins Seleukidenreich unter Antiochos III. dem Großen.

Ereignisse

191 v. Chr.

thumbnail
Die Römer schlagen im Römisch-Syrischen Krieg bei den Thermopylen den SeleukidenkönigAntiochos III. den Großen vernichtend. Antiochos muss alle militärischen Stützpunkte in Griechenland aufgeben.

199 v. Chr.

thumbnail
Antiochos III. scheitert bei dem Eroberungsversuch von Coracesium (heute Alanya) in der Region Kilikien (Küstenregion in der Türkei).

Politik & Weltgeschehen

188 v. Chr.

thumbnail
Römisch-Syrischer Krieg: Friede von Apameia - Kapitulationsfriede des Antiochos III. gegenüber Rom im Römisch-Syrischen Krieg (192-188 v. Chr.). Die Folgen waren der Verlust Kleinasiens, Kontributionszahlungen an Rom und ein Aufstreben der Rom-freundlichen Mittelstaaten im Osten (Achaia, Rhodos, Pergamon). Der Aitolische Bund wird aufgelöst.

189 v. Chr.

thumbnail
Zwei Statthalter des Antiochos III. üben gegen diesen den Aufstand: Artaxias I. ruft sich nach der Niederlage der Seleukiden gegen die Römer in der Schlacht von Magnesia zum König von Armenien aus, Zariadres wird König der Sophene.

"Antiochos III." in den Nachrichten