Araber

Die Araber (arabisch العرب, DMGal-ʿarab) sind eine semitischsprachige Ethnie auf der Arabischen Halbinsel und in Nordafrika, die überwiegend in den arabischen Ländern beheimatet ist. Als nicht-autochthone Gemeinden leben Araber zudem in der Diaspora in vielen Ländern der Welt, überwiegend in Süd- und Nordamerika sowie Europa, vor allem in Brasilien, Argentinien, Frankreich und in den Vereinigten Staaten.

Nachdem die Definition in unterschiedlichen Kulturkreisen und Zeiten stark voneinander abweicht, ist eine eindeutige Zuweisung nur im entsprechenden Kontext möglich, siehe auch ʿAdscham. Nicht zu den Arabern gezählt werden Ethnien wie Berber, Somali, Kurden, Turkmenen, Aramäer, Habescha sowie andere, die in arabischen Ländern leben. Viele von ihnen beherrschen das Arabische als Zweitsprache.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Tschabar Muadi stirbt in Israel. Tschabar Muadi (arabisch????? ???? ??????Dschabar Dahisch Mu?add?, hebräisch???'?? ???????) war ein drusischer Scheich und arabischstämmiger Knessetabgeordneter und zweimal stellvertretender Minister: So am 27. Oktober 1971 für Kommunikation und seit 24. März 1975 Landwirtschaft.
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Gestorben: Sami Hadawi stirbt in Toronto. Sami Hadawi (سامي هداوي) war ein palästinensischer Gelehrter und Autor. Er wurde bekannt für seine Dokumentation der Auswirkung des Palästinakrieges auf die arabische Bevölkerung in Palästina und die veröffentlichten Statistiken für einzelne Ortschaften für die Zeit vor der israelischen Unabhängigkeitserklärung. Hadawi arbeitete als Sachverständiger für Grund und Boden, bis er nach einem heftigen Gefecht zwischen israelischen und jordanischen Truppen in dem Stadtviertel, in dem er wohnte, aus Jerusalem ausgewiesen wurde. Er arbeitete auch weiterhin an der Dokumentation der palästinensischen Landansprüche und veröffentlichte mehrere Bücher über den Palästinakrieg und die palästinensischen Flüchtlinge.
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Gestorben: Constantin Zureik stirbt in Beirut, Libanon. Constantin Zureik oder Zureiq war ein berühmter und einflussreicher syrisch-arabischer Intellektueller, der zu den Pionieren des arabischen Nationalismus zählte. Zusammen mit Georges Habache gründete Zureik in den 1950er Jahren die Arabische Nationalistische Bewegung.
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Gestorben: Sigrid Hunke stirbt in Hamburg. Sigrid Hunke war eine deutsche Religionswissenschaftlerin, Germanistin und Vertreterin eines unitarischen Neopaganismus. Hunke gilt als Kritikerin des Christentums bei gleichzeitiger Bewunderung für den Islam und das Arabertum sowie als Vordenkerin der Neuen Rechten.

1992

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Gestorben: Hamed Gohar stirbt. Prof. Hamed Abdel Fattah Gohar war ein ägyptischer Meereswissenschaftler. Er gilt als Pionier der Meeresforschung im ganzen arabischen Raum. In Ägypten ist er als „König vom Roten Meer“ bekannt.

Zeitleiste

636 n. Chr.

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Die Schlacht am Jarmuk führt in der Folge zum Verlust des römischen Orients (Syrien und Ägypten) an die Araber. (Spätantike)

Byzantinisches Reich

645 n. Chr.

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Der byzantinische Feldherr Manuel erobert Alexandria nach dreijähriger arabischer Besetzung im Handstreich zurück, kann sie aber nur ein Jahr halten.

Religion

650 n. Chr.

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um 650: Nach mehrjähriger Vakanz infolge der arabischen Eroberung wird Georgios I. Patriarch von Jerusalem.

Belagerung von Konstantinopel

674 n. Chr.

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Islamische Expansion: Beginn einer mehrjährigen Belagerung von Konstantinopel durch die Araber unter Muʿāwiya I. (bis 678).

Afrika & Asien

683 n. Chr.

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Islamische Expansion: Die Berber unter Kusaila ibn Lemzem vernichten ein muslimisches Heer im Maghreb/ Auresgebirge. Der muslimische Feldherr ʿUqba ibn Nāfiʿ fällt, die Araber müssen sich auf die Kyrenaika zurückziehen. Kusaila erobert in der Folge Qairawān und große Teile Nordafrikas.

Amerika

695 n. Chr.

Afrika & Amerika:
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Islamische Expansion: Hassan ibn an-Numan wird zum Statthalter der arabischen Provinz Ifriqiya ernannt. In den nächsten Jahren unternimmt er von hier aus die Eroberung Karthagos.

Anfänge 711 bis 975

711 n. Chr.

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Muslimische Invasoren (Berber und Araber) unter der Führung von Tariq ibn Ziyad landen von Marokko aus in Andalusien bei dem nach Tariq benannten Gibraltar („Dschebel al-Tariq“). Sie schlagen die Westgoten unter Roderich in der Schlacht am Rio Guadalete vernichtend, König Roderich fällt in der Schlacht. (Zeittafel Reconquista)

Byzantinisches Reich / Umayyaden

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Während der Islamischen Expansion beginnt die Belagerung Konstantinopels durch das arabische Heer unter Feldherr Maslama.

Ereignisse

722 n. Chr.

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Pelayo, „Fürst“ oder König von Asturien, siegt über ein arabisches Heer in der Schlacht von Covadonga; dies ist der erste christliche Sieg im Rahmen der Reconquista Spaniens. (720er)

703 n. Chr.

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Musa ibn Nusayr wird zum arabischen Statthalter der Provinz Ifriqiya, dem heutigen Tunesien, eingesetzt. Er löst in dieser Funktion Hassan ibn an-Numan ab.

702 n. Chr.

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Tanger wird von den Arabern erobert.

Afrika

742 n. Chr.

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Den Arabern gelingt es nach mehrjährigem Kampf den Berber-Aufstand des Maysara niederzuwerfen.

701 n. Chr.

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Sieg der Araber über die Berber in der Schlacht von Taharqa; die Anführerin der Berber, Al-Kahina, stirbt auf der Flucht.

697 n. Chr.

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Islamische Expansion: Angriff der Araber mit 40.000 Mann auf das byzantinische Karthago.

Wissenschaft & Technik

760 n. Chr.

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Araber übernehmen das indische Zahlensystem und entwickeln die Algebra und die Trigonometrie.

Wirtschaft

786 n. Chr.

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Nachweisliche Verwendung arabischer Münzen in Alt-Ladoga.

Islamische Expansion

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Die Belagerung der byzantinischen Stadt Amorion durch die Araber unter Kalif Al-Mu'tasim bi-'llāh beginnt.

705 n. Chr.

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Wiederaufnahme der Expansionspolitik der Araber an der persischen Ostgrenze.

698 n. Chr.

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Schlacht von Karthago: Karthago wird von den Arabern erobert und endgültig zerstört. Seinen Platz als Verwaltungsmittelpunkt des heutigen Tunesien nimmt Tunis ein.

677 n. Chr.

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Seesieg der Byzantiner über die Araber bei Syllaeum.

672 n. Chr.

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Beginn arabischer Operationen gegen Hafenstädte der iberischen Halbinsel. Damit verbunden sind Übergriffe der Westgoten gegen Juden, denen vorgeworfen wird, mit den Arabern zu paktieren.

Kunst & Kultur

942 n. Chr.

Kultur:
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Die Araber führen Kesselpauken und Trompeten in Europa ein.

851 n. Chr.

Religion & Kultur:
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Der arabische Kaufmann Sulaiman verbreitet den Islam an der indischen Malabarküste.

Europa

1173

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Ereignisse > Europa: Der Papst verbietet allen Christen, Handel mit den Arabern zu treiben. (12. Jahrhundert)

920 n. Chr.

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Osteuropa: Der arabische Handelsreisende Ibn Fadlan trifft die Rus in Bolgar an der Wolga und schreibt seinen berühmten Bericht über die Wikinger der Rus.

904 n. Chr.

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Zweite Eroberung von Malta durch die Araber.

871 n. Chr.

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Weitere Ereignisse in Europa: Islam in Italien: Kaiser Ludwig II. bekämpft die Araber vor Bari und erobert die Stadt.

722 n. Chr.

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Pelayo, der Herrscher von Asturien, siegt über ein arabisches Heer in der Schlacht von Covadonga; dies ist der erste christliche Sieg im Rahmen der Wiedereroberung der Iberischen Halbinsel (Reconquista).

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Arabische Truppen erobern unter der Führung von Thomas Edward Lawrence („Lawrence von Arabien“) Aqaba von den Türken. (6. Juli)

1052

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Die Byzantiner erobern Edessa von den Arabern zurück.

1043

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Normannen besiegen die Araber in Apulien.

1020

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Um 1020: Armeen der Stadtstaaten Genua und Pisa verdrängen die Araber aus Sardinien.

978 n. Chr.

Chronologie > Nach Christus:
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Eroberung durch Araber (Hakkâri (Provinz))

Asien

1194

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Die Islamisierung Indiens durch die Araber (begonnen 712 n. Chr.), erreicht mit der Einnahme von Bihar ihren Höhepunkt

692 n. Chr.

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Die Araber erobern Armenien.

643 n. Chr.

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Islamische Expansion: Die islamische Stadt Isfahan (davor Aspardana) wird neugegründet, die später einer der bedeutendsten Herrschersitze des persischen Reiches werden wird. Neben der persischen Provinz Dschibal (Medien), in der Isfahan liegt, erobern die Araber in diesem Jahr auch Aserbaidschan.

636 n. Chr.

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Die Stadt Basra wird von Kalif Umar als Handelsstützpunkt und arabisches Heerlager gegründet.
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Nach dem Tode Abu Bakrs wird Umar ibn al-Chattab zum zweiten Kalifen der Muslime gewählt. Im Sommer gelingt ihm bei Adschnadain, südwestlich von Jerusalem, der erste größere Sieg über die byzantinischen Truppen. Das Gebiet der Ghassaniden und Palmyra fallen in arabische Hände. Im September steht Feldherr Chalid ibn al-Walid vor Damaskus.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1991

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Werk > Roman > In der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung: Das Echo aller Furcht englischer Originaltitel: The Sum of All Fears
Israel verliert während des Jom-Kippur-Krieges (Oktober 1973) mit den Arabern eine Atombombe. Terroristen finden diese Bombe Jahre später wieder und verwenden sie, um einen Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion anzufachen, der von Ryan im letzten Moment abgewendet wird.
Verfilmung unter dem Titel Der Anschlag im Jahr 2002 mit Ben Affleck in der Rolle von Ryan. Die Handlung des Films ist gegenüber dem Buch stark verändert, lediglich ein Teil der Handlung des Buches ist für den Film übernommen, die Identität und der Antrieb der Terroristen wurden stark verändert, wesentliche Teile des Buches komplett außen vor gelassen. Ryan wird im Film als junger Analyst dargestellt, der noch nicht verheiratet ist. Im Buch ist Ryan jedoch schon stellvertretender CIA-Direktor, verheiratet und hat zwei Kinder. In dieser Verfilmung sind die Abweichungen von der Romanvorlage am größten. (Tom Clancy)

1991

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Werke > Romane > In der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung: Das Echo aller Furcht
englischer Originaltitel: The Sum of All Fears
Israel verliert während des Jom-Kippur-Krieges (Oktober 1973) mit den Arabern eine Atombombe. Terroristen finden diese Bombe Jahre später wieder und verwenden sie, um einen Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion anzufachen, der von Ryan im letzten Moment abgewendet wird.
Verfilmung unter dem Titel Der Anschlag im Jahr 2002 mit Ben Affleck in der Rolle von Ryan. Die Handlung des Films ist gegenüber dem Buch stark verändert, lediglich ein Teil der Handlung des Buches ist für den Film übernommen, die Identität und der Antrieb der Terroristen wurden stark verändert, wesentliche Teile des Buches komplett außen vor gelassen. Ryan wird im Film als junger Analyst dargestellt, der noch nicht verheiratet ist. Im Buch ist Ryan jedoch schon stellvertretender CIA-Direktor, verheiratet und hat zwei Kinder. In dieser Verfilmung sind die Abweichungen von der Romanvorlage am größten. (Tom Clancy)

1954

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Werk > Drehbücher: Tempi nostri (Ennio Flaiano)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2012

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Film: Innocence of Muslims (englisch für Die Unschuld der Muslime) ist der Titel eines englischsprachigen Low-Budget-Films aus dem Jahr 2012. Er führte wegen seines von vielen Muslimen als beleidigend angesehenen Inhalts zu teilweise gewalttätigen Demonstrationen in mehreren arabischen Ländern. Diese Proteste nahmen militante Extremisten als Anlass für Angriffe auf Botschaften und Konsulate der USA, die möglicherweise schon länger geplant waren. Im Verlauf der Ausschreitungen wurden bis zum 20. September 2012 mindestens dreißig Menschen getötet, darunter der US-amerikanische Botschafter in Libyen, J. Christopher Stevens.

Stab:
Regie: Alan Roberts (Pseudonym)
Drehbuch: Nakoula Basseley Nakoula
Produktion: Nakoula Basseley Nakoula (alias „Sam Bacile“)
Steve Klein
Joseph Nasralla Abdelmasih

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