Arabische Musik

Arabische Musik bezeichnet die klassischen und die populären Musikformen der Völker der arabischen Welt: der Maghrebstaaten und des Maschriq (Ägypten, den Palästinensischen Autonomiegebieten, Jordanien, Syrien, Libanon und dem Irak) sowie der arabischen Halbinsel. Zur arabischen Musik gehört säkulare Musik ebenso wie religiöse Musik.

Die Welt der arabischen klassischen Musik wurde lange von Kairo, einem kulturellen Zentrum, dominiert, jedoch gehen auch von Marokko bis Saudi-Arabien musikalische Innovationen und regionale Stile aus. Klassische Arabische Musik ist in der Bevölkerung sehr populär, besonders betrifft das eine kleine Anzahl von Sängern, die als Superstars in der ganzen arabischen Welt bekannt sind wie zum Beispiel die ägyptische Sängerin Umm Kulthum, die libanesische Sängerin Fairuz, das aus Syrien stammende Geschwisterpaar Farid el Atrache und Asmahan sowie die Ägypter Abdel Halim Hafez und Mohammed Abdel Wahab, von denen einige auch als Instrumentalmusiker und Komponisten sowie als Schauspieler und durch ihre Filmmusik bekannt sind.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Warda al-Dschaza'iriya stirbt in Kairo. Warda al-Dschaza'iriya, meist einfach Warda („Rose“) genannt, war eine algerische Sängerin. Sie galt als eine der berühmtesten Interpretinnenarabischer Musik.
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Gestorben: Farid el Atrache stirbt in Beirut, Libanon. Farid el Atrache war ein syrisch-ägyptischer Komponist, Sänger und Schauspieler. Er gehörte neben Oum Kalsoum, Fairuz, Abdel Halim Hafez und Mohammed Abdel Wahab zu den größten Vertretern der arabischen Musik des 20. Jahrhunderts.
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Gestorben: Henry George Farmer stirbt in Law, South Lanarkshire, Schottland. Henry George Farmer war ein britischer Musikhistoriker, Komponist, Dirigent und Musiker. Er beschäftigte sich mit der Geschichte der arabischen Musik, deren Einfluss auf die mittelalterliche europäische Musiktheorie er hervorhob, mit der Geschichte der europäischen Militärmusik und der schottischen Blasmusik. Farmer galt als Autorität für die Theorie der arabischen Musik und die Geschichte der arabischen Musikinstrumente.
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Geboren: Natacha Atlas wird in Brüssel geboren. Natacha Atlas ist eine belgische Musikerin, die arabische und afrikanische Elemente in moderner elektronischer Musik verbindet. Ihre familiären Wurzeln reichen von Ägypten über Palästina bis nach Großbritannien, die meiste Zeit ihres Lebens reiste sie um die ganze Welt, ihre Wohnsitze waren schon in Brüssel, Griechenland, Ägypten und Großbritannien zu finden. Die Erfahrung der verschiedenen Kulturen haben sie und ihre Musik sehr beeinflusst.
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Geboren: Mohamed Mounir wird in Assuan geboren. Mohamed Mounir ist ein ägyptischer Musiker, dessen Stil arabische Musik mit pentatonischen nubischen Melodien und Elementen des Pop, Funk und Rock verbindet.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1999

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Gründung: Wust el-Balad (ägyptisch-arabisch? ‏وسط البلد‎, DMG Wusṭ al-balad? ‚mitten im Land‘) ist eine Weltmusik-Band aus Ägypten, welche 1999 in Kairo von nur zwei der mittlerweile acht Mitglieder gegründet wurde. Wust el-Balad, eine Band, die arabische Musikelemente mit Soft-Rock verbindet, wird als erfolgreichste Rockgruppe Ägyptens und des ganzen arabischen Raums eingeschätzt, da sie als erste Band der Region derartigen Erfolg verzeichnen konnte und über die größte Fangemeinde aller Rockbands der Region verfügt.

1991

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Gründung: Die Modena City Ramblers sind eine 1991 gegründete italienische Folk-Rock-Band mit überwiegend politischen Texten. Sie selbst bezeichnen ihren Stil als "combat folk". Über die ursprüngliche Idee, Irish Folk mit italienischen Texten bzw. in modenesischem Dialekt zu machen, entwickelte sich die Band bald weit hinaus und griff Elemente beispielsweise aus dem Balkan und aus arabischer Musik auf. Die umfassende Beschäftigung mit den Befreiungsbewegungen Lateinamerikas, zu der auch eine Mexiko-Reise der Band gehörte, schlug sich in vielen Stücken, oftmals in spanischer Sprache, nieder. Zum Repertoire gehörten aber immer auch modernisierte Versionen traditioneller Arbeiter- und Partisanenlieder wie Bella Ciao.

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